Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Nach der Pause läuft nichts mehr bei den Damen von Ulf Schabacker

Die DJK Brose Bamberg bietet dem Tabellenführer in der ersten Halbzeit die Stirn, bricht dann aber ein und verliert noch klar mit 39:71.
Obwohl nicht ganz im Vollbesitz ihrer Kräfte, war die talentierte 15-jährige Julia Förner (l.) mit acht Punkten erfolgreichste Werferin der DJK Brose im Spitzenspiel gegen Heidelberg. Foto: sportpress
 
Eine Halbzeit lang sind die Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg dem ungeschlagenen Spitzenreiter der 2. Liga Süd, wie im Vorfeld bei entsprechender Leistung von ihrem Cheftrainer Ulf Schabacker prognostiziert, auf Augenhöhe begegnet. Nach dem Seitenwechsel lief dagegen am Samstag so gut wie nichts mehr zusammen bei den Gastgeberinnen, die sich den Axse BasCats USC Heidelberg am Ende vor 150 Zuschauern in der Graf-Stauffenberg-Halle deutlich mit 39:71 (27:33) geschlagen geben mussten.
Während die Heidelbergerinnen damit die Hinrunde makellos abschlossen, verloren die zweitplatzierten Bambergerinnen an Vorsprung auf ihre Verfolger. Noch am gleichen Abend zog der unterfränkische Nachbar aus Würzburg nach Punkten gleich, so dass es für die DJK-Damen in den verbleibenden beiden Heimspielen gegen die Rhein-Main Baskets (Samstag, 3. Dezember, 15 Uhr) und die SG Weiterstadt (Samstag, 17. Dezember, 15.30 Uhr) darum gehen wird, ihren Platz in der Spitzengruppe über den Jahreswechsel zu verteidigen. Dass ihr Anspruch auf einen der vorderen Ränge nicht unberechtigt ist, stellten Liisi Sokman & Co. in den ersten 16 Minuten des Gipfeltreffens unter Beweis.
Mit ihrer einstudierten Verteidigung machten sie dem Favoriten das Leben schwer und behaupteten meist eine knappe Führung. Die entscheidenden Momente, in denen sich die Chance bot, die Kontrolle vollends zu übernehmen und den Vorsprung auszubauen, verpassten sie jedoch. Zwei Letkova-Dreier sowie ein Drei-Punkt-Spiel von Viktoria Krell hatten dementsprechend zur Folge, dass die Gäste aus Baden-Württemberg ein Sechs-Punkte-Polster (27:33) mit in die Kabine nahmen.
Selbiges wuchs nach Wiederbeginn und Julia Förners Punkten zum 29:33 rapide an. 7:38 Min. blieben die ohne die erkrankte Ramona Hesselbarth angetretenen Gastgeberinnen im weiteren Verlauf ohne zählbaren Erfolg, während der Tabellenführer unterstrich, weshalb er dominant durch die Hinrunde marschierte. Diszipliniert und routiniert spulten die BasCats ihr Programm ab, wohingegen den DJK-Brose-Korbjägerinnen mit der foul-belasteten Victoria Waldner eine tragende Säule wegbrach. Die USC-Damen, aufgrund mehrerer personeller Optionen weit weniger abhängig von der anfangs blassen Erica Carlson als die Bambergerinnen von ihrer Centerin, attackierten fortan humorlos, gingen alleine zwischen der 25. und 30. Min. 18 Mal an die Freiwurflinie und mit einer 56:32-Führung aus dem dritten Viertel. "In so einer Partie zeigt sich der Unterschied zwischen Erfahrung und Unerfahrenheit", brachte DJK-Assistenztrainerin Jessica Miller nach der Schlusssirene auf den Punkt, was in der zweiten Hälfte neben anderen Faktoren für klare Verhältnisse gesorgt hatte.
Bereits in der 29. Min. hatte Jessie Miller ihren Headcoach an der Seitenlinie abgelöst, der für seine Schützlinge kämpfte, jedoch zu vehement mit den Entscheidungen eines Unparteiischen haderte und nach seinem zweiten technischen Foul die Halle verlassen musste. "Ich wollte das nicht akzeptieren", räumte Schabacker die subjektive Beurteilung der Foulverteilung von 29:17 bzw. des Freiwurfverhältnisses von 12:40 aus Sicht seines Teams ein. Ebenso sei seine taktische Maßnahme, nach der Pause mit einer Zonenverteidigung zu beginnen, unglücklich gewesen.
"Wir haben in der ersten Hälfte so gespielt, wie wir uns das vorgenommen haben, es aber leider nie geschafft, das Momentum wirklich auf unsere Seite zu bekommen. Heidelberg hat vollkommen verdient gewonnen, wenngleich ich der Auffassung bin, dass das heutige Ergebnis nicht den tatsächlichen Unterschied zwischen beiden Mannschaften widerspiegelt. Die Saison ist lang. Wir werden die Lehren aus dieser Begegnung ziehen und uns intensiv auf das nächste schwere Heimspiel gegen die Rhein-Main Baskets am Samstag vorbereiten", richtete der 59-jährige Trainerfuchs den Blick bereits wieder nach vorne.
DJK Brose Bamberg: Förner (8), Furman (7), Sokman (6), Waldner (6), Perv (5), Zeis (3), Lohneiß (2), Münder (2), Landwehr, Ulshöfer / Axse BasCats USC Heidelberg: Krell (17), Benavente (16), Letkova (13), Carlson (10), Meusel (7), Kranzhöfer (4), Chatzitheodoros (3), Lummer (1), Angol, Gertenbach, E. Hofmann, Palenickova / SR: Hofmann, Konopacki / Zuschauer: 150

zum Thema "DJK Brose Bamberg"






Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.