Rottershausens Offensivkonzept scheitert

In Burghausen hat Daniel Heck die Vorentscheidung auf dem Fuß, der Ball landet aber auf der Torlinie. Ein schnelles Tor spielt Reichenbach in die Karten.
 
DJK Burghausen/Windheim - TSV Maßbach 2:1 (2:1). Tore: 1:0 Andreas Straub (13.), 2:0 Steffen Nöth (28.), 2:1 Robin Klopf (35.).
Bislang ohne Sieg bleiben die Kicker von der Maßbacher Centleite. "Wir hatten zwar in den ersten Minuten einige Startschwierigkeiten, aber mit dem Führungstreffer im Rücken lief es deutlich besser und wir hatten danach immer mehr Ballbesitz", berichtete Burghausens Abteilungsleiter Manfred Schmitt zufrieden. "Mit einem tollen Freistoß aus zwanzig Metern konnte Steffen Nöth schnell nachlegen. Das war in dieser starken Phase auch absolut verdient." Etwas überraschend kamen die Maßbacher nach einem Einwurf zum Anschlusstreffer, der den Platzherren so gar nicht ins Konzept passte. Nur kurz nach Wiederanpfiff hätte Daniel Heck für die Vorentscheidung sorgen können, doch sein Schuss tropfte von der Unterkante der Latte mutmaßlich genau auf die Torlinie. "Das war allerdings nur sehr schwer zu sehen, wohin der Ball tatsächlich gesprungen ist. Ein Tor jedenfalls wurde nicht gegeben." DJK-Spiertrainer Mirko Kleinhenz beflügelte in der Folgezeit die Angriffsbemühungen der Burghäuser und Windheimer, die sich verdientermaßen drei Punkte holten. bit

FC Rottershausen - DJK Salz 0:1 (0:1). Tor: 0:1 Martin Wittenberg (6.).
Obwohl die Salzer mit ihrem ersten richtig guten Angriff nach einem krassen Fehler in der FC-Hintermannschaft gleich die Führung markierten, ließen sich die Rottershäuser Spirken nicht von ihrem Offensivkonzept abbringen. Spielertrainer Matthias Gerhardt brachte den DJK-Kasten mit seinen gefürchteten Gewaltschüssen immer wieder in Gefahr. Zwar investierte der FC viel in dieses Match, aber im Abschluss blieben die Spirken ungewohnt glücklos. Michael Neeb traf nur das Quergebälk, Matthias Gerhardt wuchtete das Leder präzise gegen den Pfosten. Nach der Pause zeigte sich das gleiche Bild: Rottershausen wirbelte, die Gäste aus Salz ließen die stürmischen Platzherren weitestgehend gewähren. Mit zunehmender Spieldauer fingen sich die Rottershäuser allerdings immer mehr Konter ein, die zumeist in den Handschuhen von Daniel Sauter landeten. Bis in die Schlussminuten einer sehr fairen Partie drängten die Spirken auf den überfälligen Ausgleich, doch ohne jeglichen Erfolg. bit

FC Reichenbach - TSV Rothhausen/Thundorf 6:0 (3:0). Tore:
1:0, 2:0 Patrick Weisenseel (2., 35.), 3:0 Markus Weisenseel (41.), 4:0, 5:0 Johannes Katzenberger (63., 75.), 6:0 Julian Hergenröther (77.).
Trainer Sebastian Schmitt drückt es so aus: "Wir hatten das Spiel komplett im Griff." Das schnelle erste Tor spielte den Reichenbachern dabei natürlich in die Karten. Hinten ließen sie nichts zu, so dass der FC "klar das Heft in der Hand behielt", so Schmitt, "wir hätten sogar noch mehr Tore schießen können." Besonders das 6:0 hebt er hervor: "Julian Hergenröther holt sich den Ball am eigenen Sechzehner und hat den Willen, unbedingt das Tor zu machen. Der Doppelpass mit Lukas Nöth und das anschließende Tor war unser Sahnehäubchen." Zu null zu spielen war für den Gastgeber nach den zahlreichen Gegentoren der letzten Zeit enorm wichtig und beweist, dass die Reichenbacher auch ruhigere Spiele zeigen können. pia

DJK Weichtungen - DJK Waldberg 2:6 (1:3). Tore: 0:1 Jonas Metz (3.), 0:2 Patrick Seufert (20.), 0:3 Kilian Metz (22.), 1:3 Michael Denner (34.), 2:3 Leon Kilian (56., Handelfmeter), 2:4 Manuel Wehner (68., Foulelfmeter), 2:5, 2:6 Philipp Hillenbrand (84., 88.).
Dass das Spiel nicht so eindeutig ablief, wie es das Ergebnis vermuten lässt, erklärt Abteilungsleiter Volker Kneuer so: "Nach 20 Minuten lagen wir bereits 0:2 zurück, obwohl es bis dato keine Torchancen des Gegners gab. Die Tore waren zwei Sonntagsschüsse." Das 0:1 aus Weichtunger Sicht folgte als Direktabnahme von Jonas Metz einer abgewehrten Ecke, das 0:2 schoss Patrick Seufert aus der Distanz. Kurz darauf folgte das 0:3, Kilian Metz steuerte den Ball per Kopf in die Maschen. "Bis dahin haben wir nicht schlecht gespielt", so Kneuer. Danach kämpften sich die Mannen von Trainer Christoph Then wieder heran, verkürzten auf 2:3. Eine Überraschung lag in der Luft. "Doch dann haben wir einen Foulelfmeter verursacht", sagt Kneuer, die Aufholjagd war dahin. pia


Außerdem spielten
SV Niederlauer - TSV Pfändhausen 2:2 (1:2). Tore: 0:1 Marcel Döll (20., Elfmeter), 1:1 Christian Schwalb (42.), 1:2 André Wetterich (45.), 2:2 Sebastian Braun (75.).





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