Beim HSC geht es aufwärts

Zwei Punkte gegen die HSG Burgwedel sind das Ziel vom Bad Neustädter Trainer Margots Valkovskis. Doch auch der Gegner will seine Erfolgsserie fortsetzen.
 
von PETER BALTHASAR
HSC Bad Neustadt - HSG Burgwedel (Samstag, 19.30 Uhr)

Im vorletzten Heimspiel des Jahres lautet die Devise beim HSC Bad Neustadt-Rhön (15./7:19) schlicht und einfach: Zwei Punkte müssen her. "Alles andere zählt für uns nicht. Wir müssen endlich auch daheim überzeugende Leistungen bringen. Nur auswärts zu punkten wird im Kampf um den Klassenerhalt nicht genügen", weiß Coach Margots Valkovskis.

Gegen die HSG Burgwedel (6./14:10) gilt es also, an die Vorstellung vor acht Tagen in Kirchzell anzuknüpfen. "Dann haben wir auch gegen den starken und sicher unbequemen Gegner eine Chance", so der Spielertrainer, der aufgrund des Ausfalls von Matthias Grünert, der im Jahr 2016 ebenso wie Rechtsaußen Jan Wicklein nicht mehr zum Einsatz kommen wird, selbst wieder die Harzkugel in die Hand nehmen muss. Nicht einsatzfähig am Samstagabend ist auch Benedikt Kleinhenz, während der zuletzt gesperrte Vilim Leskovec ins Aufgebot zurückkehrt. "Das ist auch wichtig, denn der Gast wird uns alles abverlangen."

Die Niedersachsen, Burgwedel liegt zwischen Hannover und Celle, hatten zuletzt einen Lauf, gewannen am vergangenen Wochenende das Derby gegen den HSV Hannover mit 30:25 und wollen diese Erfolgsserie natürlich fortsetzen. Das Team, das erstmals auf dem Schulberg aufläuft, befindet sich nach Angaben ihrer Verantwortlichen im Soll. Zu Saisonbeginn hatten die Norddeutschen, die von der 3. Liga Nord in die Ost-Gruppe versetzt wurden, einen einstelligen Platz im gesicherten Mittelfeld angestrebt. Ihr Coach Jürgen Bätjer kann auf ein kompaktes Team zurückgreifen, das sowohl in Abwehr als auch im Angriff mit kampfstarken Akteuren durchsetzt ist. Die Torhüter Patrick Anders und Neuzugang Colin Räbiger sind ein Rückhalt der Defensive. Abwehrchef Christian Hoff gilt als Spieler, der weder sich noch den Gegner schont. Das trifft auch auf Kapitän Chris Meiser zu, der gegen Hannover bereits vor dem Seitenwechsel wegen der dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde. Eine solche Schwächung können die Gäste, die weiterhin auf die langzeitverletzten Lennart Carstens und den etatmäßigen Spielmacher Sören Kress verzichten müssen, kompensieren, weil sich mit dem jungen Justin Behr sich ein Kress-Ersatz gefunden hat. Dass die Offensivabteilung gefürchtet ist, liegt vor allem an Torjäger Maurice Herbold, der souverän die Liga-Torjägerliste anführt. "Ihn auszuschalten muss eines unserer Ziele sein", so der HSC-Trainer. Vergessen sollten seine Mannen dabei nicht HSG-Kreisläufer Tim Zechel sowie den Linksaußen Steffen Dunekacke.

Dass die Drucksituation eher auf Seiten der Rot-Weißen liegt, will Valkovskis nicht verhehlen, "aber wir gehen nach dem unbefriedigenden Saisonstart im Prinzip derzeit immer mit Druck ins Spiel." Doch die HSCler scheinen damit immer besser umgehen zu können, "Das Kombinationsspiel nimmt immer bessere Züge an und in der Deckung stehen wir zunehmend kompakter", sagt der HSC-Spielertrainer.

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