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Bayreuther brechen den Verlängerungs-Fluch

Der EHC Bayreuth hat seinen Verlängerungs-Fluch gebrochen. Gegen die Falken aus Heilbronn gab es am Freitag vor 1903 Zuschauern einen 3:2-Heimsieg.
Fedor Kolupaylo saß gegen Heilbronn zunächst nur auf der Bank, Sergej Waßmiller setzte auf andere. Foto: Peter Mularczyk
 
Wie schon zum Saisonauftakt siegten die Tigers gegen die Falken aus Heilbronn in der Verlängerung, damals musste sogar das Penaltyschießen entscheiden. Dazwischen hatten die Wagnerstädter vier Mal das Nachsehen in der Overtime gehabt.

Mit dem sehr agilen Neuzugang Podzins neben Wohlberg und Stas sowie Piskor im Lineup gingen die Tigers diese wichtige Partie an. Dafür blieben diesmal Kolupaylo und Marsall draußen. Schon nach 66 Sekunden bestrafte Bartosch einen kapitalen Fehler der Gäste mit der Führung. Diesen Rückenwind nutzten die Oberfranken zu weiteren druckvollen Aktionen. Nach einem Pfostenkracher durch Kasten versenkte Valentin Busch den Nachschuss zum 2:0. Auch danach bestimmten die Einheimischen klar das Geschehen. Sogar in Unterzahl hatten sie die besseren Chancen, aber Bartosch traf bei einem Konter (12.) mit Kolozvary nur den Pfosten. Und bei einem 2-gegen-1-Angriff scheiterte Stas mit Wohlberg (19.) am glänzenden Ridderwall im Tor der Gäste.Im Mittelabschnitt forcierten die Kätchenstädter dann ihre Bemühungen nochmals. Alleine in den ersten zwei Minuten hatten sie genauso viele Torschüsse wie im ganzen ersten Drittel. Doch die EHC-Abwehr mit dem starken Torwart Vosvrda im Rücken hielt stand. Auf der anderen Seite verpassten es die "Gelb-Schwarzen", für eine Vorentscheidung zu sorgen. 16 Sekunden vor der zweiten Pause musste Vosvrda sein Team nochmals vor dem Anschlusstreffer bewahren.

Der fiel dann aber in Minute 44 durch einen eigentlich harmlosen Schlenzer von Schwartz, den aber Reid unhaltbar abfälschte. In der Folgezeit wogte die Partie dann hin und her und auf beiden Seiten wuchsen die Goalies über sich hinaus.

Knapp drei Minuten vor Ende traf aber Järveläinen per Nachschuss im Powerplay doch noch für seine Farben zum nicht völlig unverdienten Ausgleich. Auch danach gab es noch Möglichkeiten, aber die Entscheidung wurde auf die Overtime verlagert.

Schon zum sechsten Mal in dieser Saison hatte ein Spiel mit Beteiligung der Tigers nach 60 Minuten noch keinen Sieger gefunden - das bedeutet Ligahöchstwert. Aber nur beim Auftakt (ausgerechnet in Heilbronn nach Penaltyschießen) hatten die Bayreuther das bessere Ende für sich.

Der sehr engagierte lettische Neuzugang Ainars Podzins sorgte, schön bedient von Sebastian Busch, im Fallen für den umjubelten 3:2-Sieg und den Zusatzpunkt, mit dem die Oberfranken absolut zufrieden sein können.
Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Freitag um 20 Uhr gegen die Star Bulls Rosenheim statt.


EHC Bayreuth - Heilbronner Falken 3:2 n.V. (2:0, 0:0, 0:2, 1:0)
EHC Bayreuth: Vosvrda, Wiedemann - Neher, Pavlu (2), Heider, Linden, Kasten, Potac (2), Mayer - Marsall, Kolupaylo, S. Busch, Geigenmüller, Kolozvary (2), Bartosch (2), Wohlberg, Piskor (2), Kuhn, V. Busch, Podzins, Stas (2), Fröhlich, Rypar.
Tore: 1:0 (2.) Bartosch (Stas); 2:0 (8.) V. Busch (Kasten, Piskor); 2:1 (44.) Reid (Schwartz, Kirsch); 2:2 (58.) Järveläinen (Schwartz, Gödtel - 5 gegen 4); 3:2 (63.) Podzins (S. Busch, Kasten). - Strafminuten: 10/20. - Zuschauer: 1903.

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