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Sport  // Bamberg

Basketball

Leon Radosevic trumpft in Bonn auf

Die abgezockten Bamberger feiern in Bonn einen deutlichen 85:70-Erfolg und festigen den zweiten Platz in der Bundesliga.
Leon Radosevic stopft den Ball in den Bonner Korb. Ryan Thompson, der mit 33 Punkten eine persönliche Saisonbestleistung aufstellte, kommt zu spät. Foto: Daniel Löb
 
von KLAUS GROH
Der deutsche Meister aus Bamberg kriegt auch im ersten Spiel des neuen Jahres den Spagat zwischen Euroleague und Bundesliga ohne Probleme hin. Nur in den ersten Minuten hatte die Brose-Truppe in Bonn nach dem grandiosen 85:65-Erfolg in der Königsklasse gegen den FC Barcelona kleinere Schwierigkeiten, sich auf die vermeintliche Pflichtaufgabe zu fokussieren. Zu Beginn des zweiten Viertels sorgte die Trinchieri-Truppe dann aber mit einem 15:0-Lauf schnell für klare Verhältnisse und sicherte sich einen 85:70-Erfolg bei den heimstarken Bonnern, die in der Vorrunde nur einmal im Telekom Dome verloren hatten. Weiter geht's jetzt für den Bundesliga-Zweiten am Donnerstag (17 Uhr) mit dem Euroleague-Auftritt bei Unics Kasan.


Nach Auszeit hellwach

Mit 14:7 führten die Hausherren, ehe Andrea Trinchieri in seiner ersten Auszeit sein Team wachrüttelte. Die vom Bamberger Trainer geforderte "Aggressivität" legten die Brose-Jungs dann auch schnell an den Tag. Nach zwei Dreiern von Darius Miller und einem Distanzwurf von Nikos Zisis war der deutsche Meister schnell wieder im Spiel.

Zu Beginn des zweiten Viertels blieben die harmlosen Bonner fast sechs Minuten ohne Korb, der Favorit zog bis auf 36:22 davon. Die Hausherren hatten es ihrem überragenden Schützen Ryan Thompson (20 Punkte in der ersten Halbzeit, 33 am Ende) zu verdanken, dass sie zur Pause "nur" mit 35:46 hinten lagen.

Nach zuvor zehn Fehlversuchen versenkte Josh Mayo, der ansonsten blass blieb, den ersten Dreier für Bonn und läutete eine kleine Aufholjagd ein - drei Mal kamen die Hausherren bis auf sechs Zähler heran. Doch im Stil einer europäischen Spitzenmannschaft hatte das Brose-Team die richtigen Antworten parat und ging mit einem 65:52-Vorsprung ins Schlussviertel. Im Bonner Dome setzte kaum noch jemand auf die Baskets, den Ton gaben die 50 mitgereisten Bamberger an.


McNeal erneut sehr solide

Noch einmal versuchte der Ex-Bamberger Thompson alles, doch spätestens mit dem Dreier von Brose-Neuzugang Jerel McNeal (11 Punkte, 4 Rebounds, 3 Steals), der nach seiner soliden Leistung gegen Barcelona auch in der Bundesliga ein erfolgversprechendes Debüt gab, war klar, wer das Feld als Sieger verlassen würde. Aus dem kompakten Bamberger Team - Janis Strelnieks und Vladimir Veremeenko pausierten - ragte diesmal der treffsichere Leon Radosevic (22 Punkte bei nur einem Fehlversuch) heraus.

"Wir wussten, dass die Bonner zu Hause sehr stark sind. In der ersten Halbzeit hatten sie Probleme mit ihren Distanzwürfen, das haben wir gut verteidigt. Wir haben gelernt, dass wir als Team zusammen arbeiten müssen. Ein Vorteil in unserem tiefen Kader ist, dass immer ein anderer die Mannschaft trägt. Heute war das Leon Radosevic. Bei den Bonnern hat nur Ryan Thompson gescort, das hat uns in die Karten gespielt", kommentierte Brose-Center Daniel Theis die einseitige Partie.


Die Statistik

Telekom Baskets Bonn - Brose Bamberg 70:85
(22:21, 13:25, 17:19, 18:20)

Bonn
Thompson (33 Punkte/1 Dreier), Gamble (15), Mayo (9/1), Bartolo (6), Barovic (3), DiLeo (2), Horton (2), Silins, Richter, Koch
Bamberg Radosevic (22), Miller (13/3), Theis (12/1), McNeal (11/1), Melli (8), Causeur (7/1), Zisis (7/1), Lo (3/1), Kratzer (2), Heckmann,
Staiger
SR Madinger, Simonov, Groll
Zuschauer 6000 (ausverk.)
Gesamtwurfquote Bonn 47 Prozent (28 Treffer/59 Versuche), Bamberg 52 (32/61)
Dreierquote Bonn 11 Prozent (2/19), Bamberg 36 (8/22)
Freiwurfquote Bonn 55 Prozent (12/22), Bamberg 100 (13/13)
Rebounds Bonn 32 (23 defensiv/9 offensiv), Bamberg 32 (27/5)
Ballgewinne/-verluste Bonn 3/12, Bamberg 7/8
Assists Bonn 18 / Bamberg 25
Fouls Bonn 17 / Bamberg 23

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