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Fussball-Bayernliga Nord

DJK Bamberg hofft im Nachholspiel auf erstes Tor und ersten Sieg

Die Wildensorger treten am Mittwochabend zum Derby bei der SpVgg Jahn Forchheim an.
Nicolas Wunder (l.) von der DJK Don Bosco Bamberg im Zweikampf mit dem Forchheimer Adem Selmani. Dieses Duell wird es am Mittwoch nicht geben, da sich Selmani auf Heimaturlaub im Kosovo befindet. Foto: sportpress
 
Richtungweisende Partien stehen für die DJK Bamberg in der Fußball-Bayernliga Nord innerhalb von elf Tagen an, da es sich jeweils um Auseinandersetzungen mit ähnlich stark einzuschätzenden Konkurrenten handelt. Nach dem verdienten Punktgewinn beim Spitzenteam TSV Aubstadt macht das Don-Bosco-Team heute (18.30 Uhr) mit dem Nachholspiel bei der SpVgg Jahn Forchheim den Anfang, nachdem der Lokalkampf während des Annafestes aufgrund sintflutartiger Regenfälle buchstäblich ins Wasser gefallen war.

Zwar immer noch kein eigenes Tor erzielt, aber endlich eine Hausnummer auf dem Punktekonto, dazu das Debüt von Alassane Kane und keinen gesperrten Akteur mehr, so lauten die nackten Fakten bei den Wildensorgern nach dem 0:0 in Aubstadt. Deren Trainer Mario Bail hofft, dass die Saison ein zweites Mal beginnt und seine Elf in die Erfolgsspur findet. Dazu gilt es, zwar knifflige, aber dafür durchaus machbare Aufgaben zu lösen, denn nach dem Derby beim Jahn folgen der FC Amberg und FC Schweinfurt 05 II zu Hause, ehe das Gastspiel in Erlangen-Bruck den Abschluss der englischen Wochen bildet.

Wie viele andere Coaches auch wird der 37-jährige Bail seine Jungs von Spiel zu Spiel präparieren. In Forchheim will er den Formanstieg untermauern, weiß aber um die Schwere dieses Unterfangens, denn die Jahn-Truppe befindet sich nach ihrem 4:2-Erfolg im Lokalduell gegen den FSV Erlangen-Bruck in einem Stimmungshoch. Schließlich überzeugte der Aufsteiger bei seinem ersten Saisondreier auf ganzer Linie. Aber auch die "Gelb-Grünen" setzten ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz. Das 0:0 in Aubstadt wurde allerseits als hochverdient angesehen und bedeutete im dritten Anlauf für die Bamberger den ersten Zähler überhaupt, den sie aus dem Schulstadion der Grabfelder entführen konnten. Umso zufriedener zeigte sich Bail in der Analyse. "Emotional zum richtigen Zeitpunkt den Punkt geholt. Wir waren gegen einen sehr guten Gegner auf Augenhöhe, haben aktuell gegen vier der ersten Sechs gespielt."

In Forchheim kann er abermals nicht aus dem Vollen schöpfen. Nicolas Esparza steht nach abgesessener Sperre zur Verfügung und soll der Defensive noch mehr Halt geben. Möglicherweise startet der 27 Jahre alte Angreifer Kane von Beginn an und hebt die Chancen auf den ersten Torerfolg. Dafür fallen Luca Ljevsic (Lendenwirbelprellung) und Johannes Jessen (Urlaub) aus. Gelingt es Mario Bail trotzdem wieder, seine Defensive so perfekt auf die gegnerischen Offensivkräfte einzustellen, sind wichtige "Basics" geschaffen, um erfolgreich zu sein. "Wir wollen hinten vernünftig stehen und über unser gutes Umschaltspiel kommen", so Bail, der die Jahnler lobt: "Sie stehen zu weit unten in der Tabelle und haben eine sehr starke Offensive." Wichtig ist deshalb, dass persönliche Patzer unterbleiben und die stets vorhandenen Tormöglichkeiten genutzt werden. Erst dann blitzen die zweifelsfrei vorhandenen fußballerischen Qualitäten wieder auf und sorgen für heiterere Gesichter unter den DJK-Verantwortlichen.

Dass Bayernligarückkehrer Jahn Forchheim mit seinem engagierten Chefanweiser Christian Springer dies unter allen Umständen verhindern will, liegt auf der Hand. Der ehemalige Bundesligaprofi (FC Köln und St. Pauli) hatte das Team erst im Februar dieses Jahres übernommen, sofort den Aufstieg über die Relegation realisiert und trotz der hochkarätigen Abgänge wieder eine schlagkräftige Mannschaft geformt. Spätestens mit dem jüngsten Sieg gegen die "Brucker", bei dem die zuvor gesperrten Sebastian Schäferlein (Kapitän und bärenstarker Außenbahnspieler) und Adem Selmani (dribbelstarker Sturmführer) ein überzeugendes Saisondebüt ablieferten, sieht der 46-jährige Springer sich auf dem richtigen Weg. Dennoch schmerzen ihn weiterhin die Ausfälle seines "Sechsers" Patrick Hagen (Muskelverletzung) und des "Shootingstars der Rückrunde" David Mai (Herzmuskelentzündung).

Dafür kann er wieder auf Dennis Weiler, Co-Trainer und Abwehrchef zugleich, der beim Gastspiel in Schweinfurt, bei dem sieben Regionalligakicker eingesetzt wurden und das auch deshalb 1:5 verloren ging, bereits nach vier Minuten aufgrund einer Notbremse des Feldes verwiesen worden war, zurückgreifen. Springer kann heute eine Formation aufs Feld schicken, die in allen Mannschaftsteilen überragende Akteure aufweist und vom torgefährlichen Dirigenten Andi Mönius (zwei Saisontore) immer wieder gekonnt in Szene gesetzt wird.

Die Integration der Neuen klappte hervorragend. Fünf von ihnen standen gegen Bruck in der Startaufstellung und untermauerten mit prima Leistungen ihre Ansprüche. Philipp Nagengast (zuvor Torjäger der DJK Weingarts in der Kreisliga), Jens Wartenfelser (Baiersdorfer SV, aus der Talentschmiede Greuther Fürth und mit Regionalligaerfahrung), Torhüter Patrick Oeser (pausierte, vorher U-19 Greuther Fürth), Firat Güngör (FC Coburg) und Andre Jerundow (drei Abstiege in Folge mit FC Eintracht Bamberg) hatten keinerlei Anpassungsschwierigkeiten und hinterließen eine starke Visitenkarte mit dem Anspruch auf Stammplatz.

Mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren stellen die Forchheimer einen der jüngsten Spielerkader der Bayernliga. Nicht zuletzt deshalb wartet auf die DJK-Akteure eine schwierige, aber durchaus sehr reizvolle Aufgabe. Wer hat die bessere Tagesform und kann seinen Aufwind fortsetzen?
DJK Bamberg: Glos, Trunk - Eckstein, Esparza, Fischer, Kane, Kettler, Körner (?), Leicht, Niersberger, Schäffler, Schmoll, Schwinn, Sengül, Spies, Strobler, Strohmer, Wunder

zum Thema "DJK Don Bosco Bamberg"

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