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Fussball Landesliga

Gegner Coburg bangt noch

Während der FC Fuchsstadt schon seit Wochen für eine weitere Saison in der Landesliga planen kann, schwebt über den Oberfranken noch das Abstiegsgespenst.
 
von PETER BALTHASAR
FC Fuchsstadt - FC Coburg (Samstag, 14 Uhr)

Zum Abschluss ihrer ersten Landesliga-Saison empfangen die Kicker des FC Fuchsstadt (7./44) mit dem FC Coburg (14./31) ein Team, für das es noch einmal um alles, nämlich um den Klassenerhalt, geht. "Aus unserer Sicht ist die Ausgangsposition natürlich komfortabel", freut sich Füchse-Coach Martin Halbig, "trotzdem werden wir das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen, wir wollen unsere weiße Heimweste der Rückrunde verteidigen."

Das hört man bei den Vestestädtern ungern, diese müssen unbedingt gewinnen, wollen sie noch die TG Höchberg, die drei Punkte mehr auf dem Konto hat, in der Tabelle überflügeln. Gelingt den Gästen der Dreier auf dem Kohlenberg nicht, müssen sie in die ungeliebte Relegation. Das haben sich die Schützlinge von Trainer Matthias Christl irgendwie selbst eingebrockt, gerade vor acht Tagen hätte man einen Befreiungsschlag landen können. Doch bei der 2:3-Heimpleite gegen den FC Lichtenfels ging alles schief, was nur schiefgehen konnte. Zunächst verschoss Daniel Sam einen Strafstoß, um kurz darauf doch noch zu treffen, allerdings ins eigene Tor. Dass der entscheidende Gegentreffer in der 94. Minute fiel, machte dann das Kraut fett.


Akkurate Vorstellung gefordert

Halbig erwartet einen offensiv ausgerichteten Kontrahenten. Da wird die Defensivarbeit gefordert sein, was die Aufgabe der Platzherren nicht erleichtert, fehlen doch zwei Stammspieler. Marcel Plehn ist beruflich verhindert, Simon Häcker fällt wegen einer Bänderverletzung aus. In die Anfangsformation rutschen wird so Nikolai Wolf, der langjährige Mannschaftskapitän wird vorerst sein letztes Spiel für seinen Heimatverein bestreiten, weil er bekanntermaßen in der kommenden Saison die DJK Wülfershausen coachen wird. "Da will er sich natürlich mit einer ordentlichen Vorstellung verabschieden", ist sich Halbig sicher. Mit einem Sieg würde das Saison-Abschluss-Bier besser schmecken: Wie auf dem Kohlenberg üblich, wird es auch diesmal nach dem Abpfiff für Spieler, Betreuer und Fans ein Freibier geben.
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