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Kegeln

Florian Fritzmann krönt Saison

Der Bamberger ist deutscher Vizemeister im Einzelwettbewerb.
Die deutsche Vizemeisterschaft ist der größte persönliche Einzelerfolg von Florian Fritzmann (l.), hier zusammen mit dem Sieger Daniel Schmid (Mitte) und Horst Dilling auf dem Treppchen. Foto: privat
 
Die deutschen Einzelmeisterschaften des Kegler-Verbandes DKBC über 120 Wurf in Schkopau (Damen und Herren) und Schönebeck (Altersklasse U23) waren für die Teilnehmer aus Bamberg und Umgebung ein Erfolg. Insgesamt hatten sich neben Nina Kleinhenz vom FC Eintracht Bamberg 2010 und Katharina Seuß vom TSV Breitengüßbach auch sechs Kegler des SKC Victoria Bamberg qualifiziert. Am erfolgreichsten waren Florian Fritzmann und Dominik Kunze, die beide mit Edelmetall die Heimfahrt antraten. Aber auch der Finaleinzug von Christian Jelitte bei den Herren ist als Erfolg zu werten.
In der Qualifikation mit insgesamt 32 Teilnehmern, von denen die besten 16 in die K.o.-Runde kamen, schafften alle Vertreter des Vereins Bamberger Sportkegler den Sprung in die nächste Runde. In der U23 der Damen musste sich aber dann Katharina Seuß schon im Viertelfinale verabschieden. Sie unterlag Alisa Bimber mit 1:3 Satzpunkten (SP) und 547:565 Kegeln. Das gleiche Schicksal ereilte in der U23 der Herren auch Christopher Wittke (SKC Victoria), den man zum Favoritenkreis zählte. Er unterlag im Viertelfinale unglücklich seinem Kontrahenten Ben Ungermann mit 1,5:2,5 bei 538:552 Kegeln. Für eine Überraschung im Viertelfinale sorgte Oskar Lämmle (ESV Aulendorf), der sich gegen Titelverteidiger Sebastian Rüger (SKC Victoria) mit 2:2 SP und 584:548 durchsetzte.


Kunze startet verheißungsvoll

Nun lag es an Dominik Kunze, Bambergs Farben in der U23 auch im Halbfinale zu vertreten. Er setzte sich gegen Oskar Huth mit 3:1 SP und 603:577 durch. Im Halbfinale lautete sein Gegner Tim Nagel, der am Ende keine Chance gegen Kunze hatte. Mit 4:0 SP und 586:493 zog der Bamberger in die Finalrunde der besten Vier ein. Im Finale gab es dann pro Satz 4, 3, 2 oder 1 Punkte. Entscheidend war die Höhe des Ergebnisses. Kunze startete verheißungsvoll mit drei Punkten, musste dann aber abreißen lassen. Am Ende reichte es für Kunze bei neun Punkten und 569 Kegeln immerhin zur Bronzemedaille.
Bei den Damen überraschte Melissa Stark (SKC Victoria) die Mannschaftsweltmeisterin Sissi Schneider aus Schrezheim, setzte sich mit 2:2 SP und 571:559 Holz durch und jubelte über den Halbfinaleinzug. Kleinhenz siegte gegen die Liedolsheimerin Sabine Sellner mit 3:1 SP und 579:512 und traf im Halbfinale auf Kathrin Klose. Klose schaffte mit 2:2 SP und 565:542 Kegeln den Einzug ins Finale. Ein enges Halbfinalmatch lieferten sich Stark und die spätere Siegerin Silke Riedel, die sich mit 3:1 SP und 535:512 Kegel durchsetzte.
Somit waren beide Bamberger Vertreterinnen ausgeschieden, und die Medaillenhoffnung keimte nur noch bei den Herren. Christian Jelitte (SKC Victoria) traf im Viertelfinale auf Tobias Schröder, dem er beim 4:0 und 598:551 keine Chance ließ und locker ins Halbfinale einzog. Schwerer hatte es da schon sein Vereinskollege Florian Fritzmann, der auf den spielenden Trainer der Nationalmannschaft, Timo Hoffmann, traf. Hoffmann konnte zwar auf der letzten Bahn zum 2:2 ausgleichen, aber an der Niederlage änderte dies nichts mehr, da Fritzmann mit 632 Kegeln einen neuen Bahnrekord erzielte.
In den Halbfinals traf Jelitte auf Uwe Gärtner und Fritzmann auf Pointinger. Jelitte war seinem Gegner erneut deutlich überlegen und zog mit einem 3,5:0,5 und 599:550 souverän ins Finale ein, während sich Fritzmann und Pointinger ein furioses Halbfinale lieferten. Fritzmann trumpfte im letzten Satz (170) abermals auf, belohnte sich mit dem Finaleinzug und einem Fabelrekord für die Bahn in Schkopau von 656 Holz.
Im Finale trafen nun Jelitte und Fritzmann auf Titelverteidiger Daniel Schmid und Horst Dilling aus Floss. Zu Beginn erwischten die Bamberger alles andere als einen Start nach Maß, doch vor dem letzten Satz war noch alles für die Victorianer möglich. Da Schmid und Dilling jeweils 137 Kegel spielten und sich die Punkte teilten, war klar, dass Fritzmann unbedingt vier Punkte benötigen würde, da Jelitte in der Kegelwertung zu weit zurück lag.
Mit dem Glück des Tüchtigen konnte Fritzmann seinen Teamkameraden gerade noch überspielen und so den Sieg mit vier Punkten davontragen, die ihm am Ende die Silbermedaille einbrachten. Sieger wurde Daniel Schmid mit 12,5 Punkten und 609 Kegeln.
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