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Achter Sieg in Folge für die Brose Baskets

Die Brose Baskets gewinnen auch das letzte Vorrundenspiel in Bremerhaven mit 91:72 und und festigen die Tabellenführung.
Nikos Zisis setzte zu Beginn und im dritten Viertel Akzente. Am Ende war der 32-jährige Grieche mit 20 Punkten bester Werfer der Brose Baskets in Bremerhaven. Foto: sportpress
 
von KLAUS GROH
Die Brose Baskets sind trotz der Terminhatz weiter heiß, feierten im Nachholspiel in Bremerhaven den achten Bundesliga-Sieg in Folge, untermauerten die Tabellenführung und liegen zum Vorrundenschluss mit 30:4 Punkten vier Zähler vor den schärfsten Konkurrenten aus Berlin und München (jeweils 26:8). Nach dem souveränen 91:72 (56:33)-Erfolg bei den Eisbären übernachtete das Team von Erfolgstrainer Andrea Trinchieri an der Nordsee und macht sich am Mittwochvormittag per Flugzeug auf in Richtung Heimat. Dort wartet am Freitag (20 Uhr) in der Frankenhölle der Euroleague-Auftritt gegen Zalgiris Kaunas. Tags darauf ist dann ein Großteil der Mannschaft beim Allstar Day auf heimischem Parkett im Einsatz.


Bamberger mit starkem Passspiel

Bremerhavens Trainer Chris Harris lobte vor der Partie das "unfassbar präzise Passspiel" der Brose Baskets - und genau mit dieser genialen Ballbewegung zerlegten die Bamberger den Gastgeber in den ersten 20 Minuten in alle Einzelteile. 16 Pässe, die direkt zu einem Korberfolg führten, spielten die Bamberger in Halbzeit 1. Die Hausherren hatten es vor allem Larry Gordon zu verdanken, dass sie anfangs mithielten, doch der US-Amerikaner war der einzige Eisbär, der eine Lücke in der gewohnt zuverlässigen Bamberger Verteidigung fand. Bei einer 8:7-Führung sorgte Nikos Zisis mit acht Punkten für den ersten Zwischenspurt des Meisters. Daniel Theis war dann dafür verantwortlich, dass die Brose-Führung erstmals zweistellig ausfiel (22:12).
Zu Beginn des zweiten Viertels drehte Patrick Heckmann auf und versenkte gleich drei Dreier. "Bamberg spielt auf Euroleague-Top-16-Niveau", lobte Eisbären-Geschäftsführer Jan Rathjen den Auftritt des Meisters zur Pause. Dank einer starken Trefferquote von 56 Prozent aus der Distanz (9 von 16), wobei neben Heckmann auch Darius Miller bei drei Versuchen ohne Fehlwurf blieb, erarbeitete sich der Gast eine 56:33-Pausenführung, die die Kräfteverhältnisse deutlich machte.
Zu Beginn der zweiten Hälfte schalteten die Gäste dann einen Gang zurück (40:61), sodass sich Andrea Trinchieri veranlasst sah, sein Team in einer Auszeit wachzurütteln. Nach vier schnellen Theis-Punkten gelang den Eisbären aber ein 9:0-Lauf, den Bambergs Coach mit einer weiteren Auszeit beantwortete. Routinier Zisis sorgte dann im Alleingang dafür, dass der Gast mit einem komfortablen 72:50-Vorsprung ins Schlussviertel ging.
In den letzten fünf Minuten schonten die Bamberger bei einer 83:56-Führung ihre Kräfte. Vor allem Jerry Smith nutzte das mit einer Dreierserie zu einer Ergebniskorrektur. "Wichtig war, dass wir gut vorbereitet und zu 100 Prozent fokussiert waren. Jetzt müssen wir uns wieder auf die Euroleague konzentrieren", blickte Zisis nach der Partie auf das Kaunas-Heimspiel voraus.


Die Statistik

Eisbären Bremerhaven - Brose Baskets 72:91
(12:24, 21:32, 17:16, 22:19)
Bremerhaven Smith (20 Punkte/4 Dreier), Gordon (12/2), Fogg (10/2), Freese (7), Austin (7), Thomas (4), Ariel (4/1), Williams (3/1), Bleck (3/1), Bishop (2), Hübner, Zwiener
Bamberg Zisis (20/2), Heckmann (15/4), Wanamaker (13/1), Theis (14), Miller (9/3), Melli (8/1), Idbihi (4), Obst (4), Radosevic (4), Strelnieks
SR Kovacevic, Fröhlich, Oruzgani
Gesamtwurfquote Bremerhaven 44 Prozent (26 Treffer/59 Versuche), Bamberg 53 (31/58)
Dreierquote Bremerhaven 48 Prozent (11/23), Bamberg 39 (11/28)
Freiwurfquote Bremerhaven 69 Prozent (9/13), Bamberg 78 (18/23)
Rebounds Bremerhaven 31 (20 defensiv/11 offensiv), Bamberg 35 (27/8)
Ballgewinne/-verluste Bremerhaven 2/12, Bamberg 4/7
Assists Bremerhaven 15/ Bamberg 25
Fouls Bremerhaven 23/ Bamberg 18

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