Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Bamberger starten mit Feuerwerk ins neue Jahr

Die Brose Baskets schicken die Bonner mit 109:72 nach Hause. Der Meister aus Bamberg glänzt mit starker Teamleistung.
Nicolo Melli präsentierte sich nach zuletzt durchwachsenen Vorstellungen gegen Bonn wieder in Topform. Bereits zur Pause hatte der Italiener 20 Punkte auf dem Konto. Foto: sportpress
 
von KLAUS GROH
Zum Start ins neue Jahr sind die Brose Baskets immer für einen Kracher gut: 2015 begann mit einem 80:63-Erfolg gegen den Erzrivalen aus München in der Frankenhölle, am Sonntag erteilte der deutsche Meister den Bonnern eine Lehrstunde - nach einem Offensiv-Feuerwerk vor allem in der ersten Halbzeit (64:44) stand am Ende ein 109:72-Erfolg auf der Anzeigetafel. Weil Alba Berlin am Samstag in Ludwigsburg gestolpert war, bauten die Bamberger ihren Vorsprung an der Bundesliga-Spitze sogar noch aus.


Nach neun Minuten weggezogen

Neun Minuten hielten die dezimierten Bonner, die mit Mangold, Philmore und Klimavicius drei wichtige Spieler ersetzen mussten, dagegen (29:29), doch dann legten die Gastgeber auch in der Verteidigung den Schalter um. Vier Stopps in Folge gelangen den Hausherren, und der in der ersten Halbzeit überragende Nicolo Melli sorgte zu Beginn des zweiten Viertels per Dreier erstmals für eine zweistellige Führung. Alle seine 20 Punkte (ohne Fehlwurf) verbuchte der Italiener in gut 13 Minuten Spielzeit vor der Pause. Angesichts des klaren Vorsprungs schonte Erfolgstrainer Andrea Trinchieri nach dem Seitenwechsel seinen Landsmann weitgehend.

Das heißt aber nicht, dass die Bamberger Angriffsmaschinerie dadurch ins Stocken geriet: Bereits nach vier Minuten (71:48) war Bonns neuer Trainer Carsten Pohl schon wieder zu einer Auszeit gezwungen. Aber er fand kein Mittel, den Angriffswirbel der Brose Baskets zu stoppen. "Wir haben insbesondere in der ersten Halbzeit eine Lehrstunde erhalten. Nach der Pause haben wir uns ganz passabel geschlagen. Bamberg war aber auch so nett, uns zu schonen. Jetzt müssen wir in der Allstar-Pause hoffen, dass wir den Reset-Knopf finden", so Pohl nach der 17. Niederlage im 18. Pflichtspiel.

Die Pressekonferenz zum Spiel:


"Wir hatten einen schwachen Start, aber das habe ich nach dem Madrid-Spiel fast erwartet", betonte Trinchieri. Bekanntlich verpassten die Brose Baskets nach einer tollen Leistung am Ende nur ganz knapp die Sensation beim amtierenden Euroleague-Champion. "Aber dann spielten wir sehr smart. Einige spielten exzellent, andere gut, und es war Team-Basketball. Drei Viertel haben wir zudem aggressiv verteidigt und konnten die Minuten gut verteilen, schließlich steht am Dienstag in Bremerhaven schon die nächste Partie auf dem Programm", freute sich Trinchieri über die starke Mannschaftsleistung (25 Assists). Am Ende trugen sich alle zehn eingesetzten Akteure in die Punkteliste ein - neben Melli kamen auch Brad Wanamaker, Leon Radosevic, Darius Miller, Daniel Theis und Nikos Zisis auf zweistellige Werte.

4:44 Minuten vor dem Ende skandierten die Freaks: "Wir wollen die 100 sehen", 71 Sekunden später war es soweit: Der starke Theis sorgte per Drei-Punkte-Spiel für das 102:70. Nach dem 100:87 gegen die Bayern war es der zweite dreistellige Sieg in dieser Saison - in der dem deutschen Meister noch einiges zuzutrauen ist.


Die Statistik

Brose Baskets Bamberg - Telekom Bask. Bonn 109:72
(33:29, 31:15, 22:13, 23:15)
Bamberg
Melli (20 Punkte/1 Dreier), Theis (19/2), Miller (14/2), Wanamaker (12/1), Radosevic (12), Zisis (10), Strelnieks (9/2), Heckmann (4), Idbihi (6), Obst (3/1)
Bonn Hall (13/3), White (12/1), Koch (12/2), Clarke (10/2), McKinney (7/1), Mädrich (7/2), Lawrence (6), Blass (3/1), Lodders (2), Beverly
SR Rodriguez, Barth, Bejaoui
Zuschauer 6800 (ausverk.)
Gesamtwurfquote Bamberg 57 Prozent (37 Treffer/65 Versuche), Bonn 37 (25/68)
Dreierquote Bamberg 43 Prozent (9/21), Bonn 39 (12/31)
Freiwurfquote Bamberg 81 Prozent (26/32), Bonn 56 (10/18)
Rebounds Bamberg 45 (33 defensiv/12 offensiv), Bonn 28 (17/11)
Ballgewinne/-verluste Bamberg 4/7, Bonn 4/10
Assists Bamberg 25/ Bonn 16
Fouls Bamberg 19/ Bonn 28

Hier geht's zur Spielerbewertung!

zum Thema "Brose Bamberg"






Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.