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Basketball

Bayreuther schlagen in der Verlängerung Frankfurt

Medi Bayreuth schlägt die über weite Strecken besseren Frankfurt Skyliners mit 99:98 nach Verlängerung.
Ein Sonderlob kassierte Robin Amaize von seinem Trainer Raoul Korner. Foto: Peter Mularczyk
 
von FLORIAN KIRCHNER
Nach exakt 21 Jahren steht eine Bayreuther Basketballmannschaft wieder in den Playoffs um die deutsche Basketball-Meisterschaft
Das Dutzend ist voll: Mit einem hart erkämpften 99:98 (38:49; 81:81)-Erfolg nach Verlängerung über den Vorjahresd ritten Skyliners Frankfurt holte sich Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth am Donnerstagabend den 12. Heimsieg der Saison. Damit sind nun auch die letzten theoretischen Zweifel an der Teilnahme an den Play-Off um die Deutsche Meisterschaft ausgeräumt. Das ist seit 21 Jahren keiner Bayreuther Basketballmannschaft mehr gelungen. Die Wagnerstädter sind sogar auf dem besten Weg, als Vierter in die K.o.-Runde zu gehen. Denn durch die Niederlage der Bonner beim FC Bayern beträgt der Vorsprung der Oberfranken auf Platz 5 vor den letzten vier Saisonspielen wieder sechs Punkte.
Frankfurt hatte die Reise nach Bayreuth stark ersatzgeschwächt mit nur drei US-Amerikanern angetreten. Dennoch taten sich die Bayreuther lange Zeit unerwartet schwer: Die ersten beiden Viertel entschied Frankfurt kontrolliert für sich und ging mit einer komfortablen 49:38-Führung in die Pause.
Bayreuth kam sichtlich verbessert aus der Kabine. Dennoch mussten die knapp 3100 Zuschauer bis Mitte des Schlussabschnitts auf den Ausgleich warten, den Trey Lewis mit zwei Dreiern in Serie zum 71:71 (34.) markierte.


Anderson gleicht aus

Kyan Anderson klaute sich danach den Ball und legte für Robin Amaize auf, der die erste Führung durch ein Dreipunktspiel folgen ließ (76:75, 37.). Schlag auf Schlag ging es weiter, bis sich 20 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit erneut Anderson den Ball nach einem Frankfurter Einwurf stibitzte und direkt zum 81:81 verwandelte: Ausgleich und Verlängerung.
Jetzt schienen die Bayreuther mehr zusetzen zu können. Durch zwei verwandelte Freiwürfe brachte De'Mon Brooks die Wagnerstädter mit vier Punkten in Front. Der bärenstarke Frankfurter US-Routinier Tez Robertson (22 Punkte) antwortete prompt mit einem Dreier. Brooks tat es ihm im Gegenzug gleich (91:87, 44.). So verteidigten die Bayreuther ihr Vier-Punkte-Polster. Durch einen Dreier in letzter Sekunde von Robertson verkürzte Frankfurt zwar noch einmal, konnte aber die Niederlage nicht mehr abwenden.


Sonderlob für Amaize

"Ein Riesenkompliment an die Frankfurter, sie haben uns alles abverlangt und waren über weite Strecken die bessere Mannschaft. Wir sind nicht mit dem Fokus ins Spiel gegangen, den wir uns vorgenommen haben. Wir haben 72 Prozent Feldwurfquote zur Halbzeit zugelassen, da waren zu viele offene Würfe dabei. Es ist schwierig, dem offensiv etwas entgegen zu setzen. Die einzige Möglichkeit war, in der zweiten Halbzeit defensiv und über den Kampf ins Spiel zu kommen", resümierte Medi-Coach Korner. Einen Spieler hob er besonders hervor: "Robin Amaize hat heute den Unterschied gemacht. Er hat defensiv das vorgelebt, was wir uns vorgenommen hatten. Er war so aggressiv im Spiel, dass die anderen Spieler mitkommen mussten."
Bayreuths Routinier Steve Wachalski sagte: "Ich war mit dem Spiel heute gar nicht zufrieden. Wir haben sehr fahrig angefangen und liefen rum, als ob wir keine Lust hätten. Frankfurt hat uns zu Beginn überlaufen. Aber wir haben es wieder geschafft, das Spiel zu drehen. Das ist eine unserer absoluten Stärken. Über den Sieg bin ich am Ende natürlich trotzdem froh."


Heute Abend in Oldenburg

"Wir steigen in zwölf Stunden in den Bus und gehen die nächste Aufgabe in Oldenburg an", richtete Korner in der Pressekonferenz bereits den Blick auf das am Karsamstag anstehende Gastspiel bei den EWE Baskets Oldenburg, das für beide Teams Richtung weisenden Charakter hat. Während die Niedersachsen sich im Kampf um die Playoff-Teilnahme kaum noch einen Fehltritt leisten dürfen, wollen die Bayreuther den wichtigen 4. Platz, der im Viertelfinale Hemrecht in Spiel 1 beschert, gegenüber den Kontrahenten aus Bonn und Berlin absichern.


Medi Bayreuth - Skyliners Frankfurt 99:98 (18:23, 20:26, 22:16, 21:16, 18:17)
Medi Bayreuth: Lewis (30/6 Dreier), Anderson (24/2), Marei (14), Wachalski (12/4), Brooks (7/1), Doreth (5/1), Linhart (5/1), Amaize (2), Seiferth.
Skyliners Frankfurt: Morrison (25), Robertson (22/5), English (22/4), Merz (14/2), Ilzhöfer (6/2), Agva (4), Kiel (3), Bonga (2).
Zuschauer: 3089.

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