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Brose Bamberg feiert 104:75-Sieg über Vechta

Der Tabellenführer sichert sich einen standesgemäßen Erfolg gegen den überforderten Aufsteiger.
Nach seiner Verletzungspause war Elias Harris fast schon wieder der Alte. Nach seiner Einwechslung brachte er sofort viel Energie aufs Parkett. Hier setzt sich der Nationalspieler unter dem Korb gegen Travis Warech (l.), den Ex-Bamberger Philipp Neumann (hinten) und Christian Standhardinger (r.) durch. Fotos: Daniel Löb
 
von KLAUS GROH
Das Dutzend ist voll: Mit dem 104:75 (56:33)-Erfolg am Dienstagabend in der vorgezogenen Partie des 15. Spieltags gegen Aufsteiger Rasta Vechta feierten die Brose-Basketballer im zwölften Bundesliga-Spiel den zwölften Sieg und untermauerten die Tabellenführung vor den ebenfalls noch ungeschlagenen Ulmern. Die Bamberger absolvierten - völlig untypisch - vor der Partie gegen Vechta nur ein Spiel innerhalb von neun Tagen und präsentierten sich gut erholt von den Strapazen der letzten Wochen.


Trinchieri krank im Bett

Für den erkrankten Cheftrainer Andrea Trinchieri stand sein Assistent Ilias Kantzouris an der Seitenlinie. Der Grieche konnte auf Kapitän Elias Harris setzen, der erstmals nach seiner Knie-OP wieder auf dem Parkett stand. Vladimir Veremeenko (Rückenprobleme) musste sich noch mit ein paar Aufwärmübungen begnügen. Geschont wurde Fabien Causeur, für ihn rückte Ali Nikolic ins Aufgebot.

Nach einem zähen Beginn sorgten die eingewechselten Elias Harris und Janis Strelnieks für frischen Schwung und verwandelten den 13:15-Rückstand ruckzuck in eine 22:15-Führung. Vor allem Kapitän Harris drehte auf und erzielte in gut vier Minuten neun Punkte.
Zu Beginn des zweiten Viertels traten die Hausherren dann aufs Gastpedal und kamen durch einige sehenswerte Schnellangriffe zu einfachen Punkten. Und jetzt fielen auch die Dreier: Janis Strelnieks, Lucca Staiger (2), Darius Miller, Nikos Zisis und Maodo Lo trafen aus der Distanz und schraubten den Vorsprung mit einem 17:2-Lauf über die 20-Punkte-Marke (44:23). Die Rastaner konnten sich gegen die aggressive Verteidigung des Brose-Teams nicht durchsetzen und gingen mit einem deutlichen 33:56-Rückstand in die Kabine.

Nach der Pause ärgerte vor allem Moses Ehambe den deutschen Meister ein wenig. Am Ende des Viertels waren dann aber Daniel Theis (2), Ali Nikolic und Zisis von der Dreierlinie erfolgreich und bauten den Vorsprung auf 82:51 aus.

Ziemlich genau fünf Minuten vor dem Ende markierte Lo nach Assist von Harris den 95:61-Zwischenstand - es stellte sich also nur noch die Frage, wer den Hunderter perfekt nachen würde. Kapitän Harris erledigte es mit einem Drei-Punkte-Spiel persönlich. Der achtfache Meister zeigte dem Tabellenvorletzten deutlich die Grenzen auf und schoss sich für die kommenden Aufgaben warm.


Am Donnerstag gegen Moskau

Am Donnerstag (20 Uhr) wird's für den deutschen Meister in der Euroleague wieder ernst, wenn mit ZSKA Moskau der amtierende Champion und Spitzenreiter der Königsklasse in der Brose Arena auftritt. Der Heimspiel-Dreierpack geht dann am Sonntag (18 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den zweiten Bundesliga-Neuling Science City Jena zu Ende.


Die Statistik

Brose Bamberg -
Rasta Vechta 104:75

(22:17, 34:16, 26:21, 22:21)
Bamberg
Harris (16 Punkte), Theis (15/2 Dreier), Lo (14/2), Melli (11/1), Zisis (10/2), Stager (9/3), Strelnieks (8/2), Nikolic (7/1), Miller (6/1), Radosevic (4), Heckmann (4), Olinde
Vechta Ehambe (16/4), Gaines (13/1), Searcy (8), Bekteshi (7/1), Standhardinger (6), Geske (5/1), Machado (4), Allen (4), Cooney (4), Warech (4), Neumann (4)
SR Simonow. J. Reiter, Frölich
Zuschauer 6582 ausverk.
Gesamtwurfquote Bamberg 57 Prozent (35 Treffer/61 Versuche), Vechta 47 (29/62)
Dreierquote Bamberg 52 Prozent (14/27), Vechta 35 (7/20)
Freiwurfquote Bamberg 87 Prozent (20/23), Vechta 67 (10/15)
Rebounds Bamberg 33 (27 defensiv/6 offensiv), Vechta 28 (20/8)
Ballgewinne/-verluste Bamberg 5/9, Vechta 6/14
Assists Bamberg 26 / Vechta 15
Fouls Bamberg 16 / Vechta 24

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