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Handball 3. Liga

Der HSC fordert den TV Großwallstadt heraus

Im Unterfranken-Derby ist der Altmeister der klare Favorit.
 
von PETER BALTHASAR
HSC Bad Neustadt - TV Großwallstadt (Samstag, 19.30 Uhr)
Wenn der HSC Bad Neustadt-Rhön (11./14:24) das Rad in die Saison 2015/16 zurückdrehen könnte, er würde es zumindest für dieses Spiel tun. Denn damals besiegten die Saalestädter den TV Großwallstadt (3./ 26:10) gleich zweimal. Ein Erfolg, der auch in diesem Unterfrankenderby gut tun würde. Angesichts der weiterhin angespannten Tabellensituation, der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt nur noch drei Punkte, wäre ein Sieg ein regelrechter Befreiungsschlag, zumal die Trauben in den nächsten zwei Partien beim Tabellenvierten Groß-Bieberau/Modau und gegen den Tabellenzweiten HC Elbflorenz Dresden hoch hängen.


Harter Kampf im Hinspiel

Das Hinspiel hatte der Altmeister um TV-Coach Heiko Karrer nach hartem Kampf mit 29:26 gewonnen. Mit Michael Spatz, der mit 118 Treffern aktuell Platz fünf der Liga-Torjägerliste belegt, wurde im vergangenen Sommer ein ehemaliger Nationalspieler zurückgeholt, über den pfeilschnellen Außen Florian Eisenträger (94), über den vorwiegend die Konter laufen, muss man den HSC-Fans auch wenig erzählen. Zu den Leistungsträgen der Gäste gehören auch die Ex-Kirchzeller Mario Stark und André Göpfert sowie die Ex-Rimparer Jan Winkler und Tom Spieß, dessen Bruder Lars wegen einer Knieverletzung langzeitverletzt ist.
Doch ungeachtet der großen Qualität in Reihen des Gegners wollen die Rot-Weißen die Flinte nicht ins Korn werfen. "Wir müssen einfach unser Spiel aufziehen, unsere zuletzt gezeigten Stärken in die Waagschale werfen und unsere Schwächen ausmerzen", sagt HSC-Coach Margots Valkovskis. Mut machen die wenigen Gegentreffer gegen Hanau (17) und in Gelnhausen (14), die Schwäche in allen Spielen war dagegen die Chancenverwertung wie bei der jüngsten 22:30-Niederlage in Burgdorf.


Eine Frage der Konzentration

An diesem Misserfolg hatte der Spielertrainer, der zusammen mit Franziskus Gerr die Anspiele an den TV-Kreisläufer Patrick Gempp unterbinden will, noch während der Woche zu knabbern, "wer 15 freie Würfe vergibt, kann kaum Punkte holen". Dass überhaupt so viele Chancen erarbeitet wurden, war im Rückblick natürlich erfreulich, stellt den Coach aber vor ein großes Problem: "Es ist schwer, die Treffsicherheit zu trainieren, denn das ist einfach Konzentrationssache. Der Fitnesszustand der Spieler ist nämlich okay."
Personell gesehen sind die Voraussetzungen bei den Kurstädtern nicht schlecht, lediglich hinter dem Einsatz von Timo Riesenberger (Grippe) steht ein Fragezeichen.

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