Fussball Bayernliga

Marcel Wehr will ran an die 100 Prozent

Der Torhüter der Grabfeld-Gallier sieht gegen Weiden viel Arbeit auf sich zukommen
Das Hinspiel in Weiden Ende August war das letzte von Marcel Wehr (im Bild) in der Hinserie. Danach zwang ihn eine Fersenverletzung zu einer langen Pause. Jetzt steht er wieder im Tor des TSV Großbardorf.  Foto: Anand Anders
 
TSV Großbardorf - SpVgg SV Weiden (Samstag, 16 Uhr)
Einen Rückschlag erlitten die Kicker des TSV Großbardorf (5./42) am vergangenen Wochenende. Sie mussten trotz guter Leistung eine 0:2-Niederlage beim FC Amberg hinnehmen. "Wir haben wie auch Amberg alles reingelegt. Der Gastgeber hat eben diesen einen Fehler konsequent genutzt. Ich kann aber meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn wir haben bis in die Nachspielzeit hinein und dem Konter zum 2:0 alles versucht. Der Wille war bei beiden Teams groß und die Hausherren haben es gut verteidigt und somit nicht unverdient gewonnen", blickt Trainer Dominik Schönhöfer zurück.

"Gut gespielt, aber verloren", lautet auch das Urteil von Schlussmann Marcel Wehr. "Unser Trainer hat uns auch gelobt. Es haben eben Nuancen gegen uns entschieden. Leider haben wir aus unseren durchaus vorhandenen Möglichkeiten nichts gemacht." Nun richten die Großbardorfer ihre Blicke auf das anstehende Match gegen die Spielvereinigung SV Weiden, die vor der Saison mit dem Aufstieg in die Regionalliga geliebäugelt hatte. Aber wie Amberg kam man schlecht aus den Startlöchern und belegt nun mit 27 Punkten Platz 14, was Relegation bedeuten würde. Und dies, obwohl man aus den drei Partien im Jahr 2017 satte sieben Zähler ergatterte.


Nach Trainerwechsel stabiler

In ihnen bewiesen die Oberpfälzer ihre Auswärtsstärke, holten sie sich doch die drei Punkte in Erlenbach (2:0) und in Bamberg (1:0) jeweils ohne Gegentor. Zuletzt spielte man gegen Sand auf heimischem Geläuf 1:1. "Weiden ist eine ähnliche Mannschaft wie Amberg. Sie haben eine schwere Vorrunde hinter sich, haben aber jetzt nach dem Trainerwechsel wieder an Stabilität gewonnen. Sie haben zu alter Stärke und Kompaktheit zurückgefunden und in der Mannschaft ist große individuelle Klasse vorhanden. Das Team besitzt auch super Einzelspieler", hat der Coach der Grabfelder eine hohe Meinung vom Gegner. Bei Weiden hat Franz Koller Tomas Galasek als Trainer ersetzt. "Ich erwarte ein enges Spiel. Wir brauchen schon einen starken Tag, um dagegenhalten zu können."

Ein schweres Spiel, danach ist Starkbierfest im Sportheim, erwartet auch Marcel Wehr. Der 26-jährige Keeper der Bardorfer musste aufgrund einer Fersenverletzung lange pausieren. "Ich bin sicher noch nicht bei 100 Prozent. Da brauche ich noch einige Zeit, bin aber froh, wieder spielen zu können", gibt er einen Einblick in seinen Fitnesszustand.


Der Glaube an das eigene Team

"Ich glaube, dass Weiden sich nicht nur hinten rein stellen wird, sondern dass sie mitspielen werden. Ich habe Respekt vor Weiden, da sie eine gute Mannschaft stellen. Ich bin aber positiv gestimmt, dass wir die Partie erfolgreich gestalten können, da ich an mein Team glaube und überzeugt bin, dass wir unser Spiel durchdrücken werden." Personell hat sich gegenüber der Partie in Amberg nichts geändert. Dominik Zehe hat zwar wieder mit dem Lauftraining begonnen, hat aber ebenso wie Pascal Stahl noch nicht mit der Mannschaft trainiert. mad
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