Frauenfussball

Gebrauchtes Wochenende für Albertshausen

Der SV Albertshausen kommt nach zwei Niederlagen und 0:10 Toren nicht vom Tabellenende weg. Langendorf schlägt Prosselsheim mit der besseren Kondition.
Hier lässt Schweinfurts Tanja Cvijanovic (rechts) Albertshausens Vanessa Heinrich davonziehen. Genutzt hat es den Hausherrinnen am Ende nichts, holten sie sich nach der 5:0-Klatsche am Freitag erneut fünf Gegentreffer ab. ssp
 
von KATHARINA ZIMMERMANN
SV Albertshausen - FC Schweinfurt 0:5 (0:1). Tore: 0:1 Kristin Grüner (36.), 0:2 Ina Keller (72.), 0:3, 0:4 Chiara Wamuth (76., 78.), 0:5 Janina Rebhan (90.).
Der SV Albertshausen traf auf den bisher stärksten Gegner der Liga. Mit zwölf Punkten steht der FC Schweinfurt an der Tabellenspitze, Albertshausen bildet das Tabellenschlusslicht. Dafür schlug sich Albertshausen in der ersten Hälfte noch sehr gut. Nach dem unglücklichen 0:1 brach die Mannschaft jedoch ein. "Schweinfurt war spielerisch und auch konditionell einfach besser als wir", sagte Trainer Philipp Heusinger.

FFC Bastheim-Burgwallbach - SV Albertshausen 5:0 (0:0). Tore: 1:0, 2:0 Sophie Schultheis (55., 61.), 3:0 Theresa Koob (64.), 4:0 Vanessa Sturm (82.), 5:0 Theresa Koob (83.).
Leichter als gedacht tat sich der FFC Bastheim-Burgwallbach im Nachholspiel. Gegen einen erschreckend schwachen Gegner war allerdings die Chancenverwertung lange Zeit das große Manko des Gastgebers. rm

TSV Prosselsheim - SV Langendorf 1:3 (1:2). Tore: 0:1 Emilia Höffner (9.), 0:2 Julia Schmitt (21.), 1:2 Laura Fuchs (43.), 1:3 Laura Wierscheim-Cotadamo (76.).
"Diesmal sind wir nicht ins offene Messer gelaufen wie bei den letzten Spielen", erzählte Langendorfs Trainer Bernd Rose. Die Defensive stand sicher und die Offensive setzte viele gute Akzente nach vorne. Prosselsheim hingegen hatte kaum eine Torchance. Vor allem konditionell zeigten die Langendorferinnen eine beeindruckende Leistung. Läuferisch konnte Prosselsheim nicht mit Langendorf mithalten.

FC Eibstadt - SG Hammelburg/Adelsberg II 4:0 (3:0). Tore: 1:0 Laura Obernöder (1.), 2:0 Stephanie Reinhart (15.), 3:0 Corinna Wehner (32.), 4:0 Tina Fürst (53.).
Gleich in der ersten Minute mussten die Hammelburgerinnen einen Gegentreffer einstecken. Die Mannschaft war zunächst unkonzentriert und ließ sich zu sehr in die eigene Hälfte drängen. Eigene Akzente nach vorne konnte Hammelburg nicht setzen. Nach der Pause wurde die Spielgemeinschaft wacher und schaffte es in die Hälfte der Gastgeber. Die besseren Chancen hatte jedoch weiterhin der FC Eibstadt.

DJK-SV Rieden - SG Schönderling/Thulba 1:0 (0:0). Tor:
Nele Martach (88.).
Eigentlich hätte die Spielgemeinschaft einen Sieg in der ersten Hälfte klar machen müssen. Der Beginn des Spiels war noch ausgeglichen, aber dann spielte sich das Geschehen hauptsächlich vor dem Riedener Tor ab. Isabell Koch und Lisa Schuhmann hatten einige große Chancen, belohnten sich aber nicht mit einem Tor. Schönderling übte immer mehr Druck aus, bis sie am Ende etwas unkonzentriert wurden. Diese Unkonzentriertheit führte schließlich dazu, dass Rieden noch in den letzten Minuten die drei Punkte holte.

FV Karlstadt - MSV Modlos 4:0 (2:0). Tore: 1:0 Pia Gehrsitz (7.), 2:0 Lisa Steinbach (15.), 3:0, 4:0 Pia Gehrsitz (57., 75.).
"Bei uns ist momentan der Wurm drinnen", beschrieb Trainer Daniel Finn die momentane Situation der Modloser Damen. Nur zu zwölft reisten die Modloser nach Karlstadt, zudem musste Lisa Finn nach 30 Minuten verletzt ausgewechselt werden. In den ersten 20 Minuten kam der MSV einfach nicht ins Spiel. Man spielte sich einige Chancen heraus, doch den Modloserinnen fehlte das Glück beim Torabschluss. Der Sieg für Karlstadt war am Ende verdient.

FV Steinfeld/Hausen-Rohrbach - TSV Nüdlingen 0:1 (0:0). Tor: Hanna Schäfer (64.).
Beide Mannschaften spielten sich viele Chancen heraus, doch Nüdlingen hatte ein paar mehr und eine ging schließlich ins Tor. Die Torschützin war erneut die 16-jährige Hanna Schäfer. Erst seit dieser Saison spielt sie mit einer Sondergenehmigung bei den Frauen mit und hat in drei Spielen schon fünf Tore geschossen. Zweimal hatten die Nüdlinger großes Glück, als die Steinfelder nur die Latte trafen. "Trotzdem war unser Sieg verdient. Wir haben etwas cleverer gespielt, das räumt sogar der Steinfelder Trainer ein", so Nüdlingens Trainer Benny Mast.
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