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Fussball-Bayernliga Nord

Alassane Kane steht vor Debüt

Im schweren Spiel beim TSV Aubstadt soll der Torjäger der DJK Bamberg seinen Saisoneinstand geben.
Platzt mit der Rückkehr von Torjäger Alassane Kane (vorne) der Knoten? Die DJK Don Bosco Bamberg wartet noch immer auf ihr erstes Saisontor. Foto: sportpress
 
Für die als Tabellenschlusslicht der Fußball-Bayernliga Nord anreisende DJK Don Bosco Bamberg hängen am Samstag (16 Uhr) beim TSV Aubstadt die Trauben immens hoch. Die Unterfranken fuhren nach verpatztem Saisonauftakt zuletzt drei Siege in Folge ein und scheinen sich wie in den Jahren zuvor in der Spitzengruppe festzubeißen.
Die Truppe des 49-jährigen kroatischen Trainers Josef Francic leistete sich beim Start in die neue Spielzeit eine deftige 0:4-Niederlage in Ansbach, was dem ehrgeizigen Coach die Zornesröte ins Gesicht trieb. Nach intensiver Analyse werteten die Verantwortlichen dies weitblickend als Ausrutscher und fanden mit ihrem selbstbewussten Ansatz die Zustimmung ihrer Akteure, die umgehend in die Erfolgsspur zurückfanden. Zwar machte definitiv das Quäntchen Glück beim Heimsieg gegen Jahn Forchheim (2:1, Siegtor 88. Minute) den vorhandenen Sand im Getriebe wett, doch mit dem 3:0-Husarenstreich beim Topfavoriten Viktoria Aschaffenburg präsentierte sich die Elf aus dem Grabfeld wieder in gewohnter Bayernligaform, die in den vergangenen Jahren viele Male zu Spitzenplätzen in der Tabelle reichte.
Jüngst zu Hause gegen den FC Amberg beherrschten die Francic-Schützlinge klar das Geschehen, ließen ihrem Kontrahenten lediglich eine Chance für den möglichen Ausgleich, ehe Neuzugang Christoph Schmidt (FC Schweinfurt 05 II) mit seinem 2:0 den "Dreier" eintütete.


Glückliches Händchen

Francic bestätigte während der Wechselphase einmal mehr sein glückliches Händchen und die Ideen hinter seinem Wirken. Neben Schmidt verpflichtete er zusammen mit der TSV-Führung mit dem regionalligaerprobten Stürmer Marino Müller (130 Einsätze und 16 Tore für Schweinfurt 05 und Greuther Fürth II, für die er auch in der Jugend-Bundesliga am Ball war) einen echten Hochkaräter. Der 24 Jahre alte Müller untermauert mit seinem Engagement nicht nur die sportliche Strahlkraft, die der TSV Jahr für Jahr auf Akteure der "Nullfünfer" ausübt, sondern auch die wirtschaftlichen Fähigkeiten rund um den 475 Mitglieder zählenden Dorfklub (nur 700 Einwohner) aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld.


Vier Säulen in der Offensive

Vor ihm beschritten diesen Weg bereits der aus Kasachstan stammende, antrittsschnelle Max Schebak (22 Jahre) und Martin Thomann (23, nach Sperre wieder frei), denen jeweils 15 Treffer in der letzten Saison gelangen sowie der schussgewaltige Philipp Kleinhenz (26) und Ingo Feser (21), der für Schalke 04 und Braunschweig bei den A-Junioren in der Bundesliga kickte und schon zwei Saisontore aufweist. Alle vier sammelten in Schweinfurt zuvor Erfahrungen in der vierten Liga und zählen zu den Säulen des Aubstadter Offensivspiels.
Während die Aubstadter auf dem Weg zurück zu alter Stärke sind, verharrt die Don-Bosco-Elf auf dem letzten Rang und ist als einziges Team noch ohne Torerfolg. Dies liegt vor allem am Fehlen zahlreicher Stammkräfte, von denen Pascal Niersberger nach abgelaufener Sperre zurückkehrt. Was ein Torjäger für immensen Wert darstellt, belegte Christian Breunig, der quasi die Wildensorger in der Anfangsphase im Alleingang erlegte und die Aschaffenburger zum 3:0-Auswärtssieg beflügelte. Mut macht im DJK-Lager die zweite Halbzeit, in der der Meisterschaftsfavorit sein gewohntes Angriffsspiel nicht mehr aufziehen konnte. Moral gezeigt, Dampf gemacht und sich gegen die Niederlage gestemmt - die Formkurve zeigt nach oben. Die Hoffnung auf die Wende wächst mit dem Comeback des schmerzlich vermissten Torjägers Alassane Kane. Nicolas Esparza fehlt letztmals rotgesperrt.
DJK Don Bosco Bamberg: Glos, Trunk - Eckstein, Fischer, Jessen, Kane, Kettler, Körner, Leicht, Ljevsic, Niersberger, Schäffler, Schmoll, Schwinn, Sengül, Spies, Strobler, Strohmer, Wunder
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