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2. Basketball-Liga ProA

Baunacher ärgern den Favoriten

Die Young Pikes halten mit dem Titelkandidaten Rasta Vechta mit, müssen sich aber knapp mit 65:67 geschlagen geben
 
von PETER SEIDEL
Erstmals mit dem fast kompletten Kader angetreten, wäre den Baunach Young Pikes beinahe eine faustdicke Überraschung gelungen. Bei der 65:67 (34:38)- Heimniederlage brachten sie den Titelfavoriten Rasta Vechta an den Rand einer Niederlage. Doch während der Bundesliga-Absteiger am Ende den dritten Sieg im dritten Spiel feierte, warten die Baunacher weiter auf den ersten Saisonerfolg in der 2. Basketball-Liga ProA. In der Form, in der sich die Mannschaft von Trainer Fabian Villmeter am Samstagabend vor 810 Zuschauern in der Graf-Stauffenberg-Halle präsentierte, dürfte dieser aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.
"Das war heute kein einfacher Gegner, und wir waren nicht die bessere Mannschaft. Baunach hat mit mehr Energie und Herz gespielt", zollte Rasta-Coach Doug Spradley den "jungen Hechten" seinen Respekt. Beim Stand von 64:67 zwei Sekunden vor Schluss stand Neuzugang William McDowell-White an der Linie. Der Australier verwandelte den ersten Freiwurf und vergab absichtlich den zweiten, um mit einem Feldkorb vielleicht noch eine Verlängerung zu erzwingen. Doch den Abpraller sicherte sich Vechta.
Dabei waren es gerade die Baunacher, die während des gesamten Spiels unter den Körben beherzter zugriffen (Reboundverhältnis 35:32) und sich damit die Möglichkeit schufen, mit dem Favoriten mitzuhalten. Insbesondere Eddy Edigin, der mit 14 Punkten und acht Rebounds eine starke Leistung zeigte, bereitete den Gästen immer wieder Probleme.
Ein Heimsieg wäre durchaus möglich gewesen, doch waren 20 Ballverluste letztlich zu viel, um die Partie noch einmal wenden zu können. Weil die Baunacher bereits im ersten Viertel zu schlampig mit dem Spielgerät umgegangen waren (acht Turnovers), liefen sie lange einem Rückstand hinterher. "Das war aber auch der druckvollen Verteidigung der Gäste geschuldet", merkte Villmeter nach der Partie an.
Center Jannik Freese (15 Punkte), Seth Hinrichs und Robin Christen (beide je 14) punkteten zuverlässig und sorgten dafür, dass Rasta Vechta stets die Nase vorne hatte. Als bei Baunach Mitte des dritten Viertels mit Louis Olinde, Daniel Keppeler, Kay Bruhnke und McDowell-White vier junge Spieler auf dem Feld standen, zogen die Gäste auf zwölf Punkte Vorsprung davon (52:40, 27. Min.).
Doch angeführt von Aufbauspieler Chris Fowler, der 14 seiner 19 Punkte nach der Halbzeit erzielte, kämpften sich die Young Pikes wieder heran und gingen drei Minuten vor Schluss ihrerseits in Führung (61:60). Dann gelangen den "Rastanern" durch einen Dreier von David Gonzalvez, zwei Freiwürfe von Freese und einen Sprungwurf von Hinrichs sieben Punkte in Folge, was letztlich spielentscheidend war. "Wir haben defensiv insgesamt einen guten Job gemacht, aber offensiv nicht das hinbekommen, was wir uns vorgenommen haben, gerade was Schnelligkeit betrifft. Da haben mir die letzten zehn Prozent noch gefehlt. Aber wir haben nicht gegen irgendjemanden gespielt, sondern gegen ein Team, das zurück in die Bundesliga will", meinte Villmeter, der am Samstag mit seinem Team in Hagen abermals auf einen ehemaligen Erstligisten trifft.

Baunach Young Pikes: Fowler (19 Punkte/1 Dreier), Edigin (14), McDowell-White (10/1), Gomila (8/2), Ferguson (7/1), Bruhnke (3), Olinde (2), Keppeler (2), Edwardsson, Taras / Rasta Vechta: Freese (15), Christen (14/2), Hinrichs (14/2), Carter (9/1), Gonzalvez (8/1), Herkenhoff (4/1), Razis (2), Dunbar, Young,Smith (1) / Zuschauer: 810

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