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Bei VG-Frauen ist noch viel Luft nach oben

Die Bamberger volley.ballarinas kassieren zum Regionalligastart eine 1:3-Heimniederlage gegen Erlangen.
Neuzugang Kasia Trojan schmettert den Ball übers Netz. Foto: Helmut Keiling
 
Es war nicht der erhoffte Saisonstart in die Damen-Volleyball-Regionalliga: Die volley.ballarinas verloren ihr erstes Saisonspiel - im Frankenderby gegen den TV Erlangen setzte es eine 1:3-Heimniederlage. Nach dem Spiel waren sich Mannschaft und Trainer allerdings einig: "Da ist noch viel Luft nach oben" - was eine deutliche Leistungssteigerung der Mannschaft in den nächsten Wochen erwarten lässt.
Etwas nervös starteten die Gastgeberinnen in den ersten Satz, schließlich war es ja auch das erste Saisonspiel und das gleich vor heimischer Kulisse. Doch diese Anfangsnervosität legte sich, nach zwei kleinen Aufschlagserien von Katha Schröder und Kasia Trojan gingen die VG-Damen mit 5:4 und 7:5 erstmals in Führung. Allerdings kam nun auch Erlangen besser ins Spiel und setzte die Bamberger Annahme zunehmend unter Druck, so dass es den volley.ballarinas schwer fiel, ihr variables Angriffsspiel aufzuziehen. Vor allem mit ihren druckvollen Aufschlägen stellte die Erlangenerin Laura Grell die Bamberger Annahme vor Probleme und brachte so ihre Mannschaft mit 14:10 in Front.
Doch die volley.ballarinas wollten sich so leicht nicht geschlagen geben. Es folgten lange umkämpfte Ballwechsel mit meistens dem besseren Ende für Bamberg. Dennoch konnte man den Rückstand nur auf 17:21 verkürzen, ehe Erlangen den Satz mit 25:19 für sich entschied.
Der zweite Satz verlief genau umgekehrt. Zunächst lag Erlangen immer ein oder zwei Punkte in Front. Mit ihren Aufschlägen drehte Nadine Rupp den Spieß allerdings um und brachte die volley.ballarinas mit 9:6 in Führung. Kurz darauf setzte Kapitänin Anna Michel mit ihren druckvollen Aufschlägen die Erlangerinnen ebenfalls unter Druck und baute den Vorsprung auf 14:10 aus. Dass Erlangen keine Mannschaft ist, die sich so leicht geschlagen gibt, zeigte sich spätestens jetzt. Die Mittelfränkinnen kämpften sich ins Spiel zurück und kamen mit starken Angriffen über 14:13 auf 19:19 heran. Am Ende machten dann Anna Michel und Kasia Trojan den Unterschied. Michel beschäftigte mit ihren Flatterangaben den Annahmeriegel der Gegnerinnen, so dass es den Gästen kaum gelang, ein vernünftiges Angriffsspiel aufzuziehen. Folglich hatte Kasia Trojan leichtes Spiel und verbuchte drei Blockpunkte auf dem Bamberger Konto. Somit gelang den Domstädterinnen der Gewinn des Satzes und der Satzausgleich.
Mit einem langen, umkämpften Ballwechsel begann der dritte Durchgang. Allerdings in doppelter Hinsicht mit schlechtem Ausgang für die volley.ballarinas: Zum einen gewann Erlangen den Punkt und zum anderen musste Danny Raddatz verletzt ausgewechselt werden. Für sie kam Nora Datz ins Spiel. Geschockt von dieser Verletzung litt der Spielfluss bei den Bambergerinnen. Mit Britta Lohneiß für Anna Michel im Zuspiel kam frischer Wind ins Spiel und die Bambergerinnen glichen zum 10:10 aus. Durch seine Auszeit unterbrach der Erlangener Trainer jedoch geschickt den Lauf der Domstädterinnen. Auch harte Angriffe von der genesenen Danny Raddatz und gute Abwehraktionen von Libera Laura Badum konnten den Satzverlust nicht mehr verhindern.
Im vierten Satz zeigten die VG-Damen dann, dass sie sich nicht so einfach geschlagen geben wollten - vor allem nicht in eigener Halle. Lange Zeit gestalteten die volley.ballarinas den Satz ausgeglichen und waren dem Tie-Break nahe. Doch in der Endphase nutzten die Erlangerinnen ihre Chancen besser als die Bambergerinnen, gewannen den Satz und somit auch das Spiel.
Vor allem in der Annahme und in der Abwehr zeigte sich noch die eine oder andere Schwachstelle, an denen in den nächsten Trainingseinheiten hart gearbeitet wird. Spätestens beim Auswärtsspiel in Obergünzburg am Samstag wollen sich die volley.ballarinas verbessert präsentieren. nr
Es spielten: Rupp, Werthmann, Datz, Michel, Engel, Schröder, Lohneiß, Badum, Trojan, Raddatz





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