Würzburg
Brand

Würzburg: Feuer in Wohnhaus - Zwei Frauen und Kind (2) springen von Balkon

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen aus dem Haus im Würzburger Stadtteil Steinbachtal meterhohe Flammen. Mehrere Menschen waren in Gefahr.
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Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen aus dem Haus im Würzburger Stadtteil Steinbachtal meterhohe Flammen. Mehrere Menschen waren in Gefahr. Foto: News5/Höfig
Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen aus dem Haus im Würzburger Stadtteil Steinbachtal meterhohe Flammen. Mehrere Menschen waren in Gefahr. Foto: News5/Höfig
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Bei einem Feuer in Würzburg gerieten am Donnerstagabend mehrere Menschen in Gefahr. Wie die Feuerwehr mitteilt, ging gegen 21.15 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Würzburg ein Notruf ein: Im Würzburger Stadtteil Steinbachtal brenne ein Wohnhaus - mehrere Menschen stünden auf einem Balkon.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr schlugen die Flammen mehrere Meter aus den Fenstern und drohten auf das Obergeschoss überzugreifen.

Die zwei Frauen und ein zweijähriges Kind, die auf dem Balkon eingeschlossen waren, hatten sich bereits mit einem Sprung vom Balkon aus dem ersten Stock selbst gerettet. Zwei männliche Bewohner konnten eigenständig das Wohnhaus verlassen. Die gesamte Familie wurde vom Rettungsdienst betreut, musste allerdings nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Feuerwehrkräfte gingen sofort unter Atemschutz und zwei Strahlrohren vor, um die Flammen zu bekämpfen und nach mehreren Haustieren im Gebäude zu suchen. Durch die enorme Hitzeentwicklung und herabstürzende Deckenteile gestaltete sich die Suche sehr schwierig.
Zudem musste eine über 140 Meter lange Schlauchleitung zu dem abgelegenen Gebäude aufgebaut werden. Ein Hund wurde gerettet, zwei Hunde und zwei Katzen konnten leider nur noch tot geborgen werden. Nach weiteren Haustieren wird noch gesucht.

Bis spät in die Nacht war die Feuerwehr mit umfangreichen Such- und Nachlöscharbeiten beschäftigt. Die Hauptarbeiten der Feuerwehr waren gegen 2:00 Uhr beendet. Um 9:30 Uhr wurde letztmalig eine Kontrolle des Brandobjektes durchgeführt. Hierbei konnten durch die Feuerwehrkräfte keine Glutnester und keine Rauchentwicklung mehr festgestellt werden.

Während den Kontrollarbeiten machte ein verängstigter freilaufender Hund mit Bellen auf sich aufmerksam. Er wurde behutsam von den Feuerwehrkräften betreut und vorübergehend ins Tierheim gebracht. Vermutlich handelt es sich hierbei um einen vermissten Hund aus dem Brandgebäude.
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