Partie mit 18 Startern in Nüdlingen

Albertshausen kämpft bis zuletzt, verliert aber deutlich gegen Hopferstadt. Aufgrund von Personalmangel muss das Spiel in Nüdlingen abgebrochen werden.
Unser Bild zeigt Schondras Spielführerin Theresa Knüttel (am Ball), die sich den 2:1-Sieg ihrer Mannschaft weder von Schönderlings Madlen Sixt (links) noch von Anna-Lena Müller oder Spielführerin Sarah Emmert nehmen lässt. Foto: ssp
 
von ERICH SCHNEIDER
SV Albertshausen - FC Hopferstadt 2:4 (0:3).
Herolds Frauen liefern zwar ordentliche Spiele ab, haben bislang aber nur drei Punkte auf dem Konto. "Jetzt sind wir mittendrin im Abstiegskampf. Die Hoffnungen bestehen aber noch, dass wir uns aus dem Schlamassel herausziehen. Dann, wenn endlich alle Mann an Bord sind. Nächste Woche können wir personell wieder aus dem Vollen schöpfen und hoffen, dass es bergauf geht", sagte Elmar Herold, der erneut Eva-Maria Schießer ins Tor abstellen musste. Bis zur 40. Minute hatte sie gegen Malina Endres, Silvia Schuler und Jana Schuster dreimal hinter sich greifen müssen, ehe Amelie Hagedorn das Anschlusstor erzielte. Dem 4:1 von Jana Schuster ließ Laura Hauck in der 80. Minute das 2:4 folgen. Zu mehr langte es nicht mehr, obwohl man bis zum letzten Atemzug kämpfte.

SV Ostheim - SV Langendorf 4:0 (1:0).
Ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg des SV Ostheim. Langendorfs Trainer Bernd Rose hatte das Pech, mit Christina Metz, Christin Vierheilig und Lena Fleissner drei Leistungsträgerinnen ersetzen zu müssen. Der Rest lieferte den Gastgeberinnen aber einen großartigen Kampf auf Biegen und Brechen. Sarah Kinle, vom Angriff auf den Liberoposten abgestellt, agierte fast fehlerfrei auf der für sie ungewohnten Position, konnte aber die Tore von Isabell Iskrzycki, Saskia Frembs, Lisa Düring und Eva Angermeir nicht verhindern. Pech hatte Marion Schwarz, die beim Stand von 1:0 Frembs Schuss ins eigene Tor abgefälscht hatte. "Ich kann meiner lädierten Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles gegeben und bis zum Umfallen gekämpft", so Trainer Bernd Rose.

DJK Schondra - SG Schönderling/Thulba 2:1 (2:1).

Dieses Nachbarschaftsderby riss niemanden von den Socken. Außer Kampf und Einsatz gab es nicht viel zu sehen. Zunächst der Spitzenreiter im Vorwärtsgang: Wer sonst als Spielertrainerin Birgit Klaus traf nach drei Minuten ins Schwarze von Torfrau Jana Cäsar. Erst mit dem Ausgleichstor von Anna-Lena Frenzel kam mehr Bewegung ins Spiel. Inzwischen hatte sich Lisa Baumgartner als Manndeckerin für Birgit Klaus empfohlen, konnte sie aber nicht ganz ausschalten. So auch in der 40. Minute nicht, in der sie Jana Cäsar zum zweiten Mal bezwang. Souveräner erfüllten die Gäste ihre Abwehraufgaben in der zweiten Halbzeit, in der aber Torchancen Mangelware waren. Maximilian Muth, Pressesprecher der Gäste, sprach von einem schwachen Derby, "das sich so dahin löffelte."

TSV Nüdlingen - SpVgg Adelsberg II 4:0 (3:0).
Als Schiedsrichter Helmut Schüller auf dem Nüdlinger Wurmerich die Partie anpfeifen wollte, sah er eine Adelsberger Mannschaft, die nur sieben Spielerinnen auf dem Felde hatte. Egal, die Gastgeberinnen juckte das nicht, die durch Luisa Schmitt, Elena Mast und Daniela Schlembach schnell eine 3:0-Führung vorlegten. Als Jessica Schaub nach dem Seitenwechsel das 4:0 erzielte und eine weitere Spielerin der Gäste das Feld verließ, brach der Unparteiische die Partie ab. "Schade, wir waren so richtig in Fahrt gekommen", fand TSV-Coach Benny Mast.

FC Hammelburg - SG Burgsinn 3:1 (1:0).
Die Saalestädterinnen trafen auf einen Gegner, der sich in der Defensive bärenstark zeigte. Erst als sich die Spielanteile der Zeier-Truppe erhöhten und die Offensive Mittel und Wege fand, die Burgsinner aus der Abwehr zu locken, fielen die Tore. Jennifer Hochkirch und Ramona Michael trafen zu einer beruhigenden 2:0-Führung. So richtig im Sack hatte man die Punkte aber erst ab der 80. Minute, als Jennifer Hochkirch die Führung auf 3:1 ausbaute. Davor hatte FC-Torfrau Melanie Lindenau zweimal gegen Anna-Lena Blank klären müssen, die zuvor das Burgsinner Ehrentor erzielt hatte.

Das Spiel des MSV Modlos fiel aus, weil der VfR Bischofsheim II Aufstellungsprobleme hatte.





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