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Eishockey

EHC Bayreuth liegt nur noch einen Punkt hinter einem Play-Off-Platz

Der EHC Bayreuth hat auch beim ESV Kaufbeuren mit 2:1 gewonnen und sich in der Tabelle der DEL 2 auf Rang 7 verbessert.
Andreas Geigenmüller (hinten) traf in Kaufbeuren zum 2:0 für Bayreuth. Foto: Peter Mularczyk
 
Die ersten Offensivszenen dieser Partie hatten zwar die Gäste, doch danach übernahmen die Einheimischen das Kommando. Die laufstarken Kaufbeurer deckten den starken Vosvrda mit zahlreichen Schüssen ein. Die "tschechische Wand" hielt aber sein Team mit gutem Stellungsspiel und einigen Paraden im Spiel. Besondern gegen die auffällige Formation um Gracel, Blomquist und Karevaara mussten die Gäste einige brenzlige Situationen überstehen. Bei einem Unterzahlkonter über Kolozvary hatte aber auch Bartosch einige tolle Chance, die Goalie Vajs stark parierte.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Paukenschlag der "Gelb-Schwarzen". Nach gerade einmal 51 Sekunden bediente Bartosch von links außen den mitgelaufenen Robinson perfekt im Zentrum, von dessen Schläger die Scheibe im Netz landete. Das wirkte wie eine kalte Dusche auf die Allgäuer. Die Oberfranken waren nun häufiger in der gegnerischen Hälfte anzutreffen. Als Geigenmüller bei einem dieser Angriffe von ganz links an der Bande einfach einmal aufs Tor schoss, lag sie zur Überraschung aller inklusive des verdutzten Vajs plötzlich wieder hinter Linie - 0:2.

Das stachelte Kaufbeuren nun an und begünstigt durch eine völlig unnötige Strafe für Geigenmüller konnten sie im Powerplay noch mehr Druck machen. Einen Fernschuss von Osterloh konnte Vosvrda da zwar noch abwehren, aber gegen den Nachschuss aus kürzester Distanz von Laaksonen war er machtlos.
Nun berannten die "Rot-Gelben" die Abwehr der Tigers wieder vehement. Der bärenstarke Bayreuther Torhüter musste mit mehreren Prachtparaden den möglichen Ausgleich verhindern. Auf der Gegenseite hatten auch Bartosch und Geigenmüller zwei schöne Möglichkeiten.
Im letzten Drittel leisteten die Bayreuther starke, aber unaufgeregte Abwehrarbeit. Torwart Tomas Vosvrda avancierte zum unüberwindbaren Fels in der Brandung. Ganz stark dabei die Vorstellungen von Potac und Junior Neher in der Abwehr und des mit seinem unbändigen Kampfgeist und Laufstärke immer wieder für offensive Entlastung sorgenden Bartosch.

Auch Robinson half da mit seiner Scheibensicherheit immer wieder für wichtige Verschnaufpausen. So kämpfte man sich Minute um Minute dem Ende entgegen, bevor ganz am Ende der Schiedsrichter mit mehreren Strafen die Hausherren fast durchgehend in Überzahl brachte. Waren die zwei Minuten gegen Linden noch vertretbar, sah die Spieldauer gegen Neher, als er seinen Goalie beschützte, doch ziemlich überzogen aus. Von den letzten gut sechs Spielminuten waren die Oberfranken viereinhalb in Unterzahl, auch Torwart Vajs ging noch für einen sechsten Feldspieler vom Eis.

Mit starkem Positionsspiel und großem Einsatz ließen die Tigers aber nur noch einige Fernschüsse zu, die entweder geblockt wurden oder vorbei gingen.


ESV Kaufbeuren - EHC Bayreuth 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)
Der Erfolg bei den Allgäuern war vor allem ein Verdienst der starken Bayreuther Defensive um den glänzenden Torwart Vosvrda. An ihm bissen sich die favorisierten Gastgeber die Zähne aus. Lediglich Laaksonen konnte auf 1:2 verkürzen. Doch trotz allem Anrennens reichte es für die Kaufbeurer in der Schlussphase nicht mehr zum Ausgleich.
Vor 1911 Zuschauern hatte Neuzugang Nathan Robinson die Gäste nach 21 Minuten in Führung gebracht. Andreas Geigenmüller erhöhte nur sechs Minuten später sogar auf 0:2.
Tore: 0:1 (21.) Robinson (Bartosch); 0:2 (27.) Geigenmüller (Bartosch); 1:2 (29.) 5-4 Laaksonen (Osterloh, Schmidle). - Zuschauer: 1911. - Strafminuten: 2/33.

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