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Ehrungen

Fußball-Gala in Bamberg mit vielen Promis: "Kinder sind die Zukunft"

Auf der "goolkids"-Gala werden Sportler und Funktionäre aus der Region für besondere Leistungen ausgezeichnet. Neuer Botschafter ist Stefan Kießling.
Fotos: Barbara Herbst
 
von CHRISTIAN PACK
Spätestens als Stefan Kießling am Ende des Galaabends zum "goolkids"-Botschafter ernannt wurde, konnten sich die Veranstalter sicher sein: Mit diesem Projekt sind wir auf dem richtigen Weg. "Wenn es um Kinder geht, kann man immer helfen", bestätigte Kießling, der aktuell für Bayer Leverkusen in der 1. Bundesliga kickt und dessen Fußballkarriere in Bamberg begann.

Der 33-Jährige wird in seiner Wahlheimat für "goolkids" werben und im Rheinland sicherlich den einen oder anderen Euro einsammeln. Auch dieses Geld kommt dann sportlichen Projekten in Oberfranken zugute, durch die sozial benachteiligte Kinder integriert und Bedürftige mit Sportausrüstung versorgt werden.

Dass diese Idee gut ankommt, zeigte bei der 2. "goolkids"-Benefizgala im Ziegelbau in Bamberg auch ein Blick auf die Prominentenliste. Unter anderem waren die Ex-Fußballer Armin Eck, Andreas Wolf und Dieter Eckstein gekommen, um die Preisträger zu ehren. Diese kamen fast alle aus dem Amateurfußballbereich und hatten sich im Jahr 2016 durch besondere Leistungen hervorgetan.

An der Abstimmung, organisiert durch die Mediengruppe Oberfranken (MGO) und anpfiff.info, hatten sich über 3 500 Personen beteiligt. "Heute werden die Menschen ausgezeichnet, die sich vor Ort täglich engagieren", betonte der stellvertretende Chefredakteur der MGO, Christian Holhut.


Motto von Manuel Beck: Einfach machen!

Unter anderem ist das der Funktionär des Jahres, Manuel Beck. Der 29-Jährige ist trotz Sehbehinderung Medienbeauftragter beim Bayernligisten VfL Frohnlach, schreibt die Spielberichte und leitet die Pressekonferenzen. "Ich liebe den Fußball und lebe nach dem Motto der Würzburger Kickers: Einfach machen", sagte der charismatische Preisträger.

Ebenso preiswürdig: die Jugendabteilung des SV Motschenbach. Ein Ort im Landkreis Kulmbach mit nur 180 Einwohnern, aber fast genauso vielen Jugendspielern. "Viele wissen nicht, wo Motschenbach liegt. Ich mache mir jetzt erst mal eins auf", freute sich Jugendleiter Sebastian Kolb.

Authentisch auch die Aussagen des Trainers des Jahres, Bastian Renk ("So eine Frau wie die meine ist nicht selbstverständlich"), und dem Trainer der Herrenmannschaft des Jahres, Detlef Zenk: "Wenn meine Spieler zwei Tage vor dem Spiel bis drei Uhr im Sportheim sitzen, finde ich das in Ordnung."


Neuer Stürmer für den Club?

Neben einem Integrationspreis wurde heuer auch ein Fairnesspreis verliehen. Der ging an Martin Zeitler vom TSV Donndorf-Eckersdorf. Der 30-Jährige war beim Stande vom 0:1 im Oktober 2016 kurz vor Schluss im Strafraum vermeintlich gefoult worden. Zeitler löste die Situation beim Schiedsrichter auf, die Partie ging verloren.
Eine Aktion, die sicher auch Bernd Hollerbach gefallen hätte. Frankens Trainer des Jahres hatte bei seiner Ehrung betont, wie wichtig neben einem eingeschworenen Profiteam auch der Nachwuchs ist. "Kinder sind unsere Zukunft", sagte der Trainer der Würzburger Kickers.

Für den Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg gab es an diesem Abend dann auch noch eine - nicht ganz ernst gemeinte - freudige Nachricht. Ex-Clubspieler Dieter Eckstein hatte sich für die beste Torschützin des Jahres, Selina Daminger, eine neue Rolle ausgedacht. "Nächste Woche schmuggeln wir Dich beim Club mit einer Perücke rein."
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