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Sport  // Bamberg

Basketball

Damen der DJK Brose haben sich noch längst nicht aufgegeben

Die DJK Brose Bamberg hat im Titelkampf der 2. Liga Süd die BasCats des USC Heidelberg zu Gast.
Magdalena Landwehr gehört zu den Talenten der DJK Brose Bamberg, die sich in dieser Saison der 2. Liga Süd bereits bewährt haben. Foto: sportpress
 
"Am Ende ist es egal, ob du mit 31:61 oder 59:61 verlierst. Es entscheidet nicht die Höhe der Siege, sondern die Anzahl. Bis jetzt steht es nur 0:1." Mit diesen Worten leitete DJK-Brose-Trainer Ulf Schabacker unmittelbar nach der Auftaktniederlage seiner Basketballerinnen in der Finalserie um die Meisterschaft in der 2. Liga Süd die Vorbereitung auf das zweite Aufeinandertreffen ein. Am morgigen Samstag um 16.30 Uhr ist es so weit: Dann empfangen die Bambergerinnen die Axse BasCats USC Heidelberg in der Graf-Stauffenberg-Halle.
Wenngleich der Aufstiegsfavorit im ersten von maximal drei Endspielen ergebnistechnisch ein Ausrufezeichen setzte und seine Saison nun am frühen Abend des 22. April 2017 der eigenen Erwartungshaltung entsprechend mit dem Titelgewinn krönen kann, sollte er die Rechnung nicht ohne DJK-Kapitänin Liisi Sokman und ihre Teamkolleginnen machen. War die Stimmung bis zur Rückkehr in die Halle am Ostermontag verständlicherweise gedrückt, wurde seitdem im Training nicht nur intensiv, sondern auch mit Überzeugung auf das zweite Duell hingearbeitet. "Wir haben einige Szenen per Video studiert, haben wichtige Punkte angesprochen und vor allem an der Offensive gefeilt. Entscheidend wird jetzt die Umsetzung. Wichtig wird sein, dass wir - anders als letzten Samstag - die gut herausgespielten Optionen auch tatsächlich verwerten. Grund zur Nervosität gibt es jetzt keinen mehr. Wir werden noch einmal alles reinwerfen", ist Schabacker von der Stärke seiner Mannschaft überzeugt.
Auf der Gegenseite geben den BasCats 22 Siege in 23 Saisonspielen Recht, wenn sie vor der Fahrt nach Bamberg, die sie in Begleitung einer ordentlichen Fan-Abordnung antreten werden, große Zuversicht äußern. "Ich bin sehr optimistisch, dass wir das in zwei Spielen schaffen. Bamberg muss sich in einer Woche viel einfallen lassen, aber ich habe auch noch ein paar Ideen", ließ sich USC-Coach Dennis Czygan nach dem Auftaktsieg seiner Schützlinge zitieren.
Zuverlässig angeführt von der energiegeladenen Serena Benavente, agierten die Heidelbergerinnen vor allem geduldiger, abgeklärter und konsequenter. Gemeinsam mit 1,93-m-Centerin Erica Carlson kommt die US-Amerikanerin auf mehr Einsätze in der zweithöchsten deutschen Spielklasse als der gesamte Bamberger Finalkader zusammen. Im Schnitt fünf Jahre mehr Basketball-Erfahrung bringt der Favorit aufs Feld, der zudem das Grundgerüst seines Aufgebots über die letzten Jahre zusammenhalten und sich mit punktuellen Verstärkungen zu einem Aufstiegsanwärter entwickeln konnte.
Stabilität, die den Oberfränkinnen trotz aller Bemühungen um Kontinuität nach Personalrochaden einerseits sowie durch ihren Jugendstil andererseits aus ganz natürlichen Gründen ein Stück weit fehlt. Wenn am Samstag um 16.30 Uhr der Ball steigt, soll das aber keine Rolle spielen. Dann wollen die Schabacker-Schützlinge ihren Fans noch einmal zeigen, was in ihnen steckt. "Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft das Zeug dazu hat, die Heidelberger Party zu crashen und 40 Minuten lang alles dafür tun wird. Mehr kann niemand verlangen", sagt der Sportliche Leiter Sebastian Hader und sieht die Ziele - unabhängig vom Ausgang der Partie - erreicht. Sein Wunsch: "Dass die Leistung, die Entwicklung und das Abschneiden in dieser Spielzeit von Spielerinnen und Zuschauern in jedem Fall als Erfolg verbucht werden."

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