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Brose Bamberg verpasst Sensation knapp

Die Bamberger verlieren durch einen Korb mit der Schlusssirene gegen den Champion ZSKA Moskau mit 88:90.
Nicolo Melli zieht gegen ZSKA-Center James Augustine (r.) zum Korb; hinten beobachtet Milos Teodosic die Aktion des Bamberger Topscorers. Fotos: Daniel Löb
 
von KLAUS GROH
Vor acht Monaten sorgten die Bamberger Brose-Basketballer mit dem 91:83-Sieg über den späteren Euroleague-Sieger ZSKA Moskau für eine Sensation - am 1. Dezember 2016 war die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri ein nur einen Wimpernschlag weg von einem neuerlichen Paukenschlag: Mit 88:90 (30:41) musste sich der deutsche Meister dem russischen Starensemble, das die Tabelle anführt, geschlagen geben und kassierte die fünfte Niederlage in Folge.

Gegen den "zentralen Sportklub der Armee" liefen die Bamberger erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung auf, nachdem zwei Tage nach dem starken Harris-Comeback gegen Vechta auch Vladimir Veremeenko wieder ins Team zurückkehrte. Die Partie begann ganz nach dem Geschmack des deutschen Meisters, der durch die Dreier von Nicolo Melli und Fabien Causeur eine 6:0-Führung herausschoss. Doch ZSKA konterte sofort und eroberte erstmals die Führung. Im ersten Viertel (16:17) ging es hin und her, wobei Superstar Milos Teodosic sieben Sekunden nach seiner Einwechslung gleich einen Dreier versenkte.

Zu Beginn der zweiten zehn Minuten hatten die Bamberger Probleme gegen die aggressive und harte Verteidigung der Russen. Zur Pause standen 14 Ballverluste für den Gastgeber und neun geklaute Bälle für ZSKA in der Statistik. Moskau zog über 24:16 und 32:24 bis zum Seitenwechsel auf 41:30 davon. Die Bamberger versuchten zwar alles, waren aber in der Offensive nicht entschlossen genug gegen die abgezockten Stars des Champions. Melli verbuchte mit 14 Zählern fast die Hälfte der Bamberger Punkte. Während bei ZSKA bereits neun Spieler punkteten, waren es im Brose-Team nur fünf.

Nach 2:13 Minuten holte Trinchieri seine Jungs zu einer frühen Auszeit zusammen, denn ZSKA kam zu vielen einfachen Punkten und drohte den Gastgeber (32:51) auseinander zu nehmen. Offensichtlich hatte der Coach die richtigen Worte gefunden. Neben Daniel Theis und Melli trafen jetzt auch Janis Strelnieks und Darius Miller und drückten den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich (51:57). Jetzt stimmte die Intensität auf dem Feld und auf den Tribünen: Mit einem 26:10-Lauf kämpften sich die Gastgeber bis zum Viertelende auf 58:61 heran.


Fragwürdige Pfiffe

Der starke Daniel Theis glich zum 67:67 (34.) aus. Es entwickelte sich der nächste Krimi. Der überragende Melli brachte sein Team erstmals seit der 8. Minute wieder in Front. Jetzt bekam Teodosic bei jeder Bamberger Aktion einen Foulpfiff und verwandelte seine Freiwürfe sicher. Sein taktisches Foul gegen Causeur wurde aber nicht mit einem Unsportlichen geahndet. Moskau führte 88:86, Bamberg hatte 10:8 Sekunden für den letzten Angriff. Strelnieks glich an der Freiwurflinie aus, und Theis blockte 1,7 Sekunden vor Schluss den Korbleger von Teodosic.Doch Frizdon traf zum Entsetzen der Bamberger den letzten Wurf aus der Halbdistanz zum glücklichen Sieg.


Die Statistik

Brose Bamberg -
ZSKA Moskau 88:90

(16:17, 14:24, 28:20, 30:29)
Bamberg Melli (26 Punkte/3 Dreier), Theis (19), Causeur (12/2), Strelnieks (11/1), Zisis (8/2), Miller (8/2), Lo (2), Radosevic (2), Harris, Veremeenko, Heckmann
Moskau Teodosic (31/7), Vorontsevich (25/2), Fridzon (9), Hines (9), Augustine (6), Higgins (6/1), Khryapa (6), Jackson (4), Antonov (2), Kurbanov (1), Kulagin
SR Perez Perez (Spanien), Rocha (Portugal), Mogulkoc (Türkei)
Zuschauer 6030
Gesamtwurfquote Bamberg 59 Prozent (28 Treffer/47 Versuche), Moskau 46 (30/65)
Dreierquote Bamberg 53 Prozent (10/19), Moskau 40 (10/25)
Freiwurfquote Bamberg 81 Prozent (22/27), Moskau 71 (20/28)
Rebounds Bamberg 30 (26 defensiv/4 offensiv), Moskau 31 (18/13)
Ballgewinne/-verluste Bamberg 1/16, Moskau 11/9
Assists Bamberg 26 / Moskau 21
Fouls Bamberg 27 / Moskau 25

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