Hohenberg an der Eger
Spende

Japanerin spendet Millionenbetrag für Seniorenheim in Oberfranken

Eine Japanerin hat 3,5 Millionen Euro für den Bau eines Seniorenwohnheims in einer oberfränkischen Kleinstadt gespendet. Es soll ihren Namen tragen.
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Nach Angaben der Stadt hat Yamakawa insgesamt 3,5 Millionen Euro zum Bau der Einrichtung bereitgestellt.Symbolbild: Jens Wolf/dpa
Nach Angaben der Stadt hat Yamakawa insgesamt 3,5 Millionen Euro zum Bau der Einrichtung bereitgestellt.Symbolbild: Jens Wolf/dpa
Dank des Millionenbetrags einer wohlhabenden Japanerin kann in der oberfränkischen Kleinstadt Hohenberg an der Eger ein Seniorenwohnheim im Landkreis Wunsiedel eröffnet werden. An diesem Donnerstag werden sowohl die Geschäftsfrau Kazuko Yamakawa als auch Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) an der Einweihung teilnehmen.


Seniorenhaus soll ihren Namen tragen

Nach Angaben der Stadt hat Yamakawa insgesamt 3,5 Millionen Euro zum Bau der Einrichtung bereitgestellt. Das Seniorenhaus soll deshalb ihren Namen tragen. Dass die Japanerin sich ausgerechnet in Hohenberg an der Eger sozial engagiert, hängt damit zusammen, dass sie mit Stoffen aus dieser Kleinstadt in ihrer Heimat viel Geld verdient hat.

Ende der 1960er Jahre hatte sie mit ihrem Mann in Belgien Tücher eines Unternehmens aus Hohenberg entdeckt. Den besonderen Stoff - Chenille - importierte das Paar nach Japan, wo er reißenden Absatz fand. Mitte 2012 habe sie sich bei der Stadt gemeldet, erzählte Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD), Ende 2012 habe sie den ersten Geldbetrag überwiesen. Chenille wird heute noch in Hohenberg produziert, und Japan gilt dort noch immer als wichtiger Absatzmarkt.

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