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Basketball

Bayreuth steht schon mit dem Rücken zur Wand

Medi Bayreuth hat auch das zweite Play-off-Viertelfinalspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft gegen Oldenburg verloren (90:102).
Bayreuths Center Assem Marei will mit aller Macht zum Oldenburger Korb. Doch Brian Qvale (links) und Maxime de Zeeuw (rechts) haben was dagegen.  Foto: Peter Mularcyk
 
von FLORIAN KIRCHNER
Medi Bayreuth steht nach der zweiten Play-off-Niederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg schon mit dem Rücken zur Wand: Die Wagnerstädter unterlagen bei den Niedersachsen mit 90:102 (43:49) und müssen jetzt am Sonntag vor eigenem Anhang unbedingt gewinnen, wenn die Saison für sie nicht zu Ende gehen soll.

Medi Bayreuth startete schwer in die Partie und ließ die Hausherren auf 7:1 (3.) davonziehen, bevor Linhart zu Beginn der 4. Minute den ersten Bayreuther Feldkorb markieren konnte. Nach zwei Dreiern von Rickey Paulding und Chris Kramer zum 14:6 (5.) bestellte Trainer Raoul Korner sein Team mit der ersten Auszeit zur Lagebesprechung an die Seitenauslinie. Bayreuth fand in der Folgezeit die richtigen Antworten an der Dreierlinie und versenkte fünf erfolgreiche Würfe aus der Ferndistanz zum 23:23 (10.) nach dem ersten Viertel.

Robin Amaize eröffnete den zweiten Abschnitt mit der ersten Bayreuther Führung (23:25, 12.), auf die die Hausherren mit einem 13:0-Lauf antworteten (36:25, 15.).

Auch eine Auszeit von Raoul Korner zeigte zunächst nicht die gewünschte Wirkung. Oldenburg konnte bis auf 45:30 (17.) davonziehen. Nach einer Umstellung auf Zonenverteidigung antwortete Bayreuth mit einer kleinen Rotation. Steve Wachalski rückte für die jeweils mit zwei Fouls belasteten de'Mon Brooks und Assem Marei auf die Centerposition.

Die Korner-Schützlinge konnten sich, angetrieben vom überragenden Trey Lewis, der vor der Pause bereits 19 Punkte (fünf Dreier) markierte, bis zur Pause wieder bis auf 49:43 (20.) heranarbeiten.

Die Hausherren konnten sich nach zwei Dreiern des Belgiers Maxime de Zeeuw sowie einem weiteren von Frantz Massenat auf 58:45 (22.) absetzen. Von diesem Vorsprung lebten die Niedersachsen, bevor Massenat per Dreier und Duggins nach einem Abspielfehler Doreths die Führung bis auf 77:62 (30.) ausbauen konnten.

Bayreuth gab sich aber noch keinesfalls auf und konnte sich bis Mitte des Schlussabschnitts wieder auf 83:75 (35.) herankämpfen. Dann sorgten jedoch individuelle Fehler (Lewis, Marei) und eine 8:0-Serie des immer stärker werdenden Massenat für die Vorentscheidung (93:75, 36.). Doch Lewis hielt abermals von der Dreierlinie dagegen (96:87, 39.), bevor Massenat seine starke Leistung mit einem weiteren Dreier zum 102:90-Endstand krönte.

"Wir haben zu schlecht verteidigt, vor allem an der Dreierlinie", sagte Robin Amaize (13/1), für den die Partie foulbedingt vorzeitig beendet war. Sichtlich zufrieden war der Ex-Bayreuther Brian Qvale (19): "Ich bin heute besser angespielt worden, natürlich haben uns auch die Bayreuther Foulprobleme auf den langen Positionen in die Karten gespielt. Insgesamt war es eine sehr gute Offensivleistung meiner Mannschaft!"


EWE Baskets Oldenburg -
Medi Bayreuth 102:90
(23:23, 26:20, 28:19, 25:28)
Oldenburg: Kramer (9/1), Massenat (22/5), Paulding (13/3), Qvale (19), de Zeeuw (14/2), Schwethelm (13/2), Duggins (10), Lockhart (2), Freese, Mädrich.
Bayreuth: Brooks (6), Linhart (7/1), Lewis (25/7), Marei (14), Anderson (12/1), Gonzalvez (2), Wachalski (5), Amaize (13/1), Doreth (6/1).

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