Fussball

Mit Torjäger-Pokalen kennt sich Philipp Hölzer aus

Philipp Hölzer ist ein Serientäter. Das allerdings im besten Sinne des Wortes.
Freut sich auch über den dritten Torjäger-Pokal seiner Karriere: Philipp Hölzer von der SG Gräfendorf. Foto: Jürgen Schmitt
 
von JÜRGEN SCHMITT
Bereits zum dritten Mal gewann der 28-Jährige den Torjägerpokal der Saale-Zeitung. 26 Tore steuerte der Angestellter im öffentlichen Dienst beim Landratsamt Main-Spessart zur Meisterschaft der SG Gräfendorf/Wartmannsroth in der A-Klasse Rhön 1 bei. Erzielt zumeist mit dem rechten Fuß, "wobei der linke auch nicht so schlecht ist".

Warum lief es in dieser Runde so gut für Dich?
Philipp Hölzer: Es lief hauptsächlich so gut, weil wir ein top Team sind und meine Mitspieler mich so gut bedient haben.

Was würdest Du als Deine Stärken bezeichnen?
Ich denke schon, dass ich einen Torriecher habe. Das ist ja schließlich nicht der erste Torjägerpokal - übrigens eine Auszeichnung, die ich wirklich sehr schätze. Dazu gesellen sich Spielverständnis und eine gewisse Laufstärke.

Gibt es überhaupt Schwächen bei Dir?
Zu meinen Schwächen zählt auf jeden Fall, dass ich absolut nicht verlieren kann.

Auf welche Fußballschuhe schwörst Du?
Diese Saison bin ich mit den klassischen Nike Premier aufgelaufen.

Welches Tor ist Dir in besonderer Erinnerung?
Da gibt es kein spezielles Tor. Eher das ein oder andere besondere Spiel wie unsere erste Saisonniederlage beim 0:1 daheim gegen Römershag. Oder der darauf folgende 5:1-Sieg in Stangenroth. Ein Paradebeispiel für eine geschlossene Mannschaftsleistung war der Rückrunden-Sieg über Römershag.

Hast Du einen speziellen Torjubel oder bist Du abergläubisch?
Einen besonderen Torjubel habe ich eigentlich nicht. Ein bisschen abergläubisch bin ich aber schon: Ich ziehe immer erst den rechten und dann den linken Schuh an.

Wer so viele Tore schießt, gerät schnell in den Fokus höherklassiger Teams. Gab es Anfragen an Dich? Und wirst Du Deinem Verein erhalten bleiben?
Aufgrund meiner Torquoten gab es schon immer die ein oder andere Anfrage. Auch in diesem Jahr, vor allem als Spielertrainer. Aber ich habe nie lange über einen Wechsel nachdenken müssen, da ich sehr zufrieden in der neuen SG Gräfendorf/Dittlofsroda/Wartmannsroth bin. Der Zusammenschluss ist das beste, was den beteiligten Vereinen passieren konnte, daran sollte es keine Zweifel mehr geben. Außerdem baue ich in diesem Jahr mit meiner Frau, da tritt der Fußball in Zukunft ein bisschen in den Hintergrund.

Was ist Dein Lieblingsverein und welcher Spieler imponiert Dir?
Mein Lieblingsverein ist natürlich unsere SG. Dann auch der FC Thulba, bei dem ich vier wunderschöne Jahre verbrachte habe. Ich bin auch ein Fan des glorreichen FC Bayern München. Vorbilder waren auf jeden fall ein Thierry Henry und der brasilianische Ronaldo.
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