Schirnding
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Oberfranken: Rentner ignoriert Absperrung für Martinszug und fährt Feuerwehrmann an

Ein Feuerwehrmann sperrte eine Straße für den nahenden Martinsumzug. Ein Rentner sah dies partout nicht ein - und fuhr den Feuerwehrmann absichtlich an.
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Ein Feuerwehrmann sperrte eine Straße für den nahenden Martinsumzug. Ein Rentner sah dies partout nicht ein - und fuhr den Feuerwehrmann absichtlich an.  Foto: Bernd Thissen/dpa
Ein Feuerwehrmann sperrte eine Straße für den nahenden Martinsumzug. Ein Rentner sah dies partout nicht ein - und fuhr den Feuerwehrmann absichtlich an. Foto: Bernd Thissen/dpa
Ein 68-jähriger Rentner verletzte in Schirnding im Kreis Wunsiedel einen Feuerwehrmann mit seinem Auto.

Wie die Polizei mitteilt, hatte die Feuerwehr die Hauptstraße in Schirnding abgesperrt, damit
die Kinder und ihre Begleitpersonen gefahrlos den Martinszug in Schirnding laufen konnten.

Die Absperrung wurde kurze Zeit für einen Linienbus geöffnet, um diesen passieren zu lassen. Der nachfolgende Verkehrsteilnehmer wollte die Chance gleich nutzen und ebenfalls hindurch fahren.


Rentner fährt Feuerwehrmann an

Da sich der Umzug schon näherte, stellte sich ein Feuerwehrmann in den Weg, um die Weiterfahrt des Rentners zu verhindern. Der Mann weigerte sich jedoch strickt zurückzufahren. Im Gegenteil, er fuhr vorwärts und gegen das Bein des absperrenden Feuerwehrmannes.

Dieser wurde dadurch minimal zurückgeschoben. Erst als der Feuerwehrmann aufschrie, ließ der Fahrer ab. Mit verschiedenen Zeugen kam es dann noch zu Streitgesprächen wobei der Rentner eine 33-jährige Frau beleidigte.
Der Feuerwehrmann wurde leicht verletzt.
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