Michael Stoschek kritisiert TV-Situation im deutschen Basketball

Bambergs Aufsichtsratsboss Michael Stoschek hat die Fernseh-Situation im deutschen Basketball erneut deutlich kritisiert.
Bambergs Aufsichtsratsboss Michael Stoschek hat die Fernseh-Situation im deutschen Basketball erneut deutlich kritisiert. Die Situation sei "nach wie vor absolut unbefriedigend". Foto: David Ebener/dpa-Archiv
 
von DPA
"Die TV-Situation für den deutschen Basketball ist nach wie vor absolut unbefriedigend", sagte Stoschek im Interview des Fachmagazins "BIG" (August-Ausgabe). Zwar sei das Niveau der Übertragungen des Partners Telekom sehr gut. Es fehle aber an Reichweite.

Stoschek forderte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz daher zu weiteren Gesprächen auf. "Er muss im Sinne des deutschen Basketballs den Telekom-Vertrag nachverhandeln", sagte Stoschek. Es müsse mehr Übertragungen im normalen TV und im Optimalfall "ein regelmäßiges Magazin" geben, forderte der Hauptgeldgeber des deutschen Meisters. Die Telekom überträgt alle Bundesliga-Partien live im Internet und auf seiner Plattform Entertain.


"Absolut unbefriedigende Situation"

Stoschek sagte, man sei bereits in Gesprächen mit Holz und BBL-Präsident Alexander Reil. "Wir sind in einer ausführlichen Diskussion und uns darüber einig, dass die aktuelle Vermarktungs- und TV-Situation des deutschen Basketballs absolut unbefriedigend ist", sagte Stoschek.

Schon nach der Finalserie gegen Ulm im Juni hatte Stoschek die Situation angeprangert. "So kann man einen Sport nicht publik machen", hatte Stoschek gesagt.

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