Nach Martin Oertel verpflichten die Wölfe auch den Kanadier Chad Evans

Beim Auswärtsspiel in Straubing läuft wohl zum ersten Mal der Rückkehrer Martin Oertel auf. Ob es nach dem Spiel eine Party im Bus der Wölfe geben wird?
 
Ausnahmsweise erst am Samstag (20 Uhr) sind die Kissinger Wölfe (3./16) gefordert. Und zwar beim EHC Straubing (4./14). Ein wichtiges Spiel für Nemirovsky und Co., geht es doch gegen einen unmittelbaren Konkurrenten um einen Top-4-Platz. Selbst der direkte Vergleich könnte am Ende eine Rolle spielen. Der freilich sollte an die Saalestädter gehen, die das Hinspiel mit 13:2 gewonnen hatten. Im Vorteil sind die Niederbayern dennoch, die nämlich zwei Spiele weniger ausgetragen haben als die Unterfranken. Vergangene Woche gewann der Aufsteiger beim EHC 80 Nürnberg mit 6:3, unterlag dann allerdings überraschend dem Tabellenletzten VER Selb mit 3:6. Und für die Kissinger Wölfe ist es sicherlich kein Nachteil, dass der Gegner bereits am Freitag sein Rückspiel gegen den EHC Nürnberg bestreitet. Bis Samstag sollte laut Michael Rosin der Spielerpass von Rückkehrer Martin Oertel eingetroffen sein. Aber der Wölfe-Vorsitzende hat eine weitere gute Nachricht parat mit der Verpflichtung von Chad Evans, der ab sofort die Mannschaft verstärkt. Der 34-jährige kanadische Stürmer spielte zuletzt für den Regionalligisten Ice Dragons Herford. "Für unsere Fans besteht die Möglichkeit, im großen Bus mitzufahren. Ab 14 Uhr ist Abfahrt an der Eishalle. Sollten wir gewinnen, steigt auf der Heimfahrt eine Party im Bus", verspricht Rosin.

Bereits am Freitag (20 Uhr) findet im Schweinfurter Icedome das Derby der Mighty Dogs (1./29) gegen den ESC Haßfurt (5./12) statt. "Schweinfurt ist der Topfavorit", erkennt ESC-Trainer Martin Reichert neidlos an. Die Zahlen belegen diese Tatsache eindrucksvoll. In zehn Spielen behielten Kapitän Dion Campbell und Co. zehn Mal die Oberhand. Dabei gelangen ihnen durchschnittlich knapp sieben Treffer pro Partie, während Schlussmann Benni Dirksen lediglich 22 Mal hinter sich greifen musste. Der Lohn ist der vorzeitige Einzug in die Zwischenrunde. Doch ausgerechnet das erste Derby in Haßfurt ist schuld, dass die "Mighty Dogs" nicht die Maximalausbeute von 30 Punkten auf ihrem Konto haben, sondern "nur" 29. "Den einen Punkt haben sie bekanntlich bei uns gelassen. Und nur 22 Sekunden haben uns vor der ganz großen Überraschung getrennt. Es wäre doch schön, wenn diese im ,Icedome' passieren würde", sagt Reichert, der erstmals auf den jungen Neuzugang aus Peiting, Phillip Hay, zurückgreifen kann.

zum Thema "EC Bad Kissinger Wölfe"






Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.