Ein Sieg fehlt den Galliern zur Glückseligkeit

In der Grünen Au zu Hof will der TSV Großbardorf Geschichte schreiben.
 
Wenn am Samstag um 14 Uhr das Spiel der Spiele, das über den Aufstieg der Grabfeld-Gallier in die Regionalliga entscheidet, von Zweitliga-Schiedsrichter Benjamin Cortus angepfiffen wird, wird es im Stadion Grüne Au in Hof vor einer großen Zuschauerkulisse extrem knistern. Spieler, Verantwortliche und Fans des TSV Großbardorf wissen, dass das Team unbedingt einen Dreier gegen die punktgleiche Mannschaft von Trainer Miloslav Janovsky braucht, um das ersehnte große Ziel zu erreichen. Bei einem Unentschieden könnte der SV Seligenporten, der ebenfalls 66 Punkte auf seinem Konto hat, der lachende Dritte sein mit einem Sieg über den SV Erlenbach (13./35). Im direkten Vergleich sind die Gallier bekanntlich besser als die Klosterstädter.

Selbstvertrauen haben sich die Schützlinge von Trainer Dominik Schönhöfer nicht zuletzt durch ihre eindrucksvolle Vorstellung beim klaren 4:0-Erfolg gegen Don Bosco Bamberg geholt. "Wir wissen, dass wir eine extrem schwere Auswärtspartie zu bestreiten haben gegen ein tolles Team. Aber wir werden versuchen, uns bestmöglich zu präsentieren. Dann sehen wir, zu was es am Ende reicht. Nach den vielen Rückschlägen im April können wir sehr stolz sein auf das Erreichte und dass wir ein solches Endspiel bestreiten dürfen", erklärt Cheftrainer Dominik Schönhöfer die Situation.

Auch Pressesprecher Andreas Lampert ist voll fokussiert auf die anstehenden 90 Minuten. "Es gibt nur eins: Siegen oder Verlieren. Ich bin aber voller Vertrauen in unser Team. Unsere Jungs haben gezeigt, dass sie zu sehr guten Leistungen fähig sind. Alle Spiele gegen die anderen Spitzenmannschaften waren äußerst eng. Das erwarte ich auch von diesem Match, in dem viel auf die Tagesform ankommt." Für Lampert wird spielentscheidend sein, ob die Bardorfer die Stärken der Hausherren wirksam bekämpfen können. Dabei denkt der PR-Manager sicher auch an den Tschechen Martin Holek, der in den bisherigen 33 Partien immerhin 28 Treffer erzielt hat - neun davon in den vergangenen fünf Spielen. Dessen Sturmpartner Cosmin Ichim verlässt übrigens nach acht Jahren in Hof die Grüne Au und wechselt nach der Saison zum Bezirksligisten SpVgg Oberkotzau.

"Aber es kommt nicht von ungefähr, dass wir die beste Defensive der Liga haben", sagt Andreas Lampert und hofft, dass TSV-Schlussmann Marcel Wehr wie schon oft in der Saison einen Sahnetag erwischt. "Das Spiel ist für uns natürlich das Highlight. Jetzt müssen wir sehen, ob wir auf eine starke Saison die Krone setzen können. Zu wünschen wäre es den Jungs in jedem Fall, die einen sehr hohen Aufwand betreiben für ihren Sport und von denen viele seit Jahren zusammenspielen", schiebt Schönhöfer nach

"Der Ablauf ist bei uns wie bei jedem Auswärtsspiel. Außer dass uns zwei volle Fanbusse nach Hof folgen und sicher viele noch den Weg mit eigenen Fahrzeugen auf sich nehmen", so Andreas Lampert. "Wir sind jedenfalls stolz, dass wir bis zur letzten Minute der Saison mit dabei sind im Konzert der Großen und die Möglichkeit haben Meister zu werden. Am Ende wird der oben stehen, der die Nerven behält und das notwendige Glück hat."

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