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Basketball-Bundesliga

Brose Bamberg behält die Nerven

Die Bamberger gewinnen ohne Chefcoach Andrea Trinchieri in Tübingen mit 81:73. Neuzugang Quincy Miller steht erneut nicht im Kader.
Der Bamberger Luka Mitrovic (r.) ist mit einem Hakenwurf gegen Reggie Upshaw erfolgreich; links beobachtet Jared Jordan die Aktion des Serben. Foto: Markus Ulmer
 
von PETER SEIDEL
Obwohl sie eine Führung von 21 Punkten fast noch verspielt hätten, ist den Basketballern von Brose Bamberg die Generalprobe vor dem Start in die Euroleague geglückt. Der deutsche Basketballmeister gewann am Sonntag in Tübingen trotz eines schlechten letzten Viertels mit 81:73 (42:28) und feierte den dritten Bundesliga-Sieg in Folge. Am Donnerstag (20 Uhr) startet das Team von Trainer Andrea Trinchieri, der aus privaten Gründen abermals fehlte und wie am Freitag in Erfurt von Co-Trainer Ilias Kantzouris vertreten wurde, mit dem Heimspiel gegen Maccabi Tel Aviv in die "Königsklasse".
Im Hinblick auf die Partie gegen die Israelis wurde Routinier Nikos Zisis ebenso geschont wie Elias Harris (muskuläre Probleme). Zum zweiten Mal nicht im Kader stand Quincy Miller, der bislang nur zum Saisonauftakt in Würzburg das Brose-Trikot trug und im fränkischen Derby eine schwache Leistung gezeigt hatte. Dies deutet auf einen baldigen Abschied des Neuzugangs aus Bamberg hin.
Die Gäste, für die Bryce Taylor die ersten sieben Punkte erzielte, starteten sehr konzentriert in die Begegnung. Sie gestatteten ihrem Gegner nach Fehlwürfen - und von denen hatte er etliche - kaum zweite Wurfchancen. Das Brose-Team dagegen hatte eine gute Trefferquote und zog dank eines 11:1-Laufs bis zum Ende des ersten Viertels auf 26:11 davon. Ein Aktivposten auch im zweiten Abschnitt war Luka Mitrovic, der wie schon bei den beiden Siegen gegen Gießen und Erfurt eine grundsolide Vorstellung bot und zur Pause bereits zehn seiner insgesamt 16 Punkte erzielt hatte. Die Bamberger vergrößerten ihren Vorsprung gegen zahnlose Tiger, die auf ihren Topscorer Barry Stewart wegen einer Fingerverletzung verzichten mussten, mühelos auf auf 21 Punkte (38:17, 16. Min.). Doch dann folgte ein Bruch im Spiel der Gäste. Dank neun Punkten in Folge kamen die Schwaben wieder näher heran, ehe Augustine Rubit, der unter dem Korb oft nur mit einem Foul zu stoppen war, mit dem letzten Korb vor der Pause die dreiminütige Offensivflaute des Meisters beendete.
Zu Beginn des dritten Abschnitts brachte Reggie Upshaw mit einigen gelungenen Korbaktionen das Tübinger Publikums ins Spiel, doch nach wenigen Minuten wurde es wieder merklich stiller in der Paul-Horn-Arena. Die Bamberger blieben cool, Mitrovic mit einem Drei-Punkte-Spiel und Maodo Lo mit einem Dreier beendeten das kurze Aufbäumen der Tigers.
Die Bamberger gingen mit einer Zwölf-Punkte-Führung ins letzte Viertel, in dem plötzlich Kris Richards aufdrehte. Der Tübinger Neuzugang, der bereits bei der Niederlage am Freitag in Berlin mit 23 Punkten bester Werfer seines Teams gewesen war, versenkte drei Dreier. Da auch Jared Jordan aus der Distanz traf, waren die Schwaben urplötzlich wieder auf drei Punkte dran (66:69, 38.). Der Meister behielt aber die Nerven und stellte mit sieben Punkten in Folge von Daniel Hackett, Mitrovic und Lo die Weichen endgültig auf Sieg.
Walter Tigers Tübingen -
Brose Bamberg 73:81

(11:26, 17:16, 18:20, 27:19)
Tübingen Richard (21 Punkte/6 Dreier), Upshaw (16/2), Brooks (14), Jordan (7/1), Easley (7), Heyden (7), Mönninghoff (1), Zinn, Theis
Bamberg Mitrovic (16), Rubit (15), Lo (12/1), Taylor (11/1), Radosevic (10), Staiger (9/3), Hickman (4), Hackett (2), Heckmann (2), Nicolic, Müller
SR M. Reiter, Straube, Beajoui
Zuschauer 2100
Gesamtwurfquote Tübingen 44 Prozent (27 Treffer/61 Versuche), Bamberg 54 (28/52)
Dreier Tübingen 38 Prozent (9/24), Bamberg 31 (5/16)
Freiwurfquote Tübingen 67 Prozent (10/15), Bamberg 80 (20/25)
Rebounds Tübingen 29 (22 defensiv/7 offensiv), Bamberg 30 (28/2)
Ballgewinne/-verluste Tübingen 3/9, Bamberg 7/8
Assists Tübingen 20 / Bamberg 23
Fouls Tübingen 25 / Bamberg 19

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