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Basketball

McNeal: Dieses großartige Team hat es mir leicht gemacht

Bambergs Neuzugang feierte beim 85:65-Erfolg gegen den FC Barcelona einen gelungenen Einstand. Am Sonntag ist der Meister in Bonn gefordert.
Neuzugang Jerel McNeal (l.) feiert mit dem erneut bärenstarken Nicolo Melli den Sieg. Fotos: Daniel Löb
 
von KLAUS GROH
Der Höhenflug des deutschen Meisters in der Euroleague geht weiter. Bambergs Erfolgstrainer Andrea Trinchieri reagierte nach dem 85:65-Erfolg gegen das Powerhaus FC Barcelona regelrecht euphorisch: "Wow. Großartiger Erfolg. Großartige Atmosphäre. Großartiger Start ins neue Jahr. Wir haben toll verteidigt, haben unseren Plan für dieses Spiel mit großer Energie umgesetzt."
Über nahezu die gesamte Spielzeit dominierte der deutsche Meister die Partie, entschied jedes einzelne Viertel für sich und lag nach 27 Minuten sogar mit 20 Punkten vorne (56:36). "Dann gab es vier Minuten, in denen wir aufgehört hatten mit Basketballspielen. Aber in unserem schlechtesten Moment, als Barcelona das Momentum auf seiner Seite hatte - da haben wir einen 10:0-Lauf hingelegt und das Spiel entschieden. Es war eine großartige Nacht", freute sich Trinchieri, dass seine Jungs inzwischen auch in kritischen Situationen kühlen Kopf behalten.
Aus einer einmal mehr geschlossen auftretenden Bamberger Mannschaft ragten Janis Strelnieks und Darius Miller mit jeweils 20 Punkten heraus. Der effektivste Akteur auf dem Feld war aber Dezember-MVP Nicolò Melli. Der Italiener kam auf 17 Punkte und holte dazu noch starke 13 Rebounds. Durch den fünften Erfolg in den letzten sechs Partien verbesserte sich Brose Bamberg mit neun sieben Siegen und neun Niederlagen auf Tabellenplatz 10.


McNeal: Jetzt weiß ich, warum Bamberg Freak City genannt wird.

Und auch Neuzugang Jerel McNeal (2 Punkte, 3 Rebounds, 5 Assists) feierte einen gelungenen Einstand. "Der Trainerstab hier hat einen tollen Job gemacht, damit ich wieder wettbewerbsfähig werde. Ich habe ja seit der letzten Saison in Griechenland nicht mehr gespielt. Das ist eine großartige Organisation, ein tolles Team. Sie wollten mich nicht aufs Feld schicken, bevor ich nicht in Form bin", kommentierte der 29-Jährige die Wartezeit bis zu seinem ersten Einsatz, die er effektiv genutzt hat. "Auch für mich persönlich war das natürlich ein großartiges Spiel. Wir haben eines der besten Teams in Europa mit 20 Punkten Differenz vor dieser großartigen Kulisse geschlagen. Die Fans waren unglaublich. Jetzt weiß ich, warum Bamberg Freak City genannt wird", betonte der US-Amerikaner.
Der 1,91 Meter große Aufbauspieler passt perfekt in das System Trinchieri und agierte bei seinem ersten Auftritt genauso abgezockt wie seine Teamkollegen: "Ich wollte dem Team in den kleinen Dingen helfen und möglichst keine Fehler machen. Aggressiv verteidigen, Rebounds holen und im Angriff mit meinen Pässen den freien Mann finden, das waren die Vorgaben. Das ist ein großartiges Team mit vielen sehr guten Spielern, das hat es für mich einfach gemacht, mich schnell zurechtzufinden."
Kurz vor Weihnachten in Bamberg angekommen, verbrachte McNeal bisher die meiste Zeit in Strullendorf, wo er mit Athletiktrainer Sandro Bencardino, der am Samstag seinen 50. Geburtstag feiert, hart gearbeitet hat. "In meinen ersten Tagen habe ich eigentlich nur die Trainingshalle gesehen. Nach der Rückkehr aus Istanbul hatte ich dann zu Jahresbeginn auch ein bisschen Zeit, mir die Stadt anzuschauen. Ich finde diese kleine Stadt mit ihren vielen historischen Gebäuden sehr schön. Die Leute sind alle ungemein freundlich. Ich habe auf jeden Fall die richtige Entscheidung getroffen, mich für Bamberg zu entscheiden. Ich freue mich, hier zu sein", so McNeal.


Am Sonntag bei den heimstarken Bonnern auf dem Prüfstand

Eine Woche vor Weihnachten feierten die Bamberger Brose-Basketballer im Bundesliga-Heimspiel gegen die Telekom Baskets Bonn einen klaren 84:64-Erfolg. Das Ergebnis täuscht allerdings etwas über den Spielverlauf hinweg: Erst im Schlussviertel (27:11) dominierten Fabien Causeur (20 Punkte) und seine Mitstreiter die Partie und brachen die Gegenwehr des Tabellensechsten. Am Sonntag (15.30 Uhr) werden die Bonner im heimischen Telekom Dome deshalb nichts unversucht lassen, den deutschen Meister erneut zu ärgern. Während die Telekom Baskets am 2. Weihnachtsfeiertag mit dem 90:68-Sieg über die Gießen 46ers ihre Heimstärke unter Beweis stellten, mussten sie sich zwei Tage vor dem Jahreswechsel in Bayreuth knapp mit 78:83 geschlagen geben. In beiden Partien glänzte der Lette Ojars Silins und war mit 20 bzw. 15 Punkten bester Werfer seines Teams.
Vor eigenem Publikum verlor der Tabellensechste nur eine (91:93 gegen Braunschweig) von sechs Partien - wobei die Telekom Baskets vor allem mit dem 95:83 gegen Bayern München aufhorchen ließen. Am Mittwoch feierten die Bonner im FIBA Europe Cup einen 89:70-Erfolg gegen die Litauer von KK Prienu-Birstono und sind damit in diesem viertklassigen internationalen Wettbewerb weiter ungeschlagen.

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