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Sport  // Bamberg

Fussball-Bayernliga Nord

Ein Punkt fehlt der DJK Don Bosco noch

Mit einem Remis in Eltersdorf hätten die Bamberger den Klassenerhalt sicher. Bei einer Niederlage wären sie auf Schützenhilfe angewiesen.
Umkämpft war das Hinspiel, das die DJKler im Oktober knapp mit 3:2 gewannen. Hier klärt der Eltersdorfer Torwart Rainer Haussner vor den Bambergern (v. l.) Felix Strobler, Pascal Niersberger und Christopher Kettler.  Foto: sportpress
 
Der letzte Spieltag in der Fußball-Bayernliga Nord verspricht nochmals Spannung pur, vor allem im Kampf gegen den Abstieg, der trotz der erreichten 40-Punkte-Marke für die DJK Don Bosco Bamberg noch droht. Mit einem Punktgewinn beim SC Eltersdorf können sich jedoch die Wildensorger am Samstag (14 Uhr) ein weiteres Jahr Bayernligafußball aus eigener Kraft sichern.

Viele Szenarien sind darüber hinaus möglich, die alle erst greifen, sobald sich die Grundvoraussetzung des Feuchter Sieges im Heimspiel gegen den ASV Neumarkt ergibt. Aus DJK-Sicht reicht von vornherein bereits die Schützenhilfe der Weidener, die ebenfalls bei 40 Zählern stehen und wegen des verlorenen direkten Vergleichs mit dem SC Feucht zur absoluten Sicherheit mindestens ein Remis bei den Würzburger Kickers benötigen. Gelingt dies, ist die Don-Bosco-Elf selbst bei einer Niederlage in Eltersdorf gesichert, da sie den direkten Vergleich mit den Feuchtern für sich entschied. Der "worst case" tritt für die Bamberger im Falle einer Pleite nur ein, wenn neben einem Feuchter Heimerfolg Weiden verliert und die SpVgg Ansbach zu Hause gegen den FC Sand siegreich bleibt oder unentschieden spielt.

All diese Gedankenspiele können die noch gefährdeten Teams mit eigenen (Teil-)Erfolgen beiseitewischen. Für die Bail-Schützlinge heißt es, sich erneut von ihrer besten Seite zu zeigen und alles für den noch erforderlichen Zähler zu investieren. Im jüngsten Heimspiel verpassten sie es, für eine entspannte Fahrt in den Erlanger Stadtteil Eltersdorf zu sorgen. So bedarf es eines nochmaligen Kraftaktes, um den zehnten Saisonheimsieg der "Quecken" zu verhindern. Vor Wochenfrist blieben die Mannen um Trainer Bernd Eigner in Weiden (1:3) trotz einer 1:0-Führung bis zur 58. Min. chancenlos. Der aus Ebelsbach stammende und im Bamberger Kreis ob seiner Stationen als Spieler und Trainer bestens bekannte Eigner, der im Januar per Handschlag für die kommende Spielzeit als Headcoach verlängerte, trat allerdings mit dem allerletzten Aufgebot in der Oberpfalz an.


Herzner schmerzlich vermisst

Elf Akteure des aktuellen Kaders standen aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung. Schmerzlich vermisst wurde Toptorjäger Tobias Herzner (15 Treffer), der im kommenden Jahr wieder mit seinem Bruder Bastian, der vom Regionalligisten SV Seligenporten zurückkehrt, auf Torjagd geht. Darüber hinaus fehlten die spielstarken Offensivkräfte Sven Röwe und Rico Röder (beide fünf Treffer), wodurch die Kreativabteilung sichtlich geschwächt war, was auch der 34 Jahre alte Regisseur und Kapitän Thomas Dotterweich (früher FC Eintracht) nicht kompensieren konnte.


Tagesform wird entscheiden

"Unsere Situation hat sich ein bisschen entspannt", verrät Eigner. Röder und Herzner sowie Christopher Schaab stoßen zurück in die Anfangsformation der Erlanger Vorstädter, die nach dem verlorenen Vorrundenspiel (2:3) den Spieß umdrehen möchten. Wie schon Mitte Oktober wird auch diesmal die Tagesform ausschlaggebend sein. Dass die DJK dabei deutlich fokussierter sein muss, wissen die beiden Übungsleiter selbstredend. Mit einem Remis könnten beide Klubs leben, zumal damit ein Derby für die neue Saison gesichert wäre. Mario Bail muss auf die verletzten Alexander Eckert und Christopher Kettler, den beruflich verhinderten Dominik Schütz und den gesperrten Johannes Jessen verzichten, ist aber dennoch guter Dinge: "Wir sind stark genug, mental gefestigt und darauf vorbereitet, den erforderlichen Punkt zu holen. Dass wir noch kämpfen müssen, hat seine Gründe. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen, haben es aber selbst in der Hand."
DJK Don Bosco Bamberg: Trunk (Kraus) - Esparza, Fischer, Körner, Leicht, Ljevsic, Makrigiannis, Niersberger, Rosiwal, Schäffler, Schmitt, Schmoll, Schwinn, Sengül, Spies, Strobler, Wunder


Klassenerhalt oder Relegation?

Mögliche Konstellationen Im Falle eines Ansbacher Remis und eines Feuchter Dreiers bei gleichzeitigen Niederlagen für Weiden und Bamberg erfolgt bei dann jeweils erreichten 40 Punkten der Vergleich aller Ergebnisse der vier Teams untereinander, bei dem die Bamberger mit fünf Zählern die schwächste Ausbeute erzielen und damit auf Platz 15 zurückfallen und in die Relegation gehen müssten (Feucht und Ansbach je acht, Weiden elf Zähler).
Im Falle eines Ansbacher Sieges wäre die SpVgg definitiv gerettet. Bei einem Feuchter Sieg und gleichzeitiger Niederlagen für Weiden und Bamberg stünde wieder die Punktzahl 40 für die drei Mannschaften. In der Dreier-Tabelle schaffen die Weidener mit sieben und Feucht mit fünf Zählern den Klassenerhalt, die Bamberger erreichen nur vier Punkte und müssen in die Relegation.
Am Beispiel erfolgreicher Weidener ist ersichtlich, dass die DJK Bamberg in diesem Fall nicht mehr absteigen kann. Weiden wäre gerettet, im Falle eines Ansbacher Unentschiedens und Feuchter Sieges sowie einer Bamberger Niederlage kämen alle drei Klubs auf 40 Punkte. Die Dreier-Tabelle führen dann die Ansbacher mit sieben Zählern an, gefolgt von der DJK mit fünf. In die Relegation müssten die Feuchter, die nur auf vier Punkte kämen.

zum Thema "DJK Don Bosco Bamb"

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