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Die nächsten Rücktritte beim EHC Bayreuth

Die Führungskrise beim EHC Bayreuth spitzt sich zu. Nun sind auch noch der Geschäftsführer und die stellvertretenden Vorsitzenden zurückgetreten.
Sportlich und finanziell ist beim EHC Bayreuth (gelb-schwarze Trikots) alles im Lot. Doch nun ist die komplette Führung zurückgetreten. Foto: Peter Mularczyk
 
Die Führungskrise beim EHC Bayreuth spitzt sich zu. Nach dem Rücktritt des Vorsitzenden Matthias Wendel vor einer Woche haben auch dessen Stellvertreter Tim Hartmann und Florian Eagan sowie Geschäftsführer Thomas Bothstede ihren Hut genommen. Bothstede wird nach Ablauf der Kündigungsfrist seine Tätigkeit zum 14. Dezember beenden. Er macht "persönliche Befindlichkeiten und Nebenkriegsschauplätze im Umfeld des Vereins" für seinen Schritt verantwortlich. Bothstede war erst im September zum EHC Bayreuth gekommen und galt als designierter Geschäftsführer der noch zu gründenden Spielbetriebs GmbH.


Versammlung am 8. Dezember

Nach dem Rückzug von Wendel und Bothstede sehen sich die beiden verbliebenen Vorstandsmitglieder nicht mehr in der Lage, den EHC Bayreuth zu führen. Hartmann und Eagan werden ihre Ämter zum 8. Dezember niederlegen und haben für diesen Tag eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, bei der ein neues Vorstandsteam gewählt werden soll, für das beide aber wieder zur Verfügung stehen werden. Beide versichern, dass der neue Vorstand eine "durch gute Sponsorenarbeit bestens aufgestellte Vereinskasse" und damit "einen finanziell gesunden Verein" vorfinden werden. Der Spielbetrieb in der DEL 2 sei bis zum Ende der Saison gesichert, beteuerten die scheidenden Vorstandsmitglieder gestern noch einmal.
Bothstede sieht seinen Rücktritt auch als "Signal an die Öffentlichkeit": "Wir brauchen Unterstützung. Der Eishockeystandort Bayreuth muss nun zusammenstehen."
Bothstede, Hartmann und Eagan werden bis dahin die Vereinsgeschäfte und den Spielbetrieb am Laufen halten. "Wir werden den Verein nicht im Stich lassen."
EHC-Teammanager Dietmar Habnitt kann die Turbulenzen nicht verstehen: "In den vergangenen Jahren wurde so viel aufgebaut, und jetzt ziehen sich plötzlich alle zurück? Wäre es nicht vernünftiger gewesen, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzten und zu versuchen, die Probleme so zu lösen?" cs

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