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Fussball Kreisliga Rhön

Schlechte Karten für Garitz, Brückenau braucht einen Sieg

Spannung im Abstiegskampf: Gesucht wird der dritte Direktabsteiger nach Heustreu/Hollstadt und Sulzthal.
 
von STEPHAN PENQUITT
Spannung verspricht in der Kreisliga Rhön lediglich noch der Abstiegskampf, denn es wird nach der SG Heustreu/Hollstadt und dem VfR Sulzthal noch der dritte Direktabsteiger gesucht. Erwischen kann es entweder den SV Garitz oder den FC Bad Brückenau. Alle anderen Teams sind gesichert oder können, wie im Falle des FC Untererthal und des TSV Nordheim, über die Relegation die Klasse halten. Vorne sind derweil schon alle Entscheidungen gefallen. Der FC Thulba steht seit geraumer Zeit als Meister und Aufsteiger in die Bezirksliga fest und der TSV Rannungen hat seit dem vergangenen Wochenende den inoffiziellen Titel des Vizemeister inne und möchte den Frankonen über die Aufstiegsrelegation in die höchste unterfränkische Liga folgen.


Schlechte Karten um Verbleib

Die schlechteren Karten im Fernduell um den letzten Relegationsrang hat zweifelsfrei der SV Garitz (14./27). Die Mannschaft von Trainer Andrzej Sadowski muss, bei einem Zähler Rückstand auf Bad Brückenau, im Heimspiel gegen den SV Rödelmaier (3./53) punkten und auf einen Ausrutscher des Kontrahenten aus dem Sinntal hoffen. Konkret heißt dies für die Bad Kissinger Stadtteilkicker, dass sie mit einem Dreier an Bad Brückenau vorbeiziehen würden, wenn diese ihr Spiel in Heustreu/Hollstadt nicht gewinnen. Bei einem Garitzer Remis müsste man, da der direkte Vergleich für den SV spricht, auf eine Pleite der Bäderstädter hoffen. Im Falle einer eigenen Niederlage wäre der Gang in die Kreisklasse unausweichlich.


Ein Sieg ist Pflicht

Besser sieht es da schon für den FC Bad Brückenau (13./28) aus, der sich in der Tabelle zwar aufgrund des schlechteren direkten Vergleiches gegenüber Untererthal nicht mehr verbessern kann, aber mit einem Sieg bei der, in der Rückrunde noch sieglosen SG Heustreu/Hollstadt (16./14) Rang 13 manifestieren würde und in der Relegation auf den Tabellenzweiten der Kreisklasse 3 treffen würde. Diesen hat derzeit der TSV Trappstadt inne, der aber mit Bayern Fladungen noch um die Meisterschaft fightet. Doch auch wenn das Kreisligaschlusslicht nach der Winterpause erst einen Zähler geholt hat, sollte die Elf von Spielertrainer Philipp Jakobsche gewarnt sein, denn im Hinspiel erwies sich die SG für die Bäderstädter als echter Stolperstein. Man unterlag mit 0:2.


Relegations-Gegner gesucht

Für den FC Untererthal (12./31) geht es im letzten Spiel lediglich noch darum, gegen wen man in der anstehenden Relegation antreten muss. Gegner ist auf eigenem Platz der SV Burgwallbach (6./48), dessen Top-Torjäger Benedikt Floth den Verein bekanntlich gen Bayernligist Großbardorf verlässt. Schieben sich die Viktorianer in der Tabelle noch am TSV Nordheim/Rhön vorbei, kommt es im Entscheidungsmatch zum Aufeinandertreffen mit dem Zweiten der Kreisklasse 1, entweder dem FC Westheim oder der DJK Schondra. Bleibt die Mannschaft auf Rang Zwölf, so spielt man gegen den Zweiten der Kreisklasse 2, am wahrscheinlichsten ist hier entweder der VfB Burglauer oder die DJK Waldberg.


Ohne Druck ins letzte Spiel

Alle anderen Mannschaften aus der Kreisliga gehen ohne Druck ins letzte Spiel. Der FC Thulba (1./73) möchte mit einem Sieg daheim gegen den TSV Bad Königshofen (4./51) der Kreisliga "Servus" sagen, während sich "Vize" TSV Rannungen (2./60) gegen sorgenfreie Sportfreunde Herbstadt (10./37) ohne Druck auf die Aufstiegsspiele vorbereiten kann.

Auch der VfR Sulzthal (15./21) sagt "Auf Wiedersehen" zur Kreisliga und unternimmt in der kommenden Saison Anlauf, um wieder nach oben zu kommen. Vorher reisen die Sulzler mit Mannschaft und Fans im Bus zum gesicherten 1. FC Eibstadt (9./38) und wollen nach zuletzt enttäuschenden Spielen einen versöhnlichen Abschluss finden.
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