Heimspiel-Auftakt für die Grabfeld-Gallier

Großbardorfs Trainer Dominik Schönhöfer hält große Stücke auf den SC Eltersdorf.
Bei seiner Heimpremiere der Saison 2016/17 steht der TSV Großbardorf (rechts Shaban Rugovaj, im Zweikampf mit Royal-Dominique Fennell von den Würzburger Kickers) an diesem Mittwoch vor der schweren Aufgabe gegen den SC Eltersdorf. Foto: Anand Anders
 
Zufriedenheit bei Dominik Schönhöfer, dem Cheftrainer des TSV Großbardorf, nach dem 1:1 in Ansbach, das gleich zu Saisonbeginn eine "englische Woche" einläutete. "Mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein. Wir waren in der ersten Halbzeit das bessere Team, Ansbach besaß nach der Pause mehr Chancen zum Sieg. Insgesamt waren wir nicht zielstrebig genug, vor allem nach der Pause, und wir müssen in allen Mannschaftsteilen sicher besser agieren, um gegen starke Eltersdorfer Zählbares zu holen." Dem 45-Jährigen ist klar, dass sich seine Mannschaft noch enorm steigern muss. Er weiß, dass das Steigerungspotenzial vorhanden ist.

An diesem Mittwoch (18.30 Uhr) geben die Grabfeld-Gallier ihre Heimspiel-Premiere in der neuen Saison. Gleich eine Herkules-Aufgabe und echte Standortbestimmung, wenn der SC Eltersdorf, die "Quecken", ihre Visitenkarte in der Bioenergie-Arena abgeben. Für Schönhöfer gehören die Mittelfranken, die im Stadtteil Südost von Erlangen beheimatet sind, zu den Top-Favoriten. "Sie hatten schon immer eine klasse Mannschaft und haben noch super Spieler dazu bekommen." Dass diese hohe Einschätzung gerechtfertigt ist, bewiesen die Schützlinge von Bernd Eigner zum Auftakt bei ihrem 4:1-Erfolg gegen den FC Sand. Auch von seinem Kollegen hat Schönhöfer eine hohe Meinung. "Er ist ein Trainer, der gut ist und zu Eltersdorf passt."


Eine Steigerung muss her

Schönhöfer weiß um die Schwere der Aufgabe: "Es wird eine ganz harte Nuss. Wichtig wird sein, dass wir über die gesamten 90 Minuten eine gute Leistung abrufen. Wir wollen den Heimvorteil zum Sieg nutzen. Dazu muss eine deutliche Steigerung gegenüber Ansbach her. Ich glaube, dass meine Jungs dies auch hinbringen. Ich habe vollstes Vertrauen." Er ist überzeugt, dass seine Schützlinge voll dagegen halten und um jeden Zentimeter kämpfen. "Nur dann können wir dem Favoriten ein Bein stellen." Schönhöfer schiebt den Gästen die Favoritenrolle zu.


Rotation ist möglich

Wie sieht es personell aus? "Einige bei uns haben derzeit noch viel mit Prüfungen bzw. privaten Dingen Stress, sodass wir schauen müssen wie wir in den ersten Wochen mit vielen Spielen auch körperlich und mental haushalten und die Mannschaft jeweils auf- und einstellen", sieht Schönhöfer gegebenenfalls Notwendigkeiten zur Rotation gegenüber dem Spiel in Ansbach. "Ich bin deshalb froh, dass die Knieprobleme bei Marcel Hölderle abgeklungen sind und er somit auch kurzfristig als mögliche Option wieder zur Verfügung steht. Bei Benny Freund dagegen muss diese Woche eine Kniespiegelung die Schwere der Verletzung zeigen und wir hoffen, dass er bald wieder mit Aufbautraining beginnen kann", so Schönhöfer zu den angeschlagenen Spielern.
"Jean-Bosco Makengo hat bis vor 14 Tagen mit dem FSV Frankfurt gegen Kaiserslautern noch gespielt um den Aufstieg in die U-19-Bundesliga und er braucht sicher noch etwas Ruhe, Eingewöhnung und dann Trainingsaufbau bevor er für uns eine Option ist. Und Joe Etzel weilt bis Samstag noch auf Schulabschlussfahrt, so dass auch er für die nächsten beiden Spiele noch nicht zur Verfügung steht", erklärt der TSV-Trainer das derzeitige Fehlen der beiden offensiven Nachwuchsleute.

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