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Bayreuther feiern zehnten Sieg in Serie

Medi Bayreuth schlägt den Play-Off-Konkurrenten Ludwigsburg nach einem intensiven Spiel mit 87:70 und bleibt Bundesliga-Dritter.
Der Bayreuther Spielmacher Bastian Doreth (links) gegen Clifford Hammonds. Foto: Peter Mularczyk
 
von FLORIAN KIRCHNER
Auch die MHP Riesen Ludwigsburg konnten das Überraschungsteam von Medi Bayreuth nicht stoppen. Am 11. Spieltag der Basketball-Bundesliga feierten die glänzend aufgelegten Wagnerstädter einen deutlichen 87:70 (42:40)-Erfolg und den zehnten Sieg in Serie.

Beide Teams lieferten sich in der bereits zum dritten Mal in Folge ausverkauften Oberfrankenhalle (3300 Zuschauer) einen offenen Schlagabtausch. Dabei hatten die Bayreuther nach den ersten zehn Minuten mit 26:20 leicht die Nase vorne, die Riesen konnten diesen Vorsprung bis zur Pause (42:40, 20.) jedoch fast wieder wettmachen.

Nach der Pause übernahmen kurzzeitig die Württemberger das Kommando. Kelvin Martin und Tekele Cotton legten zur 45:42-Gästeführung (22.) vor, doch Bayreuth zeigte umgehend die Qualitäten. Sichtlich unbeeindruckt erhöhten die Bayreuth nun die Schlagzahl, erzwangen dadurch Ballverluste bei den Schwaben und bestraften diese mit schnellen Fastbreaks und einfachen Korbabschlüssen. Auch die Duelle an den Brettern verlagerten sich zunehmend zu Gunsten der Bayreuther, bei denen vor allem der unermüdlich und zuweilen unkonventionell agierende Ägypter Assem Marei kaum mehr zu stoppen war. Mit einer 70:62 (30.)-Führung für Medi ging es in den Schlussabschnitt, in dem sich die Bayreuther auch weiterhin keine Schwächephase erlaubten und gegen die resignierenden Barockstädter die Führung weiter nach oben schrauben konnten.

Als die Partie Mitte des Schlussviertels nach Bastian Doreths zweitem Dreier zum 80:66 (35.) schon so gut wie gelaufen war, schlug die Disqualifikation von David McCray hohe Wellen. Der Ludwigsburger Guard war mit De'Mon Brooks aneinandergeraten, hatte gegen den Bayreuther US-Amerikaner zunächst am Boden liegend nachgetreten und war zudem noch handgreiflich geworden. Nach längerer Beratung und Sichtung des Videomaterials schickten die Referees McCray zum Duschen in die Kabine, während Brooks mit einem unsportlichen Foul belegt wurde.

"Im letzten Viertel hat zum ersten Mal in dieser Saison eine Mannschaft intensiver gespielt als wir. Das darf nicht passieren!", quittierte Ludwigsburgs NBA-erfahrener Centerspieler Jack Cooley nach Spielende das 17:8-Viertelergebnis. Cooley war mit einem Double-Double (14 Punkte, 10 Rebounds) in nur rund 15 Einsatzminuten auffälligster Gästeakteur. Bayreuth überzeugte einmal mehr im Kollektiv, aus dem Trey Lewis (19) und Assem Marei (14) als beste Korbschützen herausragten.


Trainerstimmen

John Patrick (Ludwigsburg): Es war ein verdienten Sieg für Bayreuth. Wir hatten immer Probleme, wenn Marei auf dem Feld war und keine Antwort auf seine Intensität und Defense. Es war heute eine Play-Off-Atmosphäre vom Bayreuther Publikum. Wir haben den Kopf verloren und hatten zu viele einfache Ballverluste.
Raoul Korner (Bayreuth): Das war ein sehr intensives Spiel. Auf der einen Seite ein Team, das seine Siegesserie beibehalten wollte, auf der anderen Seite eines der am härtesten verteidigenden Teams der Liga mit viel Tiefe und Qualität im Kader. Es war entscheidend, dass wir nicht zurückgesteckt, sondern intensiv dagegengehalten haben. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns durch ein paar Stops absetzen und sind ins Laufen gekommen. Wir kamen mehr an die Freiwurflinie und haben defensiv einen super Job gemacht, um die Zone zu beschützen. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen.



Medi Bayreuth - MHP Riesen Ludwigsburg 87:70 (26:20, 16:20, 28:22, 17:8)
Medi Bayreuth: Lewis (19 Punkte/2 Dreier), Marei (14), Brooks (12/1), Anderson (12), Seiferth (10), Doreth (6/2), Linhart (6), Wachalski (4), Amaize (4).
Ludwigsburg:
Cooley (14), Cotton (14), Martin (12), Hammonds (11/3), McCray (7/1), Loesing (5/1), Boone (5), Breunig (1), Toppert (1), Crawford, Kone, Thiemann.

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