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Sport  // Bamberg

Sportgespräch

Nähe trotz Distanz bei den Basketballerinnen der DJK Brose

Die Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg empfangen Heidelberg zum zweiten Finalspiel um den Titel in der 2. Liga Süd.
Nicht mit jeder Entscheidung der Schiedsrichter einverstanden war Ulf Schabacker (l.), der Trainer der DJK Brose Bamberg, im ersten Finalspiel in Heidelberg. Fotos: sportpress
 
von MICHAEL SCHWITAL
Egal, ob Sieg oder Niederlage: Mit der zweiten Finalpartie um die Meisterschaft in der 2. Liga Süd gegen den Titelanwärter aus Heidelberg am Samstag (16.30 Uhr, Graf-Stauffenberg-Halle) bestreiten die Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg ihr letztes Heimspiel in dieser Saison. Wir sprachen mit Trainer Ulf Schabacker und dem Sportlichen Leiter Sebastian Hader über die Lage nach dem 31:61 im ersten Vergleich der "best-of-three"-Serie.

Was lässt Sie hoffen, in der zweiten Partie gegen Heidelberg bestehen zu können?
Ulf Schabacker: Wir wollen nicht darauf hoffen zu bestehen, sondern spielen. In der ersten Hälfte des Hinrunden- und im Rückrundenspiel haben wir gezeigt, dass wir mitspielen und Heidelberg wesentlich mehr ärgern können als letzten Samstag. Darauf arbeiten wir im Training in dieser Woche wieder hin und werden am Samstag noch einmal alles geben. Den Spielerinnen ist bewusst, dass sie deutlich unter Wert geschlagen wurden. Falls nicht, machen wir ihnen das noch einmal bewusst.
Wie wollen Sie die Mannschaft nach der Schlappe im ersten Aufeinandertreffen nochmals motivieren?
Schabacker: Wer nach so einer Niederlage und in einem Finalspiel um die Meisterschaft vor eigenem Publikum nicht motiviert ist, ist fehl am Platz. An dieser Schraube muss ich als Trainer nicht drehen. Es geht vielmehr darum, die Spielerinnen zu stärken. Trotz der deutlichen Niederlage gab es auch Dinge, die wir gut gemacht haben. An den Schwächen müssen wir arbeiten und versuchen, sie abzustellen.

Wirkt es sich aus, dass Co-Trainerin Jessica Miller vor den Play-offs bereits zu ihrem Engagement in die USA abgereist ist?
Schabacker: Natürlich gäbe es mit ihr noch einmal eine andere Ansprache und andere Ansprechpartnerin für die Spielerinnen. Generell sollte es sich aber nicht auswirken. Abgesehen davon, dass Jessie nach wie vor in intensivem Kontakt mit mir und der Mannschaft ist.
Sebastian Hader: Ursprünglich war die Zusammenarbeit bis Ende April vereinbart. Dann bekam sie das Angebot, bei den Indiana Fever in der WNBA als Co-Trainerin zu arbeiten, während wir nach dem positiven Verlauf der Saison mit einer Finalteilnahme geliebäugelt, sie aber nicht einkalkuliert hatten. Von daher liegen dieser Situation zwei sehr positive Entwicklungen zugrunde. Wie Ulf Schabacker schon sagte, tauschen wir uns nach wie vor rege aus. Jessie hat sich gleich am Sonntag das erste Finalspiel angesehen und uns ihre Analyse zukommen lassen. Sie ist zwar ein paar tausend Kilometer entfernt, aber voll dabei.

Was wünschen Sie sich für das letzte Heimspiel der Saison?
Hader: Dass die Leistung, die Entwicklung und das Abschneiden in dieser Spielzeit - egal, wie das Spiel am Samstag ausgeht - von Spielerinnen und Zuschauern gleichermaßen als Erfolg verbucht werden. Wenn du als Sportler um den Titel spielst, ist alles andere natürlich erst einmal nichts wert. Aber wir haben unsere Ziele, womit ich gar nicht unbedingt Ergebnisse oder Platzierungen meine, erreicht und können in jedem Fall stolz und erhobenen Hauptes aus der Saison gehen. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft das Zeug dazu hat, die Heidelberger Party zu crashen und 40 Minuten lang alles dafür tun wird. Mehr kann niemand verlangen.

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