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DJK will in Ansbach nachlegen

Die Fahrt zum mittelfränkischen Regierungssitz soll nicht umsonst sein, ein Punkt ist das Mindestziel der Schimmer-Truppe.
Markus Fischer (r.), hier vom Aschaffenburger Max Grünewald von den Beinen geholt, und Nicolas Esparza (l.) gehören zu den routinierten Kräften, die die DJK Don Bosco Bamberg auch in Ansbach zu einer guten Leistung führen möchten. Foto: sportpress
 
Ihren 2:1-Husarenstreich gegen das Spitzenteam Viktoria Aschaffenburg will die DJK Don Bosco Bamberg mit einer guten Leistung am Samstag (15 Uhr) beim Neuling SpVgg Ansbach vergolden, um eine noch größere Distanz zu den gefährdeten Plätzen in der Fußball-Bayernliga zu schaffen. Die Wildensorger begeisterten jüngst nicht nur die mehr als 200 Zuschauer auf der Rudi-Ziegler-Sportanlage, sondern boten dem unterfränkischen Favoriten sowohl spielerisch als auch taktisch die Stirn.

Darüber hinaus sorgten die kämpferischen Qualitäten dafür, dass die von Trainer Gerd Schimmer ausgegebene Marschroute gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner optimal griff. Mit einer ausgefeilten Taktik erstickte das Don-Bosco-Team die Bemühungen der technisch immens veranlagten Aschaffenburger Mittelfeldakteure, die unter ihrem neuen Coach Jochen Seitz mit vier Siegen im Gepäck angetreten waren, im Keim und hatte in einer hochklassigen Partie die besseren Momente für sich. Als Wegbereiter und Matchwinner erwiesen sich einmal mehr die handlungsschnellen Leistungsträger Markus Fischer und Tobias Eichhorn, dessen Kaltschnäuzigkeit und Erfahrung bei seinen beiden Treffern unübersehbar waren. Beide zeichneten auch dafür verantwortlich, dass Nachwuchskräfte wie der erst 19-jährige Martin Körner bei seinem Startelfdebüt an ihrer Seite eine tolle Leistung abrufen konnten. Die gesamte Mannschaft meisterte alle geforderten taktischen Facetten mit Bravour und möchte daran in der mittelfränkischen Regierungshauptstadt anknüpfen.

Die Ansbacher ließen im bisherigen Saisonverlauf vor allem durch Siege in Aschaffenburg (3:2) und in Ammerthal (3:1) aufhorchen. Im eigenen Stadion, das mit der heutigen Begegnung offiziell als "Xaver-Bertsch-Sportpark" eingeweiht wird, stehen Siege über Feucht (4:1) und Frohnlach (4:0) zu Buche. Zwei Unentschieden zu Rundenbeginn (Großbardorf und Haibach) sowie drei Niederlagen sind der weitere Nachweis einer ausbaubedürftigen Heimbilanz. Beim letzten Auftritt auf eigenem Terrain setzte es eine 0:4-Schlappe gegen allerdings starke Amberger. Ebenfalls ohne Zähler blieben die Mittelfranken jüngst bei der SpVgg SV Weiden (1:2). Ihr Trainer Andreas Heid ärgerte sich maßlos. Die Weidener sah er als glückliche, aber nicht verdiente Sieger an. Allerdings ebnete seine Elf bei zwei Standards durch naive Stellungsfehler den Erfolg für die Oberpfälzer. Der 48-Jährige klagte über strittige Schiedsrichterentscheidungen, vor allem ein aus seiner Sicht regulär erzieltes, aber aberkanntes Tor zum 1:1 ließ ihn schäumen.

Wie in seiner Premierensaison, an deren Ende die Meisterschaft der Landesliga Nordwest stand, setzt er auf Bewährtes. Er baut auf ein tolles Angriffsduo. Der aus dem eigenen Nachwuchs entsprungene, 22 Jahre alte Stoßstürmer Patrick Kroiß steuerte im letzten Spieljahr 29 Tore in nur 28 Partien bei und markierte bereits sieben Bayernliga-Treffer. Sein nur ein Jahr jüngerer Partner ist der 21-jährige Patrick Pfahler (19 Landesliga- und mittlerweile vier Bayernliga-Tore). Die beiden "Patricks" werden von einem laufstarken Mittelfeld um Kapitän Christoph Hasselmeier (25) mit vertikalen Bällen gefüttert. Hinten versuchen der erfahrene Sven Hendel (27) und Neuzugang Sven Becker (21, von Jahn Forchheim), die oftmals löchrige Abwehrreihe zusammenzuhalten, die nur gegen Frohnlach ohne Gegentreffer blieb.

Die Bamberger haben keine leichte Aufgabe vor der Brust. Coach Schimmer hofft, dass seine Schützlinge weiterhin "Blut lecken" wollen. Die Siege in Feucht und gegen Aschaffenburg taten dem Punktepolster gut. Sie bekommen noch mehr Wert und Gewicht, wenn in Ansbach zumindest ein Teilerfolg herausspringt. Die Gastgeber taten sich gegen solche Teams enorm schwer, die frühzeitig ihre Schaltstationen anliefen und durch hohes Pressing Ballverluste erzwangen. Dies schmeckte den Aschaffenburgern bereits nicht sonderlich gut. Vielleicht zaubert Schimmer wieder Bewährtes aus der Kiste? Ali Eckert und Max Hoffmann sind einsatzfähig, Hendrik Schwinn ist krank.
DJK Don Bosco Bamberg: Kraus, Trunk - Eckert, Eichhorn, Esparza, Fischer, Hoffmann, J. Jessen, Kettler, Körner, Ljevsic, Niersberger, Schäffler, Schmitt, Sengül, Spies, Strobler, Wunder

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