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Fussball-Bayernliga Nord

Krasser Außenseiter

Die DJK Don Bosco Bamberg tritt am Samstag beim Meisterschaftsfavoriten VfB Eichstätt an.
Nicolas Esparza (l.) von der DJK Don Bosco wird von Fabian Eberle verfolgt. Der Eichstätter Torjäger droht im Rückspiel wegen eines Jochbeinbruchs auszufallen. Foto: sportpress
 
Vor einer Herkulesaufgabe steht die DJK Bamberg, wenn sie am Samstag (14 Uhr) in der Fußball-Bayernliga Nord beim Meisterschaftsaspiranten VfB Eichstätt antritt. Ihr Gastgeber hat sich durch den jüngsten 2:0-Erfolg gegen den Mitkonkurrenten Viktoria Aschaffenburg in eine glänzende Ausgangsposition gehievt, um am Ende die Nase ganz vorne zu haben.

Punktgleich mit dem TSV Großbardorf und ASV Neumarkt lauern die Eichstätter nur einen Zähler hinter Tabellenführer Aschaffenburg. Sie haben aber noch zwei Nachholpartien in Ansbach und Ammerthal als Ass im Ärmel und können sich im Erfolgsfall deutlich an die Spitze setzen. Dass dies das Ziel aller im Klub aus der 13 400 Einwohner zählenden Großen Kreisstadt ist, untermauerten die Vereinsverantwortlichen mit ihrem Lizenzantrag für die Regionalliga, nachdem sie im vergangenen Jahr noch darauf verzichtet hatten.

In diesem Spieljahr wollen die Eichstätter den großen Wurf landen. Ihr 41-jähriger Trainer Markus Mattes verfolgt dieses Vorhaben konsequent und weiß ein genauso ehrgeiziges Team hinter sich, das sich auch von Nackenschlägen nicht aus der Bahn werfen lässt. Am Gründonnerstag musste seine Elf zwei solche verkraften. Zunächst zog sich Torjäger Fabian Eberle bei seinem frühen Führungstor in Weiden eine schmerzhafte Jochbeinfraktur zu, und das 1:1 in der Schlussminute war laut Mattes ein "klares Abseitstor".

Ohne "Faber" Eberle (19 Saisontreffer) und Abwehrchef Benni Schmidramsl (Fersenbeinfraktur im Spiel beim Würzburger FV) empfingen die Eichstätter am Ostermontag den Tabellenführer. Vor 750 Zuschauern im Westparkstadion rangen sie die Aschaffenburger in einem hochklassigen Bayernligaspiel nieder. Dabei markierte der zweite VfB-Topptorjäger Florian Grau (30 Jahre) sein 17. Ligator, und auch der vom FC Ingolstadt verpflichtete Nachwuchsstürmer Yomi Scintu (19) netzte zum siebten Mal ein. Keine Frage, die Oberbayern befinden sich in bestechender Form, was die Bamberger bereits in der Vorrunde zu spüren bekamen. Ende September traten sie im Stile einer Spitzenmannschaft auf. Das 1:4 bedeutete die erste Heimniederlage für die DJK.


Bail: Eichstätt ist ein Brocken

Trotz des lang ersehnten 3:0-Erfolgs zu Hause gegen den SV Alemannia Haibach im Rücken fahren die Wildensorger als krasser Außenseiter ins Altmühltal, wo sie in der Vorsaison chancenlos waren und 0:4 unterlagen. Coach Mario Bail weiß um die erneute Schwere dieser Aufgabe. "Ein Brocken, Eichstätt spielt eine Bombensaison." Er schmiedet an einem Plan, "um einem Großen ein Bein stellen zu können". Einen Überraschungszähler zu ergattern, würde die Moral für die beiden anstehenden "Sechs-Punkte-Spiele" in Frohnlach am nächsten Mittwoch und vier Tage später zu Hause gegen den SC Feucht erheblich stärken. "Wir wollen nicht mit leeren Händen heimfahren", so der entschlossene Bail.

Wie die Eichstätter aus eigener Kraft die Meisterschaft erringen können, so haben die "Gelb-Grünen" das Heft des Handelns für das Erreichen des Klassenerhalts selbst in der Hand. Dass der letzte Heimsieg unheimlich wichtig war, verrät der Blick auf die Tabelle. Schließlich verbuchten die Kontrahenten aus Ansbach und Weiden Siege und liegen zusammen mit den Feuchtern bei 31 Zählern nur drei hinter der DJK. Feucht und Weiden trafen gestern Abend direkt aufeinander, wodurch sich der Abstand definitiv verkürzte. Es droht ein nervenaufreibender Ligaendspurt, in dem zwei der Teams aus Bamberg, Feucht, Weiden und Ansbach die Teilnahme an der Abstiegsrelegation vermeiden können.

Die Bail-Schützlinge müssen sich auf einen kampfstarken Gegner einstellen, der sich von seinen frenetischen Zuschauern tragen lässt und trotz des Ausfalls zweier Leistungsträger die Gunst der Stunde im Aufstiegsrennen nutzen will. Schwinn und Ljevsic fehlen verletzungsbedingt bei der DJK, Schütz muss arbeiten.
DJK Don Bosco Bamberg: Kraus, Trunk - Esparza, Fischer, Jessen, Kettler, Körner, Leicht, Ljevsic, Makrigiannis, Niersberger, Schäffler, Schmitt, Schmoll, Schütz, Schwinn, Sengül, Strobler, Wunder
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