Die Fans dürfen sich auf die Kissinger Wölfe freuen

Der Sieg in Dingolfing steigert die Vorfreude auf das erste Heimspiel am Sonntag gegen starke Amberger.
 
von JÜRGEN SCHMITT
EV Dingolfing - Kissinger Wölfe 7:6 n.P. (1:3, 3:2, 2:1).
Natürlich war Mikhail Nemirovsky froh über den ersten Saisonsieg, der auch drei Punkte hätte bringen können. Deren zwei wurden es schließlich, weil zum Erfolg der Umweg übers Penaltyschießen genommen werden musste. Egal. Die Leistung hatte gestimmt. Auch die Disziplin, die in der Vorsaison nicht immer passte. "Nur einen Spieler musste ich ermahnen. Ich habe nichts gegen 'ehrliche' Strafzeiten. Aber wenn man sich überflüssig auf die Strafbank setzt, ist das Kollegen-Verarsche. Das geht nicht", scheut sich Nemirovsky nicht vor deutlichen Worten.

Die Qualität im Kader stimmt. Und der angestrebte Top-4-Platz, verbunden mit dem Erreichen der Playoffs, bleibt das erklärte, realistische Ziel. "Aber eigentlich sind wir noch im Trainingslager. Wir hatten kein einziges Testspiel, haben gerade einmal zwei Einheiten auf Kissinger Eis absolvieren können", spricht der 42-Jährige grundsätzliche Probleme an, deren Behebung Zeit brauchen wird. "In den nächsten Wochen müssen wir uns steigern, steigern, steigern", sagt Nemirovsky. In Dingolfing hatten die Unterfranken auf Verteidiger Simon Eirenschmalz (krank) verzichten müssen, aber die zweieinhalb Sturmreihen und drei Verteidiger begannen stark. Inklusive Michael Tscherepanow, der für Timo Jung zwischen den Pfosten stand. "Nach Niederlagen wechsele ich gerne mal den Goalie, und Michael hat gut trainiert", sagte Nemirovsky. Die 3:1-Führung im ersten Drittel hatten der starke Verteidiger Niko Grönstrand sowie Roman Nikitin und Christian Masel besorgt. Die Führung verteidigten im Mitteldrittel Grönstrand und Timothy Tarvis, Eugen Nold besorgte im finalen Abschnitt das 6:5, das zwei Minuten vor Spielende egalisiert wurde. Den Zusatzpunkt sicherten im Penaltyschießen Eugen Nold und Roman Nikitin.

Eine Leistung, die Mut macht für die nächsten Auftritte. Und die Fans am Sonntag in die Halle locken sollte, wenn zum ersten Heimspiel der Saison der stark gestartete ERSC Amberg an die Saale kommt. "Das wird ein hartes Stück Arbeit, aber wir freuen uns auf diesen Gegner", sagt Wölfe-Vorsitzender Michael Rosin. Ab 15 Uhr wird es rund um die Halle ein Eröffnungsprogramm geben mit Grillparty, Tombola und der Vorstellung der Spieler.

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