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Basketball Playoffs

BBL-Playoffs: Brose Bamberg gewinnt Spiel 2 im Finale gegen Oldenburg

Brose Bamberg gewinnt auch das zweite Spiel der Finalserie in Oldenburg souverän und kann am Sonntag die neunte Meisterschaft perfekt machen.
Das Team von Brose Bamberg feiert nach dem zweiten Finalspiel den Sieg. Am Sonntag könnte die Freude noch einmal größer sein: Nach einem Sieg stünde die neunte Meisterschaft fest. Foto: Carmen Jaspersen/dpa
 
von KLAUS GROH
Der deutsche Meister Brose Bamberg ist auf dem besten Weg zur Titelverteidigung - und zwar im Schnelldurchgang. Nach der Machtdemonstration am Sonntag (96:60) leistete der Überraschungsfinalist aus Oldenburg zwar am Mittwoch in Spiel 2 der Finalserie nach dem Modus "Best-of-five" in eigener Halle deutlich mehr Widerstand, doch die Mannschaft von Erfolgstrainer Andrea Trinchieri meisterte auch dieses Aufbäumen und setzte sich mit 88:76 (48:32) klar durch. Somit wäre es schon eine faustdicke Überraschung, wenn die Brose-Basketballer am Sonntag (17.15 Uhr/Sport1 live) nicht mit einem erneuten "Sweep" den Sack zumachen und die insgesamt neunte deutsche Meisterschaft seit 2005 feiern würden.

Die Oldenburger kamen zwar offensiv besser in Tritt als in Spiel 1, trotzdem war Mladen Drijencic nach vier Minuten zu einer Auszeit gezwungen, denn der starke Fabien Causeur hatte sein Team bereits mit 13:6 in Führung geschossen. Danach schied zwar Leon Radosevic wegen einer Rückenblockade aus, doch sicher verwandelte Dreier von Darius Miller (2), Janis Strelnieks und Nicolo Melli waren es dann nach einem Zwischenspurt der Hausherren, die dem Brose-Team eine 24:16-Führung bescherten.


Bamberger versenken 15 Dreier

Und Bambergs Dreierregen nach sehr guter Ballbewegung setzte sich zum Unmut des EWE-Coaches auch im zweiten Viertel fort: Causeur (2), Melli und Strelnieks legten nach und sorgten für den 40:26-Vorsprung. Obwohl die Brose-Defensive einige Male nicht konsequent agierte, lag der Favorit zur Pause deutlich mit 48:32 vorn. Die Hausherren fanden einfach kein Mittel gegen das flüssige Spiel der Gäste, die in den ersten 20 Minuten 60 Prozent ihrer Würfe (Oldenburg 45) versenkt hatten. Überragender Akteur war Fabien Causeur (15 Punkte), der auch in der Verteidigung gegen Rickey Paulding einen guten Job machte.

Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren zwar in punkto Aggressivität etwas zu, doch die Bamberger fanden immer wieder den freien Mann an der Dreierlinie: Nicolo Melli versenkte seine Distanzwürfe 3 und 4, und Daniel Theis sorgte ebenfalls von jenseits der 6,75-Meter-Linie für den ersten 20-Punkte-Vorsprung (64:42) des Meisters, der ungemein ballsicher wirkte und sich kaum einmal einen Fehler erlaubte.

Im Gefühl des sicheren Sieges wurden die Gäste aber dann doch etwas leichtsinnig, schalteten in der Verteidigung einen Gang zurück. Brian Qvale nutzte seine Freiräume und Rickey Paulding brachte mit zwei Dreiern die Fans ins Spiel. Beim 62:73-Zwischenstand wurde Andrea Trinchieri während seiner Auszeit nach 33 Minuten laut. Danach setzte aber Nikos Zisis die Akzente: Erst schloss er selbst aus dem Dribbling per Dreier ab, dann fand er den freien Miller und sorgte kurz darauf per Korbleger für den 80:65-Zwischenstand. Und die Roten spielten auch in den verbleibenden fünf Minuten ihre ganze Routine aus und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Die 200 Fans aus Freak City feierten ihre Mannschaft.

"Wir wussten, was uns hier erwartet und waren von der ersten Minute bereit für diese Partie. Wie schon in der ganzen Saison haben wir den Ball sehr gut gepasst und freie Würfe herausgespielt", analysierte der überragende Causeur (21 Punkte).


Die Statistik

EWE Baskets Oldenburg -Brose Bamberg 76:88
(16:24, 16:24, 21:22, 23:18)
Oldenburg Qvale (19 Punkte), Paulding (18/3 Dreier), Massenat (11/3), de Zeeuw (9/1), D. Kramer (8/1), C. Kramer (5), Mihailovic (4), Schwethelm (2), Freese, Lockhart
Bamberg Causeur (21/2), Melli (18/5), Strelnieks (14/2), Miller (12/4), Zisis (6/1), Theis (6/1), Harris (6), Heckmann (3), Staiger (2), Radosevic, Lo
SR Lottermoser, Straube, Fritz,
Zuschauer 6000 ausverkauft
Gesamtwurfquote Oldenburg 50 Prozent (29 Treffer/58 Versuche), Bamberg 45 (32/71)
Dreier Oldenburg 36 Prozent (8/22), Bamberg 60 (15/25)
Freiwurfquote Oldenburg 67 Prozent (10/15), Bamberg 69 (9/13)
Rebounds Oldenburg 28 (23 defensiv/5 offensiv), Bamberg 32 (25/7)
Ballgewinne/-verluste Oldenburg 4/4, Bamberg 1/6
Assists Oldenburg 17 / Bamberg 22
Fouls Oldenburg 15/ Bamberg 16

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