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In der Nürnberger Eishalle wird's heiß: Brose Bamberg erwartet Efes Istanbul

Brose Bamberg zieht für das Heimspiel gegen Anadolu Efes Istanbul nach Nürnberg um und will sich wichtige Punkte gegen die reboundstarken Türken sichern.
Am 25. Februar 2016 erlebten die Fans aus Freak City ein stimmungsvolles Spektakel in der Nürnberger Arena - am Ende fehlte nur das Happyend: Die Partie gegen Real Madrid wurde mit 86:90 verloren. Foto: Daniel Löb
 
von KLAUS GROH
Nur ungern erinnern sich die Fans aus Freak City an das letzte Gastspiel ihrer Brose-Basketballer in der Nürnberger Arena: Vor knapp zehn Monaten zog der deutsche Meister für die Euroleague-Partie gegen Real Madrid in die mittelfränkische Metropole um und musste sich trotz einer Glanzleistung vor einer begeisternden Kulisse von 8200 Zuschauern am Ende mit 86:90 geschlagen geben. Das soll sich nun zumindest in Hinsicht auf den Spielausgang ändern, wenn der deutsche Meister am Donnerstag (20.45 Uhr im Liveticker auf inFranken.de) in der Eishalle, in der sonst die Kufen-cracks der Ice Tigers in der DEL auf Torjagd gehen, auf Anadolu Efes Istanbul trifft.

In der letzten Woche schafften die Bamberger nach fünf größtenteils hauchdünnen Niederlagen in der europäischen Königsklasse mit dem 85:70-Erfolg in Tel Aviv den Befreiungsschlag - in der Tabelle verbesserte sich die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri mit nun 3:8 Siegen vom letzten auf den 14. Platz. Die sechs Mannschaften im breit gefächerten Mittelfeld haben nur einen oder zwei Erfolge mehr auf dem Konto. Ein Platz unter den ersten acht, der den Einzug in die Play-offs bescheren würde, ist in den verbleibenden 18 Partien also durchaus noch drin. Um dieses Ziel zu realisieren, muss es dem deutschen Meister aber auch einmal gelingen, zwei Spiele in Folge für sich zu entscheiden.


Efes gewann dreimal in Folge

Das wird aber gegen den türkischen Traditionsklub Anadolu Efes Istanbul nicht einfach. Der Tabellensiebte (6:5 Siege) feierte zuletzt drei Erfolge in Serie und stellt mit durchschnittlich 86 Punkten die drittbeste Offensive der Euroleague. Derrick Brown (12,9 Punkte), Thomas Heurtel (12,7), Deshaun Thomas (10,7), Bryant Dunston (10,5) und Cedi Osman (10,2) steuerten bisher zweistellige Werte bei. Und Anfang der Woche wurde das Team noch mit Brandon Paul verstärkt, der in Badalona mit 13,2 Zählern auf sich aufmerksam gemacht hatte. Er ersetzt Bryce Cotton (8 Punkte), der aus familiären Gründen in die USA zurückkehrt.

Die offensive Power basiert bei Efes vor allem auf einer enormen Reboundstärke. Keine Mannschaft in der Euroleague sichert sich mehr Abpraller als der 13-fache türkische Meister. Vor allem die 15,1 Offensiv-Rebounds (Brose 6,5) sind einsame Spitze.

Bambergs Power Forward Nicolo Melli (27 Punkte, 14 Rebounds) glänzte in Tel Aviv einmal mehr. In der Reboundwertung rangiert der wertvollste Spieler der elften Runde (Effektivitätsindex 40) mit 8,3 Abprallern im Schnitt auf Platz 2. Besser ist diesbezüglich nur Taylor Honeycutt (8,5), der das Trikot von Efes Istanbul trägt. Tatkräftig unterstützt wird er am Brett von Derrick Brown, dem MVP des 10. Spieltags, und Bryant Dunston (je 6,5).


Zisis: Am Brett dagegenhalten

"Wir müssen den Schwung aus dem Spiel bei Maccabi Tel Aviv mitnehmen. Efes Istanbul stellt eine homogene Mannschaft, die vor allem reboundstark ist. Wir müssen am Brett dagegenhalten und dürfen uns nicht darauf einlassen, dass sie uns ihr Spiel aufzwingen", fordert Brose-Routinier Nikos Zisis. Der Grieche ist sich sicher, dass die Bamberger Mannschaft aus der Lektion in Ulm am Sonntag (63:78-Niederlage) die richtigen Lehren gezogen hat.

Wie die Bamberger (12:1) führt auch Anadolu (9:1) die nationale Liga mit nur einer Niederlage an. Zuletzt gab es für Efes einen klaren 96:70-Erfolg gegen Pinar Karsiyaka. Es wird also nicht einfach für den deutschen Meister, das Negativerlebnis vom 25. Februar in Nürnberg zu korrigieren.


Wegen der Messe in Nürnberg rechtzeitig losfahren

Kapazität Die Arena Nürnberger Versicherungen hat beim Basketball ein Fassungsvermögen von 8200 Zuschauern.

Karten Am Mittwoch waren rund 7700 Tickets verkauft. Es sind also an der Abendkasse für Kurzentschlossene noch Karten erhältlich.

Transfer 500 Fans aus Freak City haben das kostenlose Busangebot von Brose Bamberg genutzt. Zehn Busse machen sich auf den Weg nach Nürnberg. Die restlichen Bamberger reisen selbst an. Wegen der gleichzeitig stattfindenden Messe ist es ratsam, 30 bis 45 Minuten früher loszufahren.

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