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Bayreuther Basketballer sind nicht zu bremsen

Medi Bayreuth gewinnt zum achten Mal in Folge und bleibt Dritter der Basketball-Bundesliga. Gegen Oldenburg drehen die Wagnerstädter nach der Pause auf.
Einfach nicht zu stoppen sind derzeit die Bayreuther. Hier stopft de'Mon Brooks den Ball in den Oldenburger Korb. Foto: Peter Mularczyk
 
von FLORIAN KIRCHNER
Basketball-Bundesligist Medi Bayreuth schwimmt weiter auf der Welle des Erfolges: Vor 3300 Zuschauern in der ausverkauften Oberfrankenhalle holten die Wagnerstädter gegen die EWE Baskets Oldenburg einen Zwölf-Punkte-Rückstand auf und gewannen mit 80:71 (35:47). Es war bereits der achte Sieg in Folge.
"Wir haben heute 22 Minuten gebraucht, um die Handbremse zu lösen. Danach haben wir alles gut gemacht, was wir zuvor schlecht gemacht hatten", fasste Trainer Raoul Korner den Spielverlauf zufrieden zusammen.
Die gut eingestellten Niedersachsen kamen immer wieder durch ihren US-Shooting-Guard Vaughn Duggins (15 Punkte) und den starken Ex-Bayreuther Brian Qvale (22 Punkte, 7 Rebounds), der tags zuvor noch Vaterfreuden erlebt hat, zu einfachen Punkten. Die Hausherren ließen indes einfache Chancen ungenutzt: De'Mon Brooks leistete sich bei zwei Abschlüssen Schrittfehler, Assem Marei zeigte gleich drei Mal ungekannte Abschlussschwächen in Korbnähe. Mit dem Zwölf-Punkte-Rückstand zur Halbzeitpause waren die Korner-Schützlinge somit nicht schlecht bedient.


Wie ausgewechselt

Wie ausgewechselt präsentierten sich die Bayreuther dann nach dem Wechsel und bliesen mit deutlich erhöhter Intensität und Konzentration zur Aufholjagd. Punkt um Punkt schmolz der Vorsprung der Gäste, ein Korbleger von Medi-Kapitän Bastian Doreth brachte die Hausherren vor der letzten Viertelpause auf 56:58 (30.) heran.
Dann drehten die Bayreuther US-Guards auf: Mit vier Punkten in Serie eroberte der Kyan Anderson die Führung zurück (60:58, 32.), wenig später stockte Trey Lewis mit drei Freiwürfen auf 68:64 auf.
Als de'Mon Brooks mit einem krachenden Dunking zum 74:66 traf, zog Gästecoach Mladen Drijencic seine dritte Auszeit im letzten Spielabschnitt, ohne dem Spiel damit jedoch eine Wende geben zu können.
Sicher brachten die Hausherren den Sieg über die Ziellinie und sorgten damit für Jubelstürme in der Oberfrankenhalle. "Wir haben unseren Plan anfangs gut umgesetzt, nach der Pause aber völlig den Fokus verloren, vor allem die vielen Offensivrebounds der Bayreuther haben uns sehr wehgetan", sagte Gästecoach Drijencic.
Bei Bayreuth punkteten fünf Akteure zweistellig, angeführt vom starken US-Flügelspieler Nate Linhart (17). "Wir haben die Nerven behalten und ein schlechtes Spiel gedreht. Das war ein immens wichtiger Sieg!", so Korner.

Medi Bayreuth - Oldenburg 80:71 (35:47)
Bayreuth: Lewis (11), Anderson (10), Brooks (6), Marei (4), Seiferth (12), Wachalski (11/3), Linhart (17/1), Doreth (9/1), Amaize.
EWE Baskets Oldenburg: Duggins (15/2), Paulding (15/3), Qvale (22), Massenat, Wimberg (0), Schwethelm (8/1), De Zeeuw (6), Lockhart (5/1), Kramer.

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