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Luftgewehrschiessen

Aufstieg im dritten Anlauf

Die SG Andreas Hofer Sassanfahrt schafft in der Qualifikation den Sprung in die 2. Liga.
Strahlende Gesichter auf dem Siegerpodest der Olympiaschießanlage in München-Hochbrück, v. l.: Stephanie Friedel, Christian Holland, Lena Friedel, Trainer Peter Friedel, Sebastian Drawert, Julia Lochau Foto: privat
 
In der Luftgewehrhalle der Olympiaschießanlage in München-Hochbrück ist der letzte Schuss der Qualifikation gefallen: Schützen, Betreuer und Fans schauen gebannt auf die elektronische Anzeige der Ergebnisse. Dann leuchtet die Platzierung auf, und die Lufgewehrschützen von Andreas Hofer Sassanfahrt können ihr Glück nicht fassen. Mit zwei Ringen Vorsprung haben sie als Zweiter den Aufstieg in die 2. Liga geschafft.

Der sichtlich ergriffene Trainer Peter Friedel nimmt die ersten Gratulationen entgegen, während die Schützen selbst erst ungläubig schauen und dann von den glücklichen Fans umarmt und geherzt werden. Immer mehr Gratulanten strömen hinzu.

Was war passiert? Im ersten Durchgang der Qualifikation mit acht Mannschaften aus den vier Bayernligen landeten die Hofer-Schützen aus Sassanfahrt überraschend gut mit nur vier Ringen Rückstand auf den Zweitplatzierten auf dem fünften Platz. Favorit Obing lag nur um fünf weitere Ringe besser in Führung. Mitfavorit FSG Titting lauerte mit einem Ring Vorsprung vor dem Sassanfahrter Team auf Platz 4.

Bei Trainer Peter Friedel und seinen Schützen keimte die Hoffnung auf, doch noch ein Wörtchen bei der Vergabe der drei Aufstiegsplätze mitreden zu können. Sassanfahrts Nr. 1, Sebastian Drawert, hatte mit 399 Ringen ein Sensationsergebnis erzielt. Und auch Christian Holland bewies mit 391 Ringen seine Topform. Und so steigerten sich im zweiten Durchgang im Sog von Drawert auch die anderen Mannschaftsmitglieder Lena Friedel, Stephanie Friedel und Julia Lochau zu besseren Leistungen. Der Juniorenvizeweltmeister von 2010 krempelte nochmals die Ärmel hoch und kam mit 396 Ringen ganz nahe an seine Bestleistung vom Vormittag heran. Zwei Neuner in der Schlussserie vermiestem ihm seinen Paradeauftritt.

Mitten im zweiten Durchgang bahnten sich die ersten Überraschungen an. In der Obinger Mannschaft sackten zwei Schützen weit unter ihren Durchschnitt ab. Bei Luckenpaint, vorher noch aussichtsreich auf Platz 2 gelegen, konnte eine Schützin nicht ihre Leistung vom Vormittag wiederholen. Stattdessen demonstrierte die FSG Titting eine geschlossen gute Mannschaftsleistung und bewies mit 1954 Ringen ihre Favoritenstellung. Der Durchschnitt von knapp 391 Ringen pro Schütze war eine bundesligareife Vorstellung. In Summe beider Durchgänge lag Titting damit klar mit 3893 Ringen an der Spitze. Sassanfahrt stand mit 3879 Ringen auf Platz 2, ringgleich mit dem Dritten, den Schützen aus Buchenlaub, die mit schlechteren Endserien ausgeschossen hatten. Auf Platz 4 folgten die Unglücksraben Gemütlichkeit Luckenpaint mit 3877 Ringen.

Nach den letzten Jahren, als die Sassanfahrter in der Bayernliga Nord/Ost zweimal Meister und einmal Vizemeister gewesen waren, belohnte sich das Team nun selbst mit dem Aufstieg. Seit über 10 Jahren betreut Trainer Peter Friedel diese Mannschaft von der Jugend bis in die Schützenklasse - seine Vision wurde wahr. Der kleine Verein schießt nun mindestens ein Jahr lang im Konzert der besten süddeutschen Schützenvereine mit. wl
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