Grabfeld-Gallier mit Remis zufrieden

Nach der Pause verliert der TSV Großbardorf die Spielkontrolle an starke Ansbacher.
 
SpVgg Ansbach - TSV Großbardorf 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Dominik Zehe (41.), 1:1 Patrick Kroiß (79.).
Elf Minuten fehlten dem TSV Großbardorf zu einem erfolgreichen Auftakt in die Bayernliga-Nord-Saison. Nach dem Führungstreffer von Dominik Zehe kurz vor der Halbzeit machte der Ansbacher Torjäger Patrick Kroiß in der 79. Minute die Hoffnungen der Grabfeld-Gallier auf einen Dreier zunichte. Trotzdem traten die Großbardorfer die Heimfahrt aus der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt nicht enttäuscht an. "Das Ergebnis geht in Ordnung", fand Abteilungsleiter Bernhard Leicht. Eine Meinung, die Co-Trainer Udo Eckert teilte. "Der Punkt für beide Mannschaften ist gerecht." Und Cheftrainer Dominik Schönhöfer ergänzte: "Ich bin zufrieden."

Bei den Großbardorfern begannen zwei Neuzugänge von Anfang an: Lennart Seufert und Pascal Stahl. Auf die linke Abwehrseite hatten Eckert und sein Chef Dominik Schönhöfer den jungen Lennart Seufert beordert. Der 19-Jährige aus Althausen, der einst aus der Großbardorfer U 15 um Dietmar Wolpert nach Schweinfurt, dann nach Fürth und schließlich zu Rot-Weiß Erfurt gewechselt war, "hat seine Sache für sein erstes, ein sehr schnelles Spiel im Männerbereich absolut ordentlich gemacht", urteilte Schönhöfer. Der hatte im Angriff erwartungsgemäß auf Rückkehrer Pascal Stahl gesetzt, der in vorderster Linie von den nachrückenden Manuel Leicht und Dominik Zehe unterstützt wurde. "Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt", sagte Eckert und am Anfang etwas gebraucht, um ins Spiel zu kommen." Mit der Zeit bekamen die Gäste das Spiel aber besser in den Griff und gingen in der 41. Minute auch in Führung. Pascal Stahl leistete die Vorarbeit, attackierte den Ansbacher Torwart Sebastian Heid, luchste ihm den Ball ab und legte quer auf den heranrauschenden Zehe. Der ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und vollendete.

Im zweiten Durchgang schaltete die Spielvereinigung vor 450 Zuschauern einen Gang höher und riss die Spielkontrolle weitestgehend an sich. "Die Ansbacher haben mehr riskiert", sagte Udo Eckert, und zwangen TSV-Schlussmann Marcel Wehr zu einigen Leistungsnachweisen, die er in gewohnter Qualität erbrachte. Die Grabfeld-Gallier schafften es derweil nicht, zu erhöhen. "Wir hatten die ein oder andere Situation, aber Großchancen waren keine dabei", fasste Eckert die Offensivbemühungen des TSV im zweiten Durchgang zusammen.

Zielgerichteter präsentierten sich da die Ansbacher. Als der Ball zu Patrick Kroiß durchgesteckt wurde, unterstrich er, warum er in der vergangenen Saison 30 Tore zur Landesliga-Meisterschaft beigesteuert hatte und ließ Wehr keine Abwehrchance. "Mir hat gefallen, dass wir gegen eine starke Ansbacher Mannschaft einen Punkt mitgenommen haben", sagte Dominik Schönhöfer, "die haben 90 Minuten Vollgas gegeben und jedem Ball nachgesetzt. Das war nicht leicht für uns." Freilich hätte er sich gewünscht, dass seine Elf im zweiten Durchgang intensiver dagegengehalten hätte. "Da hatten wir keinen Zugriff auf das Spiel mehr." Aber insgesamt sei die Leistung "absolut okay" gewesen. Gerade für ein Auftaktspiel, vor dem "du nie weißt, wo du stehst."
Großbardorf: Wehr - Zang, Orf, Kirchner, Seufert - Rieß (84. Reith), Piecha, D. Zehe, Schönwiesner - Stahl (69. Rugovaj), Leicht (67. Breunig).

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