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Eintracht Bamberg will in Augsburg überzeugen

Der FC Eintracht Bamberg 2010 will sich im Augsburger Rosenaustadion als auswärtsstarkes Team präsentieren.
Der FCE um Kevin Kühnlein (unser Bild) möchte in   Augsburg drei Punkte einfahren  und die Abstiegszone verlassen. Foto: sportpress
 

Der FC Eintracht Bamberg 2010 gastiert am 19. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern bei der "U23" des FC Augsburg. Anstoß der Partie im Rosenaustadion ist am Samstag um 14 Uhr. Und für beide Teams ist dieses Aufeinandertreffen richtungweisend.

Die Gastgeber belegen den 19. und vorletzten Platz der Tabelle. Nach 18 Begegnungen stehen zwei Siege und fünf Remis bei elf Niederlagen zu Buche - nur die SpVgg Bayern Hof verlor einmal mehr. In den letzten beiden Spielen aber starteten die Augsburger einen kleinen Lauf. Einem 5:0 gegen den TSV 1860 Rosenheim folgte ein 2:2 beim VfL Frohnlach. Und ginge es nach FCA-Coach Dieter Märkle, so wünscht er sich sein Team weiter in der Erfolgsspur.

"Wir wollen unseren Aufwärtstrend fortsetzen und im letzten Vorrundenspiel unbedingt zu Hause gegen Bamberg gewinnen. Damit würde uns zum Abschluss der Vorrunde der ganz wichtige Anschluss an die Relegationsplätze gelingen. Allerdings steht Bamberg ebenfalls mit dem Rücken zur Wand und wird sicher versuchen, in Augsburg etwas Zählbares mitzunehmen. Bamberg hat sich zuletzt auch stark verbessert gezeigt und wird uns sicher alles abverlangen. Aufgrund der Entwicklung in den letzten Wochen bin ich davon überzeugt, dass uns gegen Bamberg ein Heimsieg gelingen wird", zeigt sich Märkle angriffslustig.

Magere Ausbeute aufbessern


Doch ebenso wollen sich die Bamberger auswärts präsentieren und ihre magere Ausbeute von einem Erfolg auf fremden Plätzen aufbessern. Allerdings könnten die Augsburger ihrerseits Verstärkung in Form von Spielern aus dem Bundesligakader erhalten. Die "Erste" trat gestern Abend gegen den Hamburger SV an. FCE-Trainer Petr Skarabela weiß: "Wir müssen beim FC Augsburg II selbstbewusst und geduldig auftreten. Die Mannschaft ist sich bewusst, dass dieses Spiel richtungweisend ist. Mit Herl und Wenninger kommen wieder zwei Stammspieler dazu, die am letzten Wochenende fehlten. Dadurch sind wir wieder variabler und auch offensiver." Die Offensive aber ist eben die Achillesferse des FCE - so zu sehen auch jüngst beim 2:2 gegen die Würzburger Kickers, als es Skarabelas Elf nicht gelang, eine 2:0-Führung zu halten. Und das, obwohl auch nach dem Würzburger 1:2 durchaus Chancen da waren, den Sack früh zuzumachen.

Am letzten Vorrundenspieltag muss Skarabela neben Stefan Karl (Bänderiss im Sprunggelenk), Markus Fischer (Aufbautraining) und Tobias Seifert (Aufbautraining) auch auf Christopher Kettler verzichten, der unter einer Grippe leidet.

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