Das neue Jahr beginnt für die DJK Brose mit Rückschlägen

Die Bambergerinnen verlieren nach einer schwachen ersten Halbzeit beim Tabellennachbarn Jahn München mit 56:80.
DJK-Trainer Ulf Schabacker sprach vor Spielbeginn eindringlich zu seinem Team, doch seine Spielerinnen hörten offenbar nicht zu. Foto: privat
 
Die DJK Brose Bamberg ist mit einer deutlichen Niederlage ins Jahr 2016 gestartet. Am 13. Spieltag der 2. Damen-Basketball-Liga Süd zog die Mannschaft des Trainergespanns Ulf Schabacker und Tobias Haßfurther am Sonntagabend beim Tabellennachbarn Jahn München mit 56:80 (26:48) klar den Kürzeren.

Die erste schlechte Nachricht hatte die Bambergerinnen schon vor der Partie erreicht: In Person von Liisi Sokman musste die Kapitänin und zweitbeste Punktesammlerin krankheitsbedingt absagen. Wie lange die Estin fehlen wird, ist derzeit noch ungewiss. "Vieles deutet auf eine Virusinfektion hin. Sollte sich dieser Verdacht bewahrheiten, ist an einen Einsatz vorerst nicht zu denken, solange die Krankheit nicht vollkommen ausgeheilt ist", berichtet der Sportliche Leiter Sebastian Hader. Sokmans Ausfall wiegt allerdings umso schwerer, als sich zu Wochenbeginn auch Topscorerin Ieva Jansone in ärztliche Behandlung begeben wird. "Dieser Termin steht schon seit einigen Wochen fest. Sie wird anschließend etwa eine Woche nicht am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen können. Nachdem auch Sandra Schrüfer nach ihrem Bänderriss noch einige Zeit nicht zur Verfügung wird, ist das kein einfacher Jahresauftakt für uns. Es hilft nichts, Ausfälle zu beklagen. Gefragt sind jetzt Kampfgeist und Charakter der gesunden Spielerinnen."

Die klare Niederlage an der Isar auf das Fehlen verletzter oder erkrankter Spielerinnen zurückführen, kam als Erklärung für die dortige Vorstellung demzufolge auch nicht infrage. Vielmehr beklagte Schabacker in seiner Halbzeitansprache fehlende Spannung bei seinen Schützlingen, die sich in den 20 vorangegangenen Minuten in der Verteidigung zahn- und im Angriff ideenlos präsentiert hatten. Die Konsequenz gegen eine Münchner Mannschaft in Spiellaune war eine Hypothek von 22 Zählern (26:48). "Man hat überhaupt nicht gemerkt, dass wir spielen wollten. Alles, was man schlecht machen konnte, haben wir schlecht gemacht, und - was im Grunde das Schlimmste ist - uns irgendwann aufgegeben. Die zweite Halbzeit war dann phasenweise ansprechend. Wir haben gesehen, woran wir jetzt arbeiten müssen", konstatierte der DJK-Coach nach Spielende.

Mit mehr Biss gelang es seinen Schützlingen zwar, die zweiten 20 Minuten ausgeglichen zu gestalten, wirklich ihren Rhythmus fanden sie aber nie. Das Bamberger Trainerduo quittierte daher bei gleichbleibendem Rückstand die Niederlage und verteilte die Minuten ausgeglichen. Keine Spielerin, darunter auch die am Mittag noch in der WNBL erfolgreichen Youngster Julia Förner und Magdalena Landwehr, stand weniger als 14 und keine mehr als 27 Minuten auf dem Feld. Im ersten Heimspiel des Jahres kommt es am Samstag um 16.30 Uhr in der Graf-Stauffenberg-Halle zur Begegnung mit dem weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter aus Bad Aibling. red

Jahn München: Schmidt (19), Ohanian (18), von Geyr (15), Damaschek (13), Seligmann (7), Stützer (4), Bohn (2), Steiner (2), Bieringer, Molz / DJK Brose Bamberg: Jansone (11), Cantrell (10), Vogel (8), Landwehr (6), Förner (5), Wagner (5), Lehnert (4), Nadolski (4), Hesselbarth (2), Gut (1)

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