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Sport  // Bamberg

Basketball-Bundesliga

Brose-Akku ist leer

Vor allem auf Grund eines schwachen dritten Viertels mit nur neun Punkten verloren die Bamberger das Derby bei den Münchner Bayern mit 59:67.
Keine leichten Körbe gestatteten die Münchner ihrem Gegner. Hier macht Nick Johnson (l.) dem Bamberger Fabien Causeur das Leben schwer. Fotos: Daniel Löb
 
von KLAUS GROH
Nach zuletzt sechs Siegen in Folge musste sich Pokalsieger Brose Bamberg am Sonntag in München erstmals wieder den Münchner Bayern geschlagen. Im heimischen Audi Dome setzte sich der Erzrivale gegen die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri mit 59:67 (27:28) durch und liegt nun nur noch zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten aus Bamberg. Vor dem Gipfeltreffen des deutschen Meisters am nächsten Sonntag gegen den immer noch ungeschlagenen Spitzenreiter aus Ulm, der am Samstag mit dem 82:76-Erfolg gegen Berlin einen neuen Bundesliga-Rekord von 26 Siegen in Serie aufgestellt hat, ist das Brose-Team aber noch zweimal in der Euroleague gefordert: Am Dienstag (20 Uhr) treffen die Bamberger auf Baskonia Vitoria, am Donnerstag sind sie in Mailand zu Gast.

Neben den beiden verletzten Janis Strelnieks und Elias Harris fehlten auf Bamberger Seite auch Vladimir Vereemenko und Ali Nikolic, die aufgrund der Ausländerbeschränkung pausieren mussten.

Wie schon das Pokalfinale in Berlin war auch das erste Viertel am Sonntag kein spielerischer Leckerbissen, der Kampf bestimmte das Spiel, Körbe waren lange Zeit Mangelware (7:7 nach sechs Minuten). Dies lag auf Bamberger Seite daran, dass auch die freien Würfe nicht fielen (2:8 Dreier) - die Bayern leisteten sich im ersten Viertel sechs Ballverluste, hatten aber dennoch am Ende mit 18:16 die Nase vorn.

Fast fünf Minuten blieben die Bayern zu Beginn des zweiten Abschnitts ohne Korberfolg. Aber auch die Würfe des Meisters verfehlten reihenweise das Ziel. Vor allem aus der Distanz (2 von 14) schossen die Gäste eine Fahrkarte nach der anderen. Nach einer 26:20-Führung (17.) des Brose-Teams bliesen die Hausherren zur Aufholjagd und kamen in dieser zähen Auseinandersetzung bis zur Pause auf 27:28 heran. Waren die Aufeinandertreffen der beiden Erzrivalen oftmals Werbung für den Basketball-Sport, konnte man diesmal allenfalls mit den Abwehrleistungen zufrieden sein. Aus den sechs Ballgewinnen generierten die Bamberger nur vier Fastbreakpunkte und kamen insgesamt nur auf eine Trefferquote von 30 Prozent.

Nach zweieinhalb Minuten ohne Punkte und einem 28:32-Rückstand holte Trinchieri seine Jungs zu einer Auszeit zusammen. Jetzt versenkte Nicolo Melli zwar zwei Würfe aus der Mitteldistanz, doch das reichte nicht: Die Bayern zogen auch dank der beiden Dreier von Vladimir Lucic bis auf 42:35 weg. Nach einigen gelungenen Aktionen ging der Gastgeber mit einem 49:37-Vorsprung in die letzten zehn Minuten. Das Brose-Team schien mit den Kräften am Ende.

Nach dem Theis-Dunking und dem Zisis-Dreier zum 43:50 keimte bei den 300 Bamberger Fans noch einmal Hoffnung auf. Doch dann ließ es Kleber mächtig krachen und sorgte vier Minuten vor dem Ende für das 57:46. Miller & co. versuchten zwar alles, doch es war zu spät.


Die Statistik

Bayern München -
Brose Bamberg 67:59

(18:16, 9:12, 22:9, 18:22)
München Johnson (12 Punkte/ 1 Dreier), Lucic (11/3), Zirbes (10), Redding (8/2), Booker (8), Djedovic (7/1), Kleber (4), Barthel (4), Gavel (3/1), Joyce, King, Taylor
Bamberg Zisis (13/1), McNeal (10/2), Theis (10), Melli (8), Miller (6/1), Lo (5/1), Causeur (4), Heckmann (3/1), Staiger, Radosevic
SR M. Reiter, Matip, Hack
Zuschauer 6700 ausverk.
Gesamtwurfquote München 41 Prozent (21 Treffer/51 Versuche), Bamberg 37 (19/52)
Dreierquote München 38 Prozent (8/21), Bamberg 24 (6/25)
Freiwurfquote München 81 Prozent (17/21), Bamberg 71 (15/21)
Rebounds München 35 (27 defensiv/8 offensiv), Bamberg 32 (23/9)
Ballgewinne/-verluste München 7/16, Bamberg 8/18
Assists München 16/ Bamberg 13
Fouls München 24 / Bamberg 23

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